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  • SC Fortuna Köln, 05. August 2018

     
    Endlich wieder Flutlicht im Südstadion – Der Karlsruher SC im Gegnercheck

    Innerhalb der Woche geht es für den SC Fortuna Köln am Dienstag um 19 Uhr im Südstadion gegen den Karlsruher SC. Die Badener scheiterten in der vergangenen Saison erst in der Relegation am Aufstieg in die zweite Bundesliga. Auch in dieser Saison dürften die Mannen von Alois Schwartz wieder zum Favoritenkreis zu zählen sein. Alles zum Spiel erfahrt ihr hier. Wichtiger Hinweis: Es wird eine frühzeitige Anreise und die Nutzung des Vorverkaufs empfohlen!

    Aktuelle Lage: Der Karlsruher SC hatte in dieser Saison die Ehre, diese mit Spannung erwartete Drittligasaison im ersten Spiel gegen Eintracht Braunschweig zu eröffnen – auch im letzten Jahr durften die Karlsruher als erste in die Saison starten, als sie auf den VfL Osnabrück trafen. In beiden Spielen konnte der KSC jeweils einen Punkt entführen. Insgesamt elf Spieler verließen die Mannschaft im Sommer, darunter neben Kapitän Kai Bülow auch Dauerbrenner Matthias Bader und der ausgeliehene Top-Torjäger Fabian Schleusener. Dafür stellte der KSC seinem Trainer Alois Schwartz einige neue Offensivkräfte zur Verfügung. Aus Halle kam Martin Röser, der vergangene Spielzeit acht Mal für die Hallenser traf. Dazu gesellt sich Saliou Sané, der aus Großaspach zu den Badenern gestoßen ist. Mit Manuel Stiefler und Kyoung-rok Choi kommt zudem Verstärkung aus der zweiten Bundesliga. Zwar wurden die Karlsruher in der vergangenen Saison Dritter und scheiterten nur in der Relegation gegen Erzgebirge Aue am Aufstieg, aber mit nur 49 erzielten Toren in der Liga zählte die Offensive des Karlsruher SC eher zu den schwächeren der Liga. Mit den neuen Spielern hat Trainer Schwartz nun die Möglichkeit, die Torausbeute zu verbessern. Das die Badener wissen, wie man verteidigt, haben sie letzte Saison ohnehin bewiesen.

    Abwehrbollwerk

    Der KSC steht und stand in der letzten Saison vor allem für eine stabile Defensive. In der letzten Saison kassierten die Badener lediglich 29 Gegentore und stellten damit die beste Abwehr der Liga. 21 Mal spielten die Karlsruher zu null, kassierten vom 14. bis zum 20. Spieltag in sieben Spielen in Folge keinen Gegentreffer. Beides sind Topwerte für die dritte Liga. Mit David Pisot, Daniel Gordon und Marco Thiede blieb dem KSC für die kommende Spielzeit der Großteil der disziplinierten Viererkette erhalten, um auch in dieser Saison wieder so viele Tore wie möglich zu verhindern. Auch Keeper Uphoff blieb dem KSC erhalten. Die Vorraussetzungen für eine erneut stabile Defensive unter Alois Schwartz sind in Karlsruhe somit wieder gegeben.

    Zehn Spieler vom ‚kicker‘ geehrt

    Nach jeder Saison benennt das Sportmagazin Kicker die besten Spieler der abgelaufenen Drittliga-Saison. In Benjamin Uphoff, dem Schlussmann der Karlsruher, sah der ‚kicker‘ den besten Torhüter der letzten Spielzeit. 21 Spiele ohne Gegentor geben dem Magazin dabei Recht. Weiter sieht der ‚kicker‘ im neuen Kapitän David Pisot den besten Innenverteidiger der Liga, nicht weit dahinter liegt sein Partner Daniel Gordon. Auch mit Matthias Bader, Jonas Föhrenbach und Marco Thiede befinden sich weitere Defensivspieler der Mannschaft von Alois Schwartz in dieser Auflistung. Bader und Föhrenbach zog es aber aufgrund ihrer guten Leistungen eine Liga höher in die zweite Bundesliga. Jeweils Dritter auf ihren Positionen wurden Marcel Mehlem im defensiven Mittelfeld, der nun in der zweiten belgischen Liga spielt, sowie Stürmer Fabian Schleusener, der nur an den KSC ausgeliehen war, jetzt aber für den SV Sandhausen in der 2. Bundesliga zukünftig Tore erzielen soll. Weiter zählten Marvin Wanitzek und Florent Muslija dem „kicker" zufolge mit zu den besten Spielern der Saison 2017/18.

