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  • SV 1916 Sandhausen, 02. Februar 2009

     
    „Ich bin hergekommen, um mir erstmal einen Stammplatz zu ergattern“

    In der Winterpause wechselte Alexander Eberlein von der zweiten Vertretung des TSV 1860 München zum Fußball-Drittligisten SV Sandhausen. Insgesamt absolvierte der 20-jährige Defensivspieler bisher neun Zweit- sowie 57 Regionalligapartien. Im Sommer 2006 wurde Eberlein zudem vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die silberne Fritz-Walter-Medaille verliehen. Bevor am kommenden Wochenende der Ball wieder rollt, stand er nun erstmal für einige Fragen zur Verfügung.

    Hallo Alexander Eberlein, das Trainingslager war sicher eine gute Gelegenheit, sich ins neue Team zu integrieren, wie war es so von der Intensität?

    Im Vergleich zu anderen war es erst mal relativ kurz und gar nicht geplant. Ein Trainingslager ist eigentlich immer was besonderes, man sitzt Tag und Nacht aufeinander und es ist die perfekte Möglichkeit, sich richtig zu integrieren.

    Welche Ziele hast Du mit dem SVS?

    Ich bin hergekommen, um mir erst mal einen Stammplatz zu ergattern und so gut es geht, die Rückrunde zu absolvieren.

    Du hast in der Regionalliga gespielt, spielst jetzt mit dem SVS in der dritten Liga, siehst Du es schon als Fortschritt?

    Das sehe ich schon als gewissen Schritt nach vorne. Ich habe zwar dort bei den Profis mittrainiert, aber doch immer in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga gespielt und mit der dritten Liga ist es auf jeden Fall ein Schritt nach vorne.

    Es besteht auch eine Rückkaufoption?

    Ja, aber nur mit dem Okay von mir. Da rede ich schon noch ein Wörtchen mit, erst mal habe ich anderthalb Jahre Vertrag.

    In den Vorbereitungsspielen habt ihr Zweitligisten an den Rand einer Niederlage gebracht, wie lautet Dein Resümee?

    Ich denke, man hat gesehen, dass wir spielerisch und körperlich auf jeden Fall mithalten können. Wir haben acht Tore in den beiden Spielen kassiert, vor allem durch Standards, dass darf natürlich nicht passieren. Wir haben aber auch sechs Tore geschossen, das muss man gegen Zweitligisten auch erstmal schaffen.

    Normal spielst Du Innenverteidiger, wirst aber auch mal als Sechser eingesetzt. Was liegt Dir besser?

    Ich habe gegen beide Positionen nichts, aber auf der Innenverteidigerposition fühle ich mich wohler.

    Mario Göttlicher ist die ersten Spiele noch gesperrt, wie siehst Du die Chancen auf einen Stammplatz?

    Ich probiere, alles im Training zu zeigen und wie es dann weitergeht, wird der Trainer nach den ersten Spielen entscheiden.

    Wo liegen Deine Stärken?

    Ich bin recht gut im Kopfballspiel, überhaupt in der Spielübersicht. Zudem habe ich ein gutes Passspiel.

    2007 hast Du die ersten Spiele für 1860 München gemacht, 2008 waren es weniger Einsatzzeiten in der Ersten, hatte es auch mit dem Verhältnis zu Trainer Kurz zu tun?

    Ich schiebe das nicht auf den Trainer, natürlich hat er auch was mit zu tun. Ich hatte meine Spiele in der zweiten Liga und es lag zum großen Teil an mir, dass ich da nicht mehr dran kam.

    Du wurdest auch mit der Fritz-Walter-Medaille für Nachwuchsspieler ausgezeichnet, das war schon eine große Überraschung?

    Überraschend kam es auf jeden Fall, da habe ich überhaupt nicht mit gerechnet. Das ist jetzt auch schon drei Jahre her, das war zu A-Jugend-Zeiten. Da habe ich eine gute Phase erwischt, natürlich ist man auch etwas stolz darauf.

    Wie lauten Deine Karriereziele allgemein?

    Meine Hoffnung ist es, irgendwann in der ersten Liga zu landen.

    Du bist in Franken groß geworden und jetzt mit der Freundin von Bayern hierher gekommen, eine große Umgewöhnung?

    Ich bin in Fürth geboren, habe in Nürnberg gewohnt, bin dort zur Schule gegangen. Mit meiner Freundin Jasmin wohne ich jetzt in Wiesloch. Eine große Umstellung ist es eigentlich nicht. Ich habe mich relativ schnell hier eingelebt, mir gefällt es gut und es gibt noch nichts, wo ich sagen könnte, das bereue ich.

    Was macht der private Alexander Eberlein gerne?

    Ich probiere auf jeden Fall, meine Freizeit mit Freunden und der Freundin zu verbringen oder ich gehe nach Hause zur Familie. Sonst spiele ich auch gerne mal Tennis oder Tischtennis.

    Dankeschön Alexander, alles Gute hier in Sandhausen.

    Alexander Münch

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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