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  • TSG Neubukow, 02. November 2010

    Auswärtsdreier gegen Selmsdorf noch aus der Hand gegeben

    Am Samstag ging es mit elfeinhalb Mann, und ohne einen von vier möglichen Torwarten, bei herrlichem Wetter auf nach Selmsdorf. Dort erwartete die TSG ein Rasen in Topqualität, wie es auch schon in Schwerin der Fall war. In der Kabine wurde nach kurzer Beratung dann Sven zum Torwart ‚befördert‘, da alle vier Stammkeeper passen mussten.

    Die ersten dreißig Minuten bestimmte der Gastgeber vom Selmsdorfer SV, mit einem Altersdurchschnitt von 35 Jahren und gefühlten 70 Prozent Ballbesitz, das Spiel, ohne dabei aber wirklich gefährlich vor das Tor der Neubukower zu kommen. Ansätze von Kontern der TSG hatten bis dahin keine Wirkung, nur als Vollstedt sich nach fünf Minuten einmal durchsetzen konnte, wurde es gefährlich. Allerdings stoppte ihn der Verteidiger mit einem Bodycheck im Strafraum, der fällige Pfiff blieb jedoch aus. Kurz vor der Pause dann die beste Phase der Grün-Weißen. Mit schnellen, und teilweise toll herausgespielten Angriffen, überraschte die Mannschaft Selmsdorf, und erzielte innerhalb von zwei Minuten, in Person von Drechsler und Never, zwei Treffer. Das 1:0 jedoch aus abseitsverdächtiger Position. Weitere Großkaräter, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden, wurden danach noch ausgelassen. So ging es zum Pausentee. Dort war schon vom Schiedsrichter ‚Bedauern‘ über das gegebene 1:0 zu hören, was schon Böses an seiner Unparteilichkeit in der zweiten Halbzeit erahnen ließ.

    Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber auf den schnellen Anschluss. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff das 2:1. Nach einem Doppelpass auf der rechten Nebukower Abwehrseite gelang dem Selmsdorfer die Flanke und am zweiten Pfosten konnte der Stürmer unbedrängt einköpfen. Die TSG jetzt nervös und mit einfachen Fehlern. Zwei Minuten nach dem 2:1 der Ausgleich. Ein Querschläger eines Neubukowers ohne Bedrängnis landet genau im eigenen Strafraum, wo einer von gleich drei von der aufgerückten Hintermannschaft allein gelassenen Gastgebern den Ball an Neubert vorbei ins Tor schiebt. Riesenjubel bei Selmsdorf und dem Publikum, das wohl auch in Addition mit der Torentscheidung in Halbzeit Eins den Schiri jetzt zu unglaublichen Entscheidungen veranlasste. So wurde Ebel, nach einem der wenigen Neubukower Angriffe, beim Stand von 2:2 glasklar im Strafraum von den Beinen geholt, aber wieder kein Pfiff. Sogar die Gastgeber mussten schon schmunzeln über diese krasse Fehlentscheidung. Dabei machte sich der Schiedsrichter auch nicht die Mühe, näher als 40 Meter an der Spielsituation zu sein. Danach ließ der Druck der Gastgeber etwas nach, aber die Neubukower spielten ihre Angriffe nicht konzentriert zu Ende. In der 85. Minute dann die Entscheidung. Nach einem Solo konnte der gegnerische Spieler nur durch ein Foul gestoppt werden. Der fällige Freistoß landete genau auf dem Kopf des Selmsdorfers und schlug im Winkel ein (85.).

    Danach der nächste Auftritt des Unparteiischen. Nach einem Zweikampf zwischen Vollstedt und seinem Gegner kam es zum Gerangel, bei dem der Neubukower zu Boden gestoßen wurde. Der bereits gelb verwarnte Spieler wurde jedoch unverständlicherweise nicht einmal ermahnt. Die letzten Minuten drängte die TSG noch einmal mit dem eingewechselten Salewski auf den Ausgleich, doch alle Versuche blieben erfolglos.

    Es bleibt festzuhalten, dass mit Unvermögen und der bislang schlechtesten Schiedsrichterleisung der Saison, ein sicher geglaubter Sieg noch hergegeben wurde.

    Die TSG Neubukow spielte mit: Neubert (C), Dinse, Burmeister, Hartwig, Seydel, Lips (V), Tessnow, Drechsler (Salewski), Never (V), Vollstedt, Ebel

    Zur Tabelle der Landesklasse Staffel 6

    Geschrieben von:  NOLLINGER

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