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  • SG Roggendorf 96, 11. Mai 2009

    Der Spuk hat ein Ende!

    Nachdem auch das Auswärtsspiel beim SV Stralendorf verloren ging, ist der letzte Funken Hoffnung auf den Aufstieg erloschen.

    "Die Luft ist raus!", resümierte ein sichtlich enttäuschter Trainer Stefan Lau. Dabei hätten die Roggendorfer aus den vergangenen beiden Auswärtspartien lediglich vier Punkte holen müssen um in Schlagdistanz zu kommen.

    Das Spiel ist schnell erzählt. In Halbzeit eins waren die Roggendorfer nur in den ersten zehn Minuten mit der nötigen Konzentration ausgestattet und hatten mehr vom Spiel. In der Folgezeit erzielten die Stralendorfer zwei völlig unnötige Tore aus Sicht der 96iger. "Bei beiden Toren waren wir klar am Drücker und haben uns in der Fremde auskontern lassen!", zeigte sich Lau sehr unzufrieden über die schlampige Rückwärtsbewegung seiner Mittelfeldakteure. Auch im Aufbauspiel gingen gerade die Außenpositionen nicht mit der notwendigen Durchschlagskraft zu Werke.

    In der zweiten Halbzeit sollte sich nun einiges ändern. Für den defensiv agierenden Steinfadt kam nun die offensive Kreativabteilung in Person von Björn Blechenberg zum Einsatz. Zwar spielte die SG nun besser nach vorne, ließ jedoch auch beste Möglichkeiten aus um evtl. doch noch einen Punktgewinn zu erzielen. Als dann auch noch das 3:0 fiel, waren alle Messen gesungen. Lau stellte nun auf Mann gegen Mann um und brachte mit Nehls einen dritten Stürmer. Erst jetzt funktionierte das Roggendorfer Spiel wieder, jedoch wurden auch in dieser Phase beste Möglichkeiten ausgelassen. Einzig der ebenfalls ein gewechselte Jörg Lenkeit überlistete der Stralendorfer Torhüter in äußert kurioser Manier. Ein Pressschlag an der Mittellinie landete völlig überraschend im Tor. Ohne weitere Durchschlagskraft blieb es am Ende dann beim 3:1 und der einen oder anderen Träne.

    Am heutigen Montag hat Trainer Stefan Lau trainingsfrei verordnet um dann am Dienstag und Donnerstag wieder voller Kraft an die Arbeit gehen zu können.

    "Wir haben in den letzten drei Jahren viel erreicht, aber es geht im Leben nicht immer nur Berg auf! Schade nur, dass es gerade in diesem Jahr ins tiefe Tal ging! Gerade jetzt gilt es weiter zu machen und wieder aufzustehen denn - "Heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder keine Frage" - vielleicht ja schon im nächsten Jahr!", gibt sich Trainer Stefan Lau kämpferisch!

    Geschrieben von:  lausen81

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