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  • VfL Osnabrück, 14. Mai 2018

     
    Dauerkartenverkauf startet Anfang Juni

    Die Saison 2017/18 verlief sportlich enttäuschend. Seit Samstag ist die Spielzeit mit dem letzten Ligaspiel bei der SpVgg Unterhaching Geschichte. Der VfL Osnabrück arbeitet intensiv an den Vorbereitungen für eine erfolgreichere Saison 2018/19. Der Dauerkartenverkauf startet am 04. Juni.

    Dauerkarten ab 4. Juni erhältlich

    Am 4. Juni beginnt der Dauerkartenverkauf des VfL Osnabrück für die vielleicht spannendste dritte Liga aller Zeiten. Traditionsvereine wie der 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig sind im nächsten Jahr dabei, möglicherweise kehren Vereine wie der TSV 1860 München, der FC Energie Cottbus oder der SV Waldhof Mannheim zurück. In der ersten Verkaufsphase haben alle aktuellen Besitzer einer Jahreskarte bis zum 29. Juni eine Stammplatzgarantie! Parallel befinden sich alle verfügbaren Plätze ohne Reservierung im freien Verkauf. Ab dem 4. Juli bis zum Saisonstart sind alle bis dahin nicht in Anspruch genommenen Plätze erhältlich.

    Keine Dauerkarten mehr in der Westkurve. 1:1-Tausch gegen Stehplatzkarten auf Ost und Affenfelsen oder Sitzplatzkarten auf der Nord- und Südtribüne.

    Ab der kommenden Saison werden an der Bremer Brücke keine Dauerkarten mehr für die Westkurve angeboten, dieser Stadionbereich wird nur noch bei entsprechender Nachfrage für Tageskarten bei zum Beispiel Derbys oder Spitzenspielen geöffnet. Im Ligaalltag liegt die Auslastung der Westtribüne zwischen 20 bis 30 Prozent, was für einen wirtschaftlichen Betrieb zu wenig ist.

    Alle aktuellen Inhaber einer Dauerkarte für die Westkurve wurden bereits per Brief persönlich vom VfL informiert. Diese Fans haben unkompliziert die Möglichkeit, sich einen alternativen Stammplatz auf dem Affenfelsen oder der Ostkurve auszusuchen. Zusätzlich besteht die Option, sich einen Sitzplatz auf der Nord- oder Südtribüne zum Preis einer Stehplatz-Dauerkarte zu sichern.

    Das Mögliche durch das Machbare ersetzen

    Auch diese Maßnahme ist Teil des auf der Mitgliederversammlung im November 2017 erklärten Kostensenkungs-Programms, zu dem sich der VfL bereits im Frühjahr 2017 entschlossen hatte, als die ersten Anzeichen eines in der Folge dramatisch negativen Jahresergebnisses absehbar waren. Im Sommer 2017 wurden dann die ersten Weichen für eine Neuausrichtung gestellt. „Wir sind lernfähig“, betont Geschäftsführer Jürgen Wehlend, „und orientieren uns nicht mehr am Möglichen, sondern nur noch am Machbaren.“

    Gleichzeitig habe man mit der Einstellung des neuen Sportdirektor Benjamin Schmedes bereits im Dezember 2017 die Weichen für den zukünftigen sportlichen Erfolg neu gestellt. In Zusammenarbeit mit Cheftrainer Daniel Thioune werde jetzt der Kader für die neue Saison in großen Teilen neuformiert und ausgerichtet. „Auch dieser Prozess orientiere sich am Machbaren“, so Wehlend. „Erst wenn die Einnahmen wieder deutlich steigen, werden wir die Ausgaben erhöhen können.“ An erster Stelle stehe dabei immer der Lizenzkader.

    Ziel bleibt der Aufstieg, Weg wird ein anderer

    Die nun zurückliegende völlig verkorkste Saison hat Spuren hinterlassen. Ohne Teilnahme am DFB-Pokal und ohne Spielertransfers werden die Kosten für die neue Saison rigoros an die tatsächlich zu erwartenden Erlöse angepasst. „Das kann man durchaus als Paradigmenwechsel bezeichnen,“ so Wehlend, „denn wir werden nur noch das Geld ausgeben, das wir auch gesichert einnehmen.“ Dies sei auch ein Ende des Wunschdenkens. „Die Top-40-Strategie in der bisherigen Form haben wir ad acta gelegt“, so Wehlend weiter, „aber die zweite Bundesliga verlieren wir deshalb nicht aus den Augen.“ Das Ziel bleibe immer der Aufstieg, der Weg dahin werde aber sowohl sportlich als auch wirtschaftlich ein anderer.

    Weitere Veränderungen an der Bremer Brücke in kompakter Übersicht:

    • Die Joe Enochs Kindertribüne zieht von der Westkurve auf die GiroLive-Nordtribüne. Die VfL-Kids bekommen ein neues zu Hause im Block E, wo zukünftig auch Familien-Tickets erhältlich sein werden, bessere sanitäre Bedingungen vorhanden sind und ein familiengerechteres Catering/Rahmenprogramm möglich sind.
    • In der Ostkurve stehen analog zum Gästebereich West bauliche Maßnahmen zur verbesserten Entfluchtung bevor, um die aktuelle Kapazität des Stadionbereiches von 4.700 Zuschauern auch zukünftig anbieten zu können.
    • Zur neuen Saison plant der VfL erstmals die Optimierung der Einlass-Situation durch elektronische Ticketkontrollen. So wird dem Missbrauch von Ermäßigungen wirksam vorgebeugt und gleichzeitig der Einlass aller Zuschauer einfacher und schneller möglich sein.

    VfL-Fantalk mit Hülsmann, Wehlend und Schmedes

    Am morgigen Dienstag, den 15. Mai findet um 19 Uhr der nächste VfL-Fantalk mit Präsident Manfred Hülsmann, Geschäftsführer Jürgen Wehlend und Sportdirektor Benjamin Schmedes statt – der Eintritt ist natürlich frei.

    Ab 18.30 Uhr ist der ‚Club Lila-Weiß‘ n der Bremer Brücke geöffnet, um 19 Uhr beginnt der Fantalk, bei dem die drei VfL-Verantwortlichen Fragen der anwesenden Gäste beantworten werden.

    Moderiert wird die Veranstaltung von Holger Elixmann, der sich ehrenamtlich beim VfL-Liveradio engagiert und auch bereits die Mitgliederversammlung im November 2017 geleitet hat. Unterstützt wird Elixmann von René Kemna, der die Fragen der Zuschauer einfangen wird.

    Der Talk selbst wird wie bereits in der Vergangenheit live im Internet gestreamt – sowohl auf der offiziellen Facebook-Seite der Lila-Weißen unter facebook.com/VfLOsnabrueck als auch auf dem YouTube-Channel unter youtube.com/vfl1899tv. Die Erfahrungen der ersten VfL-Talks haben zwar gezeigt, dass auch auf diesen Kanälen in den Kommentarfunktionen heiß diskutiert wird und Fragen eingehen. Diese sind – auch aufgrund der Vielzahl – aber nur schwer in die Veranstaltung zu integrieren, um nicht ständige Themenwechsel zu haben. Fragen der Gäste an der Bremer Brücke stehen deshalb im Vordergrund.

    Sebastian Rüther

    Zur Tabelle der dritten Liga

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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