SV 04 Groß Laasch, 06. April 2010
Der Winter ist vorbei und der Punkspielalltag hat wieder begonnen. Nahtlos konnte die erste Männermannschaft des SV 04 Groß Laasch an den Lauf vor der Winterpause anknüpfen, auch wenn verletzungsbedingt einige Stammspieler fehlten (Klawitter, Köpcke). Mit einem klaren 4:1-Sieg gegen den SV Schwarz-Weiß Gallin baute die Mannschaft die Tabellenführung auf acht Punkte Vorsprung auf den Zweitplazierten aus.
Bestimmt und druckvoll eröffneten die Laascher Gäste die Partie. Von den Gastgebern war lange Zeit nichts zu sehen. In der 14. Minute schickte Wagner Schacht auf der linken Seite. Nach einer gefühlvollen Flanke auf Mohr erzielte dieser den verdienten Führungstreffer. Die erste negative Note setzte der Schiedsrichter in dieser Partie, als in der 20. Minute Soltwedel im Fünfmeterraum von hinten deutlich hörbar am Fuß getroffen wurde. Statt auf Strafstoß wurde auf Abstoß entschieden. In der 26. Minute traf Schacht aus 25 Metern mit einem Kracherschuss nur die Latte.
Auf 0:2 erhöhte dann Soltwedel in der 30. Minute. Mit dem Kopf verwandelte er einen Eckstoß. Nur vier Minuten später gab er die Vorlage für Pieper, dessen Kopfball der Galliner Torhüter gerade so noch über die Latte lenken konnte.
Das erste Mal kamen die Gastgeber in der 32. Minute vor das Laascher Tor. Nicht nur das schwierige Geläuf des Ausweichplatzes, auch Nachlässigkeiten in der Abwehr begünstigten gefährliche Galliner Tempogegenstöße. Bereits in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit konnte Baran noch auf 0:3 erhöhen.
Mit ausgesprochenen Kampfeswillen starteten die Gäste in die zweite Halbzeit. Dies hatte nicht viel mit Fußball zu tun. Trotz teils gefährlichem Spiels tat der Schiedsrichter nichts, um die Härte aus dem Spiel zu nehmen. Ein kleines Revanchefoul von Schacht wurde dagegen sofort geahndet. Den Freistoß verwandelte Westphal in der 48. Minute zum 1:3-Anschlusstreffer.
Auch wenn der Unparteiische sein Bestes gab … Groß Laasch kämpfte sich wieder ins Spiel zurück. In der 67. Minute trat Schacht einen Freistoß am 16er. Dieser prallte irgendwie ab und kam Kubitza vor die Füße, der freistehend zum 1:4-Endstand verwandelte. Hieran konnte auch der kurz vor Schluss eingewechselte Schmidt nichts mehr ändern. In der 88. Minute traf dieser nur noch den Laascher Pfosten.
Geschrieben von: fluy
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