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  • DFL, 27. Oktober 2020

     
    Corona und Fußballstadien: Das sind die aktuellsten Infos!

    Von:  Stephan R.T.

    Corona hat unser aller Leben auf die eine oder andere Weise verändert. Wenn wir jetzt die Situation vom Frühjahr dieses Jahres betrachten, war es eine sehr beängstigende Zeit. Viele wurden arbeitslos, andere wurden in Home-Office geschickt, die Schulen wurden zeitweise geschlossen, genauso wie viele Geschäfte.

    Auch unsere geliebten Fußballstadien wurden damals geschlossen, was es einfach schwer für Fans gemacht hat, wirklich das Team zu supporten und sie anzufeuern. Das ist natürlich nicht nur für die Motivation des Teams wichtig, es ist auch für uns Fans wichtig. Denn wie sollen wir denn ein gutes Fußballspiel richtig genießen können, wenn wir es nur von der Glotze aus betrachten können?

    In diesem Artikel gehen wir näher darauf ein, wie die derzeitige Lage ist und wie wir als Fans trotzdem unser Lieblingsteam anfeuern und unterstützen können? Wo ist es besser? In einem Live-Stadion mit den strengen Hygienevorschriften oder zuhause oder im Gasthaus gemeinsam mit Freunden vor dem Fernseher?

    Natürlich ist es dabei auch wichtig, dass du einen Fernseher hast, der die Spiele auch live überträgt. Deshalb solltest du dich immer vorher gründlich informieren, welche Sender bei deinem Abonnement dabei sind und welche du für HD Live Spiele benötigst.

    Aktuelle Lage

    Aktuell arbeitet die Deutsche Fußball Liga stark daran, dass die Fans wieder bei den Spielen dabei sein dürfen. Extra Sicherheitskonzepte wurden für die Stadien entwickelt, dazu gehören auch eingeschränkte Kapazität, Masken tragen und geregelte Sitzplatzordnung. Natürlich nicht ganz so wie es früher war, aber zumindest eine Möglichkeit, in den Fußball Stadien wieder live Spiele ansehen zu können. Leider wurden ja jetzt viele Spiele und Meisterschaften abgesagt oder verschoben, wie unter anderem die Europameisterschaft.

    Schlussendlich aber liegt die Entscheidung, ob dieses Konzept akzeptiert wird oder nicht, bei der Politik. So müssen die Gesundheitsminister vom Bund und von den einzelnen Ländern jeweils über dieses Konzept beraten und es gemeinsam anerkennen oder nicht. Wissenschaftler sehen allgemein das Konzept der Deutschen Fußball Liga etwas kritisch. Aber mehr dazu noch später.

    Andere Möglichkeiten zum Anfeuern

    Zugegeben, ein Normalbetrieb bei Fußballspielen wäre in dieser Situation einfach verkehrt. Wie sollte man auch bei einem Tor des Lieblingsvereins still sitzen bleiben? Stattdessen feiert man lieber gemeinsam ein gut gelungenes Tor oder schreit das gegnerische Team an. So rückt natürlich Corona in den Hintergrund und damit auch die Hygienestandards.

    Also, was könnte man als Ersatz dafür machen? Eine Möglichkeit wäre, zuhause mit Freunden das Spiel im Fernsehen anzusehen. Ihr könntet auch online gemeinsam das Spiel streamen, dafür braucht ihr aber einen geeigneten Streaming Anbieter wie etwa Zattoo.

    Eine andere Möglichkeit wäre, gemeinsam mit ein paar Freunden die Spiele in einem Gasthaus anzusehen. Gasthäuser dürfen immerhin offen haben und solange das Fußball schauen so mit den Freunden möglich ist, wäre das natürlich auch eine verkraftbare Alternative.

    Konzept

    Reden wir erst über den Leitfaden. Der 41 Seiten starke Leitfaden, den es übrigens auch öffentlich zum Downloaden gibt, schlägt eine Teilzulassung von Zuschauern vor, jeweils abhängig von den regionalen Infektionszahlen rund um das Fußballstadion. Der DFL definiert dabei Grenzwerte, wie etwa dass das Einlassen von Zuschauern erst bei einer Infektionsrate von unter 35 Infektionen pro 100.000 Einwohnern möglich sein soll, und auch dann nur unter strengsten Hygienestandards.

    Sobald die Werte unter 5 Infektionen pro 100.000 Einwohnern fallen, sieht der Leitfaden einen Rückgang zum Normalbetrieb vor, unter Abstimmung mit den Gesundheitsämtern vor Ort natürlich. Der DFL betont aber dennoch sehr stark, dass diese Werte nicht statisch sind und natürlich auch immer die Infektionsdynamik deutschlandweit berücksichtigt werden muss.

    Aktuelle Lage

    Kehren wir aber jetzt weg von dem reinen Leitfaden. Wie sieht denn die Situation aktuell wirklich aus? Nun, wegen der Corona-Pandemie sind zumindest einmal bis Ende Oktober Großveranstaltungen in ganz Deutschland verboten. Zumindest wenn von den Veranstaltern nicht gewährleistet werden kann, dass die strengen Hygieneregeln eingehalten werden. Zudem sollten die Veranstaltungen so überschaubar sein, dass ein Contact Tracing uneingeschränkt möglich sein sollte. Und genau an diesen Möglichkeiten soll eben das Konzept der DFL anknüpfen. Zumindest wäre damit ein Ende der „Geisterspiele“ möglich und wir hätten wieder die Chance, live die Spiele zu erleben.

    Die Reaktionen der Gesundheitsminister aus den Bundesländern darauf? Eher zurückhaltend. Tatsächlich sei einfach die Priorität derzeit nicht auf den Fußballsport ausgelegt. Laut der Vorsitzenden der Gesundheitsministerkonferenz ist Profifußball auf der Prioritätenliste weit davon entfernt, nach oben zu kommen. Viel wichtiger sei es, sich um den allgemeinen Gesundheitsschutz zu kümmern und nicht um Fußballspiele. CDU-Politiker Laumann meinte dazu, dass er sich kaum vorstellen könnte, dass diese Sicherheitskonzepte wirklich bei Fußballzuschauern möglich ist.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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