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  • 17. Januar 2007

     

    Babelsberg 03: Erster Erfolg für Initiative „Pro Karli“


    Von:  Systema

    Einen ersten Erfolg verbuchten die Anhänger des Karl-Liebknecht-Stadions. In der Debatte um einen potentiellen Stadionneubau in Potsdam hat Oberbürgermeister Jann Jakobs allen Träumern und vermeintlichen Fußballexperten eine Absage erteilt. Erste Option für eine eventuelle Austragung von Spielen im Rahmen der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 bleibt die traditionsreiche Sportstätte am Babelsberger Park.

    Wie Jakobs gegenüber Potsdamer Zeitungen ausführte, ist ein Stadion mit einer Kapazität von 20.000 Sitzplätzen für den Potsdamer Bedarf überdimensioniert und zu teuer. Allein die Grundstückskosten an dem im Rahmen der Machbarkeitsstudie favorisierten Standort Waldstadt betragen rund sieben Millionen Euro. Sollten im Rahmen der FIFA-Anforderungen Frauen-WM-Stadien mit einer Kapazität von bis zu 10.000 Zuschauern zugelassen werden, so würde sich die Stadt Potsdam mit einem Stadionprojekt für das Karl-Liebknecht-Stadion in einer Größenordnung von 25,4 Millionen Euro am Standort Karl-Liebknecht-Stadion beteiligen wollen. Mit der Entscheidung für das Karl-Liebknecht-Stadion folgte Jakobs offensichtlich auch den kritischen Argumenten des Vorstands und der Anhänger des SV Babelsberg 03, die diese auf der Internetseite pro-karli.de veröffentlicht hatten. Jakobs erklärte weiterhin, dass die Baugenehmigung für das Flutlicht im Karl-Liebknecht-Stadion kurzfristig für mindestens weitere fünf Jahre erteilt wird.

    Trotz der positiven Nachricht, die sicher auch durch die stringente, an den Sachthemen orientierte Argumentation der Vereinsorgane und der Anhänger des SV Babelsberg 03 beeinflusst wurde, werden die Freunde des Karl-Liebknecht-Stadions in ihren Bemühungen um den Erhalt und die Instandsetzung des Karl-Liebknecht-Stadions nicht nachlassen. Schließlich werden der Investitionsstau und die Verbesserung der Trainingsbedingungen nicht durch Machbarkeitsstudien, sondern durch Investitionen aufgelöst. Hierfür gilt es nunmehr die Voraussetzungen zu schaffen und die entsprechenden Mittel einzuwerben.

    Geschrieben von:  Systema

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