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  • Historie, 15. April 2020

     
    Die größten Skandale im Fußball

    Von:  Stephan R.T.

    Es ist keine leichte Zeit für die Fans des gepflegten Fußballs. In der spielfreien Zeit bleiben die Sportsender meist schwarz. Mit etwas Glück läuft die zehnte Wiederholung eines großen Spiels auf irgendeinem Sender. Nicht die besten Alternativen. Nutzen wir die Zeit und sorgen für etwas Abwechslung in der fußballfreien Zeit durch Corona. Dieser Sport hat in seiner Geschichte schon diverse Skandale auf dem und abseits des Rasens erzeugt. Hier folgen die größten Skandale im Fußball.

    Von Händen und Fingern bei der WM

    Für Fußballer ist es das größte Ereignis in ihrer Karriere – die Teilnahme mit der Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft. So mancher Spieler bleibt nicht aufgrund seiner sportlichen Leistung im Gedächtnis. Das deutsche Paradebeispiel ist Stefan Effenberg. Bei der WM 1994 in den USA entglitten dem gebürtigen Hamburger alle Nerven. Im Spiel gegen Südkorea zeigte Effenberg den provozierenden Fans den Mittelfinger. Es war das jähe Ende einer Karriere in der Nationalmannschaft, die 1998 nur kurzzeitig reaktiviert wurde.

    Nicht den Finger, sondern gleich die ganze Hand machte Diego Maradona unsterblich. Bei der WM 1986 erzielte der Argentinier ein Tor im Viertelfinale gegen England mit der Hand. Der Schiedsrichter hatte es nicht gesehen und Maradona nichts gesagt. Als „die Hand Gottes? ging diese Szene in die Fußballgeschichte ein. Ein Skandal teurer Natur erzeugte die WM 2014 in Brasilien. Gleich mehrere Funktionäre erhielten teure Armbanduhren als Geschenk und verheimlichten es. Ob es sich bei den Geschenken um eine hochwertige Aquaracer Uhr von TAG Heuer handelte, ist nicht bekannt. Die Aquaracer ist die perfekte Funktionsuhr. Sie vereint hohe Präzision mit einem edlen und zeitlosen Design. Ganz gewiss ein tolles Geschenk, das man nicht verheimlichen muss.

    Ein Tritt für die Geschichtsbücher

    Nicht immer haben die Fußballer im Eifer des Gefechts ihre Nerven im Griff. Im April 2010 brannten Paolo Guerrero die Sicherungen durch. Der Spieler, damals in Diensten vom Fußballverein Hamburger SV, warf eine volle Trinkflasche in Richtung eines pöbelnden Fans. Fünf Spiele Sperre waren die Folge, zudem musste der Peruaner eine saftige Geldstrafe zahlen.


    Der Ort des Geschehens für den Flaschenwurf von Paolo Guerrero war die AOL Arena.

    Sprichwörtlich einen Schritt weiter ging Eric Cantona im Januar 2015. Im Dienst von Manchester United stehend, streckte Cantona einen Fan mit einem satten Fußtritt gegen den Oberkörper nieder. Die gefährliche Körperverletzung brachte dem Franzosen zwar keine Gefängnisstrafe ein. Er durfte jedoch ein halbes Jahr lang weltweit an keinem Fußballspiel teilnehmen.

    An den Haaren herbeigezogen

    Die WM 2010 endete für Frankreich frühzeitig. Es war vielleicht die gerechte Strafe für eine Aktion von Thierry Henry, der als Spieler bei Arsenal London oder bei den vom Energiedrinkproduzenten Red Bull finanzierten New York Red Bull spielte. Sein Treffer in der Relegation gegen Irland brachte Frankreich die Qualifikation für die Endrunde ein. Dumm nur, dass Henry das Tor mit der Hand erzielte und seine unfaire Geste nicht beichtete.

    Ein absolut reines Gewissen hatte Christoph Daum im Jahr 2000. Er stimmte einer freiwilligen Haarprobe zu, nachdem er von Uli Hoeneß des Kokainkonsums bezichtigt wurde. Warum der damalige Fußballtrainer das tat, ist bis heute unklar. Klar ist nur, dass die Anschuldigungen von Hoeneß nicht an den Haaren herbeigezogen waren. Die Haarprobe war positiv und die Karriere von Daum erlebte einen Knick. Der Traum des Trainerpostens bei der Nationalmannschaft ist damals für immer gestorben.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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