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  • Freizeit, 18. September 2020

     
    Ausgleichsport zum Fußball: Das Leben in Waage halten

    Von:  Stephan R.T.

    Work-Life-Balance, das ist derzeit ein großes Thema in den Medien. Auch Profi-Fußballer kennen so etwas wie Ablenkung und Ausgleich, sie beschäftigen sich nicht tagein, taugaus ausschließlich mit ihrem Lieblingssport. Dasselbe gilt natürlich auch für diejenigen, die das runde Leder nur in der Freizeit jagen, denn eine weitere Sportart im Leben kann niemals schaden.


    Photo by lucatelles (Author), Pixabay Licence (Licence)

    Wie der Name bereits sagt, sollte ein ‚Ausgleichssport‘ ganz anders sein als die Hauptbeschäftigung. Denn nur so ergibt sich tatsächlich eine gewisse Ausgewogenheit, die dafür sorgt, dass der Mensch sich nicht einseitig belastet fühlt. Diverse Team-Ballsportarten eignen sich dementsprechend nicht so gut, um die innere Waage herzustellen, denn sie sind dem Fußball meistens relativ ähnlich. Interessant wird es bei den Themen Wasser-, Rad- und Kampfsport, dort gibt es jede Menge Möglichkeiten, sich gründlich auszutoben – und dabei nicht einmal ans geliebte Leder zu denken.

    Downhill-Biking oder City-Radeln: Jedem das Seine!

    Der Radsport verfügt über eine besonders niedrige Einstiegsschwelle, weil fast jeder einen Drahtesel daheim stehen hat. Mündet das hobbymäßige Spazieren fahren aber nach einer Weile in ernsthafte sportliche Ertüchtigung, wird es nötig, sich ein ordentliches Bike anzuschaffen mit hochwertiger Federung, hervorragenden Bremsen und niedrigem Gewicht. Wer sich für aufregendes Downhill-Biking oder andere Offroad-Abenteuer entscheidet, der muss besonders tief in die Tasche greifen, um auf der Piste keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Für alle anderen gilt: Ein bisschen City-Radeln ist auch okay. Schließlich schreibt niemand vor, dass sich das neue Zusatzhobby unbedingt zum schweißtreibenden Leistungssport entwickeln muss.

    Abtauchen in eine andere Welt: das Glück liegt unter Wasser

    Nicht ganz so niedrigschwellig ist der Einstieg in den Tauchsport. Radfahren kann hierzulande fast jeder, Tauchen jedoch muss erst einmal erlernt werden. Und das in einer seriösen Tauchschule, deren Dienstleistung eine bisweilen happige Gebühr kostet. Hat der Fußballfreund seinen Tauchschein erst einmal in der Tasche, dürfte er unter anderem gelernt haben, dass Unterwassersportler stets mindestens einen Partner dabeihaben, um die nötige Sicherheit zu gewährleisten. Richtig angenehm wird es, wenn die beiden Tauchbuddies womöglich im selben Fußballverein sind und sich bereits gut kennen. Dann ist von Anfang an eine gute Vertrauensbasis gegeben. Auch der Tauchsport muss gar nicht so teuer sein, denn niemand ist gezwungen, sich sofort mit dem gesamten erforderlichen Equipment einzudecken. Eine Tauchausrüstung – in Teilen oder komplett – steht an den üblichen Tauchplätzen gegen Gebühr zur Miete bereit.

    Stand-Up Paddling als neuer Freizeitspaß mit Piff

    Auch oberhalb der Wasseroberfläche kann es wahlweise abenteuerlich oder herrlich entspannend zugehen. Das Stand-up Paddling gehört eher zu den gemächlichen Sportarten, die auf Kraft und Ruhe setzen. Dieser Wassersport ist relativ neu, hat aber in der kurzen Zeit seiner Existenz bereits viele Anhänger gefunden. Das benötigte Equipment ist in jedem gut sortierten Strandbad direkt vor Ort ausleihbar, und das für relativ wenig Geld. Damit ist der Sport nicht nur kostengünstig, sondern er bietet auch einfache Einstiegsmöglichkeiten, meistens fast vor der Haustür. Niemand ist gezwungen, sich sein eigenes Brett und Paddel anzuschaffen, doch wer dieses Hobby liebt, wird sicher irgendwann das Verlangen nach einer persönlichen Ausrüstung haben. Für Kalt-Wasser-Akrobaten gilt die Empfehlung, sich einen Neoprenanzug zu beschaffen, um Wetter und Wellen zu trotzen. Bei sommerlichen Temperaturen tut es ein einfacher Badeanzug oder eine Badehose.

    Kampfsport als Ergänzung zum Fußball: volle Körperkontrolle

    Kampfsportarten gibt es wie den sprichwörtlichen Sand am Meer, da fällt es gar nicht so leicht, sich das Passende herauszusuchen. Eines haben Karate, Jiu-Jitsu, Taekwondo und Co. aber gemeinsam: Sie fordern viel Disziplin und eine enorme Körperkontrolle von jedem, der in diesem Bereich Erfolge anstrebt. Beide Fähigkeiten kommen auch einem Fußballerspieler sehr zugute und verbessern seine Performance. Darum eignet sich der Kampfsport gut als Ergänzung zum Fußball, dient aber gleichzeitig auch als Ausgleich. Die Grundausrüstung besteht erst einmal nur aus einem entsprechenden Anzug, allerdings kommen noch die monatlichen Kosten für den Kampfsportkurs hinzu. In einem richtigen Dojo mit einem erfahrenen, namhaften Lehrer fallen dafür durchaus einige Hundert Euro im Jahr an, doch das ist es in der Regel wert. Die meisten Vorübungen zum eigentlichen Kampf sind eher meditativ, so bildet sich im Laufe der Monate und Jahre eine ruhige Kraft heraus, die sich auch im ganz normalen Alltag anzapfen lässt. Auch wenn der Fußball vielleicht immer noch die besten Geschichten schreibt: Der Kampfsport ist ihm dicht auf den Fersen.


    Photo by Krimifreundin (Author), Pixabay Licence (Licence)

    Die Wahl für einen Zweitsport fällt trotz der großen Auswahl in der Regel gar nicht schwer. Das liegt daran, dass jeder Mensch seine eigenen Interessen hat, die ihn den richtigen Weg weisen. Manchmal hilft es auch, einfach mal verschiedene Sachen auszuprobieren und sich dann zu entscheiden: für eine ausgewogene Lebensweise.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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