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  • FC Bayern München, 06. April 2011

     
    Clubführung nimmt Stellung zu den Vorkommnissen am letzten Spieltag

    Die Kluft zwischen der Clubführung und den Anhängern des FC Bayern München wird immer größer. Hauptproblem sind dabei die mögliche Rettung des Lokalrivalen TSV 1860 München und die mögliche Verpflichtung von Manuel Neuer vom FC Schalke 04. Der Höhepunkt des Streits wurde vorerst am vergangenen Samstag beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach erreicht, als die Südkurve mit etlichen Plakaten ihren Unmut äußerte. Zu diesen Vorfällen gab der Rekordmeister nun folgende Stellungnahme heraus:

    Der FC Bayern München nimmt Stellung

    Der Vorstand der FC Bayern München AG gibt folgende Erklärung zur Situation mit dem Lokalrivalen TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ab und nimmt zu dem Vorkommnissen vom vergangenen Samstag (2.4.2011), rund um das Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach Stellung:

    • Der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat gegenüber der Allianz Arena München Stadion GmbH (100prozentige Tochter der FC Bayern München AG) aktuell Verbindlichkeiten aus Vermietung, Werbefreiheit und Betriebskosten in Höhe von Euro 2,1 Mio. Diese konnten mit Fälligkeit zum 31. Januar 2011 nicht beglichen werden. Nach Gesprächen wurde vereinbart, dass diese 2,1 Mio. Euro bis zum 15. Juli 2011 gestundet werden.

    • Gemäß dem deutschen Aktiengesetz ist der Vorstand des Klubs verpflichtet, zum Wohle des FC Bayern München zu handeln. Dies verlangt auch: Drohen hohe Einnahmen durch Insolvenz eines Schuldners auszubleiben, muss der Vorstand an der Verhinderung dieser Insolvenz mitwirken, wenn dies zum Nutzen des FC Bayern ist. Die gleiche Verpflichtung gilt auch für die Aufsichtsräte der FC Bayern München AG.

    • Bei der letzten Aufsichtsratssitzung am 28. Februar 2011 gab es einen gemeinsamen, einstimmigen Beschluss des Vorstandes und des Aufsichtsrates der FC Bayern München AG, dass über die Stundung der bestehenden Verbindlichkeiten in Höhe von 2,1 Mio. Euro hinaus dem TSV 1860 weder ein Darlehen, noch eine Bürgschaft gewährt, noch eine Investition getätigt wird. Dies ist im Einklang mit früheren öffentlichen Aussagen des FC Bayern.

    Zu den Beleidigungen und Diffamierungen gegenüber Uli Hoeneß nimmt der Vorstand wie folgt Stellung:

    • Wir verurteilen die Geschehnisse rund um das Bundesligaspiel am vergangenen Samstag aufs Schärfste. Wer Uli Hoeneß kennt, weiß, dass er alles ausschließlich zum Wohle des FC Bayern tut – u.a. auch alles, um Schaden vom FC Bayern München abzuwenden.

    • Der Vorstand empfindet die Beleidigungen gegenüber Uli Hoeneß als unverschämt, untragbar und nicht akzeptabel. Dies hatte mit Respekt gegenüber dem FC Bayern München, seinen Verantwortlichen und allen anderen Fans nichts zu tun.

    • Zwischen dem FC Bayern und seinen Fans findet ein ständiger Austausch und Dialog statt. Zuletzt am vergangenen Samstag (2.4.), rund drei Stunden vor Spielbeginn mit dem seit 2007 eigens dafür installierten ‚Arbeitskreis Fandialog‘, in dem 30 Fanklubs und -gruppierungen vertreten sind.

    „Wir sind über die blamablen Vorkommnisse in der Allianz Arena nach wie vor extrem irritiert,“ versichern die Vorstände Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner, „so ein Auftreten und Fehlverhalten gegenüber Uli Hoeneß entspricht nicht dem Stil des FC Bayern und wird von uns niemals akzeptiert. Die Verdienste von Uli Hoeneß sind nicht hoch genug zu bewerten und wurden hier mit Füßen getreten. Wir verurteilen dies. So etwas darf in Zukunft nie wieder vorkommen.“

    FC Bayern München AG

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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