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  • SV Grün-Weiss Ahrensfelde, 14. Dezember 2014

    Deutlicher Sieg beim FSV Schorfheide Joachimsthal

    In einer für die Zuschauer hochinteressanten und torreichen Begegnung entführt der SV Grün-Weiss Ahrensfelde verdient die Punkte und bleibt auch beim FSV Schorfheide Joachimsthal seiner Auswärtsstärke treu. Von den erreichten neunzehn Punkten wurden alleine siebzehn in der Ferne geholt.

    Die Partie begann sehr schwungvoll und machte schon Hoffnung auf sehenswerte Fußballkost. Diese hatte aber vor allem der Gast in seiner Vesperdose mitgebracht, denn bereits in der vierten Minute prüfte Christopher Zimdahl Joachimsthals Keeper Fabian Schröder, der den Flachschuss zur Ecke abwehren konnte. Zimdahl brachte den folgenden Eckball gut getimt zum hochgestiegenen Stephan Baum, der per Kopf den Ball im Tor unterbrachte (5.). Die Folgeminuten wurden dann zu einer Lehrvorführung der Grün-Weissen in Sachen Ideenreichtum und dessen Ausführung. Der FSV Schorfheide Joachimsthal wurde nach allen Regeln der Fußballkunst vorgeführt und musste schon nach acht Minuten den zweiten Treffer hinnehmen. Nach dem Felix Grünwald den Ball in den Lauf des gestarteten Dennis Löhmann spielte und der von der rechten Seite flach flankte, war wiederum Stephan Baum zur Stelle. Dieser musste sich noch ganz schön strecken um an den Ball zu kommen, brachte aber schlussendlich gekonnt die Kugel im Kasten unter. Die Hausherren schienen schon nach den ersten Treffer geschockt, wirkten nun aber extrem indisponiert und verunsichert. Der SV Grün-Weiss Ahrensfelde machte weiter Druck, geführt von der Euphorie den Gegner schon frühzeitig in die Knie zu zwingen. Christoph Zimsdahl krönte seine schöne Einzelleistung, als er sich durch die Abwehr tankte und mit einem gut getimten Abschluss den zu weit vor den Tor stehenden Keeper überwand (22.). Das war schon ein Paukenschlag und mit dem 0:3 hatte man die Hausherren schon komplett abgeschrieben. Doch wer Ahrenfelde kannte, wusste schon, dass eine klare Führung eigentlich nichts zu bedeuten hatte. In der Folgezeit schraubten die Gäste ihre Intensität etwas runter und ließen die Schorfheider mehr am Spiel teilnehmen. Diese wirkten aber weiterhin konfus und ohne erkennbare Zielstrebigkeit. Selbst eine hundertprozentige Möglichkeit wurde kläglich vergeben, als Toni Stoinski einen Schuss abprallen lies und der Schütze die Kugel aus Top-Position über den Kasten jagte (43.).

    Für den zweiten Durchgang hatten sich beide Teams sichtbar etwas vorgenommen, die Hausherren wollten noch nicht den Unterlegenen spielen und Ahrensfelde endlich mal einen sicheren Vorsprung ohne Zitterpartie über die Zeit bringen. Doch das Gästevorhaben geriet schon nach zwei Minuten ins Wanken. Einer Unkonzentriertheit im Abwehrverhalten der Ahrensfelder folgte Gordon Hahn in Stürmermanier, vollendete zum 1:3 und hatte gehofft damit die Aufholjagt eingeleitet zu haben. Doch der SV Grün-Weiss Ahrensfelde hatte Stephan Baum, der praktisch nach Anpfiff den alten Abstand wieder herstellte. Im Zusammenspiel Felix Grünwald und als Flankengeber Christoph Zimdahl vollendete Baum völlig freistehend zum 1:4. Die Folgeminuten brachten Schiedsrichter Doninik Lorenz auf den Plan. Dieser musste einige knifflige Entscheidungen treffen, entschied sich aber konsequent, wie zum Beispiel gegen einen geforderten Foulstrafstoß der Schorferheider (50.) und beruhigte mit zwei persönlichen Strafen die erhitzen Gemüter. Die Hausherren steckten nicht auf und wurden in der 55. Minute belohnt. Im Defensivverhalten der Gäste fehlten zum wiederholten Male die Zuständigkeiten und so konnte Lars Hellmich frei und ohne Gegenwehr das 2:4 erzielen. Und Grün-Weiss hatte wieder eine Antwort parat. Den Pass aus dem Mittefeld zu Fabian Kühne, der schon sehr abseitsverdächtig in Position gelaufen war, verwerte dieser zum vielumjubelten 2:5 (56.). Trotz des ‚Schein-Genickbruches‘ gab der FSV Schorfheide Joachimsthal nicht auf. Ahrensfelde schuldete etwas Tribut dem Aufwand vom ersten Durchgang und ließ sich zeitweise in die eigene Hälfte drängen. Doch Schorfheide wusste damit nicht allzu viel anzufangen. Überhast und Unkonzentriertheit ließen mit zunehmender Spieldauer die Hoffnung auf ein positives Ende schwinden. Als dann Stephan Baum nach einem Konter seinen vierten Treffer zum 2:6 markierte, waren die Messen endgültig gesungen (79.). Robert Gey sein Tor zum Endstand, praktisch in gleicher Minute, war eigentlich nur noch Makulatur und bedeute letztendlich Ergebniskosmetik. Ahrensfelde kann mit diesem Ergebnis und der doch noch langen Verletzenliste beruhigt in die Winterpause schauen. Ein wichtiges Ereignis steht allerdings noch an. Am kommenden Wochenende gastiert der Angermünder FC in der heimischen Jahnsportstätte und dort besteht die letzte Möglichkeit der Hinrunde den ERSTEN Heimsieg einzufahren.

    FSV Schorfheide Joachimsthal: Schröder, Hahn, Lorenz, Thiede, Lindt, Seidel, Gey, Höhr, Rohrbeck, Helmich, Peters – Rückmann

    SV Grün-Weiss Ahrensfelde: Stoinski, Lerche, H. Ehrhardt, Kühne, Löhmann, Sakawitsch, Kaatz, Zimdahl, Grünwald, Baum, Knörnschild – Born, Herold

    Schiedsrichter: Dominick Lorenz (Fürstenwalde)

    Geschrieben von:  GWA-Admin

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