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  • VfR 1896 Mannheim, 10. Oktober 2019

     
    Auf die Pflicht folgt die Kür – Nach dem Sieg beim FC Germania Friedrichstal kommt nun der SV Waldhof Mannheim

    Es war der 5. März 2011 als sich die Klingen des VfR Mannheim und des SV Waldhof Mannheim zuletzt in einem Pflichtspiel kreuzten. Im Viertelfinale des bfv-Pokals trafen die Blau-Weiß-Roten beim Debüt des neuen Cheftrainers Kenan Kocak auf den Stadtrivalen und gewannen gegen den damaligen Oberligisten durch ein Tor von Marc Schneckenberger in der 48. Minute mit 1:0.

    Nun findet diese Begegnung am 12. Oktober 2019 erstmals wieder außerhalb eines Testspielrahmens statt. Abermals handelt es sich hierbei um das Viertelfinale des bfv-Pokals und erneut ist das Rhein-Neckar-Stadion die Location für das Derby. Die Voraussetzungen von 2011 und 2019 sind jedoch nicht miteinander vergleichbar, da in den mehr als acht Jahren viel Wasser den Rhein und Neckar runtergeflossen ist.

    Für die Blau- Schwarzen vom Alsenweg glich dieser Zeitraum größtenteils einer Erfolgsgeschichte, die zurzeit den vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, aber noch lange nicht beendet sein soll. Nach sechzehnjähriger Abstinenz vom Profifußball erfüllte die Mannschaft von Bernhard Trares in der vergangenen Saison den Traum tausender Menschen, indem sie als souveräner Regionalligameister den Sprung in die dritte Liga schaffte und sich als Tabellenfünfter in dieser bisher sehr gut zurecht findet. Derweil ließ man im bfv-Pokal bisher nichts anbrennen: Später in den Wettbewerb eingestiegen, wurde der Kreisligist FV Nußloch ebenso souverän bezwungen wie der Verbandsligist VfR Gommersdorf. Einmal mehr haben die ‚Buwe‘ das Ziel vor Augen, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Hierbei wollen sie keinesfalls über den Nachbarn stolpern, der zurzeit drei Klassen tiefer spielt.

    Der VfR hingegen wird versuchen, sich genau als dieser Stolperstein zu erweisen. Der Weg zum Derby war anspruchsvoll und keinesfalls einfach. Konnten in Hemsbach und Neckarbischofsheim noch lockere Siege eingefahren werden, zeigten die Rasenspieler bereits gegen Pforzheim, dass sie auch gegen höherklassige Teams nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen können. Zu guter Letzt buchte Yanick Haag mit dem goldenen Tor in Heddesheim das Viertelfinalticket.

    Für Cheftrainer Uli Brecht wird dies sein drittes Spiel als Coach der Rasenspieler sein. Vergangenen Sonntag schaffte er es, mit seinem Team beim FC Germania Friedrichstal über 90 Minuten das Spiel zu beherrschen und mit 2:0 zu gewinnen. Dementsprechend selbstbewusst können die Rasenspieler auch am Samstag in die Partie starten.

    Sicherlich wird die Mannschaft mit 110 Prozent zur Sache gehen, durch die vierstellige Zuschauerzahl noch einen zusätzlichen Motivationsschub erhalten und keinesfalls dem SVW Begleitschutz auf dem Weg ins Halbfinale gewähren. Ob es am Ende für die ganz große Sensation reicht, liegt allerdings auch in den Händen des Gegners, da dieser selbstverständlich über mehr individuelle Qualität verfügt und somit als haushoher Favorit in die Begegnung gehen wird.

    Christin Bergner

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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