    Spieler im Fokus: Florent Muslija

    Das 20-jährige Eigengewächs der Karlsruher hat es geschafft, sich vereinsintern durchzusetzen und schon in der vergangenen Saison eine zentrale Rolle einzunehmen. In der Saison 2016/17 debütierte er für den KSC am letzten Spieltag der zweiten Bundesliga gegen Eintracht Braunschweig. Nach dem Abstieg in die dritte Liga unterzeichnete Muslija seinen ersten Profivertrag. Am ersten Spieltag der letzten Saison wurde er ebenfalls zwanzig Minuten vor Ende eingewechselt und bereitete prompt den Ausgleichstreffer vor, wodurch die Karlsruher doch noch einen Punkt im Wildparkstadion behalten konnten. Am fünften Spieltag folgte dann sein Startelfdebüt – insgesamt stand er in der letzten Saison 37 Mal für seine Mannschaft auf dem Rasen. Vom 28. bis zum 37. Spieltag verpasste er ununterbrochen nicht eine Minute. Im Mittelfeld wird Muslija von Trainer Alois Schwartz sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite eingesetzt. Seine insgesamt sechs Torvorlagen aus der letzten Spielzeit lieferte er alle über die linke Seite. In dieser Saison stand er schon am ersten Spieltag über die volle Distanz auf dem Platz – wieder gegen Eintracht Braunschweig, diesmal jedoch schon mit einer Saison als Stammspieler im Gepäck.

    Bilanz gegen den SC Fortuna Köln

    Dass sich der Karlsruher SC und Fortuna Köln in der dritten Liga gegenüberstehen, ist für die älteren Anhänger beider Vereine noch eher ungewohnt – in zehn von bisher zwölf Spielen begegneten sich beide Clubs in der zweiten Bundesliga. Die Bilanz aller Spiele spricht eindeutig für die Badener. Acht Mal siegten sie, der letzte Sieg der Fortuna nach dem 4:0 in der Hinrunde der letzten Saison lag auch immerhin schon 32 Jahre zurück. Die vergangenen Aufeinandertreffen beider Mannschaften endeten meist mit vielen Toren, insgesamt 50 Stück in nur zwölf Begegnungen, von denen keine einzige gänzlich torlos abgepfiffen wurde. In der ewigen Tabelle der zweiten Bundesliga liegen die Karlsruher mit 778 Zweitligapartien etwas hinter der Fortuna auf dem achten Platz, die mit 970 Spielen auf dem dritten Rang steht.

    Fanhinweise

    Anpfiff am kommenden Dienstag ist um 19 Uhr. Das Südstadion öffnet um 17.30 Uhr. Es werden eine frühzeitige Anreise und der Vorverkauf empfohlen. Wer sich vorab Tickets für das Spiel sichern will, kann die bekannten Vorverkaufs­stellen nutzen. Online können Karten hier gekauft werden. Wer bereits im Vorfeld ein Ticket hat, kommt direkt durch die Kontrollen ins Südstadion.

    Der Parkplatz am Südstadion ist wieder geöffnet. Wer mit der KVB anreist, sollte an der Haltestelle Pohligstraße aussteigen. Rücksäcke und Taschen dürfen nicht mit ins Stadion und sollten vorsorglich zu Hause gelassen werden.

    Wer es am Dienstag nicht ins Südstadion schafft, kann sich die Begegnung live bei Telekom Sport oder unserem Liveticker verfolgen, der ab 18.15 Uhr für euch zur Verfügung steht. Auch das Fanradio wird das Spiel übertragen.

    Fortuna

    Zur Tabelle der dritten Liga

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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