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  • Türkiyemspor 1978, 24. August 2009

     
    Besuch von der Frauensport-Delegation aus Algerien

    Die Frauensport-Delegation aus Algerien, die auf Einladung des Auswärtigen Amtes nach Deutschland gereist ist, wurde von den Türkiyemspor-Vorstandsmitgliedern Nare Yesilkurt-Karakurt (stellvertretende Vorsitzende und Jugendkoordinatorin), Klaus Grandau (Geschäftsführer), Dr. Susam Dündar-Isik (Pressesprecherin) sowie Kais Manai (Co-Trainer) und Abdenour Amachaibou (Spieler aus der ersten Männermannschaft, der seine Wurzeln in Tunesien und Marokko hat) bei einem Besuch im Verein empfangen.

    Die Delegation besuchte Berlin anlässlich der Leichtathletik Weltmeisterschaft

    An dem Treffen haben Nadia Dridi und Hiba Ibtissem Benerdjem, Präsidentinnen der Frauen- und Jugend-Abteilungen der algerischen Sport Föderation, sowie Frau Anne Fleckstein und Julia Richter, vom Goethe Institut des Auswärtigen Amtes, teilgenommen. Außerdem waren zwei Leichtathletik-Trainerinnen und acht Sportlerinnen, die alle Sport studieren, aus den Bereichen Tek-Wando, Leichtathletik und Fußball dabei. Sie waren vor vier Monaten in Istanbul bei einer Jugendcamp gewesen und haben da den Namen von Türkiyemspor Berlin gehört. Der Sportdelegation wurden folgende Informationen über Türkiyemspor gegeben:

    Frau Nare Yesilyurt-Karakurt sagte, dass die Jugendabteilung von Türkiyemspor Berlin mit 600 Spielern und fast 50 Trainern die Zukunft von Türkiyemspor ist. Die Jugendlichen kommen aus 25 Nationen, voll integriert und erfolgreich auch in der Schule. Als Vorstand sind wir stolz auf unsere Jugendabteilung und ihre Erfolge. Nadia Dridi, die Präsidentin der Frauen-Abteilung der Algerischen Sport Föderationen ist, fand sehr vorbildlich für alle muslimischen Frauen die Karrierelaufbahn von Jugendkoordinatorin und stellvertretenden Vorsitzenden von Türkiyemspor Frau Yesilyurt-Karakurt und empfahl für die Sportlerinnen, die alle Studenten sind, sie als Vorbild zu nehmen. Klaus Grandau betonte besonders, der Verein reflektiert und repräsentiert die multikulturelle Bevölkerungsstruktur und die jetzige und zukünftige Lage Deutschlands. Für uns sind alle Spieler gleich, egal welche Sprache sie sprechen, Herkunft, Religion oder Nationalität sie haben. Wir sind erfolgreich, weil Türkiyemspor sehr professionell agiert und Vorstand mit einander vertrauensvoll zusammenarbeitet.

    Dr. Dündar-Isik betonte, dass Türkiyemspor mit der Wirtschaft, sozialen Organisationen, Vereinen und Verbänden, Schulen und Kitas sehr eng zusammenarbeitet. „Wir sind ein überparteilicher Verein, aber kooperieren und arbeiten mit alle demokratischen Parteien, im Interesse des Sports und der sozial kulturellen Arbeit zusammen. Die Vorurteile und Klischees über die Fußball, der sich nur als Männerspiel versteht, und über die Migrantenfrauen, die unterdrückt sind, brechen wir mit unseren Mädchenteams, welchen sie mit ihrer Lebensstil und ihrer sportlichen Leistung wiedergeben. Was sie machen, ist ein Tabubruch.“

    Kais Manai unterstrich, dass Türkiyemspor in der Regionalliga dieses Jahr mit mehr Punkten die Saison abschließen möchte. Der in Köln geborene Spieler Abdenour sagte, dass er sich in Türkiyemspor zu Hause und geborgen fühlte.

    Nach einem dreistündigen erfolgreichen Treffen sagte die algerische Delegation, dass sie das vorbildliche sportliche und gesellschaftliche Engagement von Türkiyemspor mitnehmen und nach Möglichkeiten suchen werden, mehr zusammenzuarbeiten. Als sie vor vier Monaten in Istanbul über Türkiyemspor etwas gehört hatten, waren Sie fasziniert und begeistert und wollten unbedingt Türkiyemspor besuchen. Danach hat die Delegation das Training von der ersten Männermannschaft angeschaut.

    Dr. Susam Dündar-Isik

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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