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  • VfB Lübeck von 1919, 28. Januar 2021

     

    Gegen die SpVgg Unterhaching ist ein wichtiger Sieg gelungen


    Von:  Stephan R.T.

    Noch hat sich der VfB Lübeck nicht aufgegeben und kämpft weiterhin um den Verbleib in der dritten Liga. Am gestrigen Mittwochabend gelang dabei im Abstiegsduell ein wichtiger 1:0-Heimerfolg gegen die SpVgg Unterhaching. Damit gaben die Norddeutschen die rote Laterne vorerst an den MSV Duisburg ab und liegen nun nur noch einen Punkt vom rettenden Ufer entfernt, wobei der VfB auch noch ein Spiel weniger absolviert hat. Das Tor des Tages gelang im Übrigen Yannick Deichmann, der in der 31. Minute vom Elfmeterpunkt traf.

    Nach zuletzt acht sieglosen Spielen waren die Lübecker gefordert, wenn sie denn ernsthaft um den Klassenverbleib mitspielen wollten. Auf dem schweren Geläuf entwickelte sich eine zähe Partie, die erste Möglichkeit konnten dabei die Gäste aus Unterhaching verbuchen. Paul Grauschopf konnte ungestört durch die VfB-Abwehr marschieren, doch dessen Schuss in der sechsten Minute ging über das von Keeper Lukas Raeder gehütete Gehäuse. Beim Abschluss fehlte ein wenig das Glück, welches auch die Wettprofis manchmal brauchen. Einen Überblick über verschiedene Wettanbieter findet sich auf sportwetten-online.com. Danach bekamen die Gastgeber zumindest die Probleme in der eigenen Abwehrreihe in den Griff. Nach vorne lief jedoch nicht viel zusammen. Ein Schussversuch von Deichmann (19.) war eines der wenigen Highlights der Partie.

    Nach gut einer halben Stunde half dann der Gegner dem Glück etwas nach. Nach einer Ecke konnte VfB-Neuzugang Cyrill Akono, Leihgabe des 1. FSV Mainz 05, den Ball gut im gegnerischen Strafraum behaupten, so dass er von Markus Schwabl nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden konnte. Den anschließenden Strafstoß versenkte dann Deichmann sicher. Viel besser wurde das Spiel danach jedoch nicht. Es war deutlich erkennbar, warum beide Mannschaften im Abstiegssumpf stecken. Zudem war auch der Platz aufgrund der Wetterlage schwer bespielbar.

    Erst in der Schlussphase kam etwas Bewegung ins Spiel

    Daher ging es auch nach dem Wiederanpfiff erst einmal genauso trostlos weiter. Beide Mannschaften hatten spielerisch wenig zu bieten und kaum Ideen, die gegnerische Abwehrlinie zu überwinden. Erst als der Hachinger Christoph Greger in der 80. Minute nach einem wiederholtem Foulspiel frühzeitig von Schiedsrichter Eric Müller mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt wurde, kam wieder mehr Bewegung ins Spiel. Die Norddeutschen nutzten die sich nun bietenden Lücken und setzten zu einigen vielversprechenden Kontern an. Doch unter anderem Tommy Grupe (82.) als auch Thorben Deters (83.) nutzten die herausgespielten Chancen nicht. Dementsprechend wurde es zum Ende hin sogar spannender als unbedingt notwendig. Die bayrischen Gäste bäumten sich noch einmal auf und Raeder musste in der Nachspielzeit sein ganzes Können aufbieten, um einen Heber von Moritz Heinrich noch an den Querbalken zu lenken. Kurz darauf war dann aber auch Schluss und der VfB hatte sich die drei so wichtigen Punkte im Abstiegskampf gesichert.


    Im heimischen Stadion Lohmühle kam das Spiel gegen die SpVgg Unterhaching zur Austragung.

    „Das war nervenaufreibend und unruhig speziell am Ende. Ziel war es, unbedingt einen Heimsieg einzufahren. Kompliment, wie die Mannschaft das umgesetzt hat. Speziell in der ersten Halbzeit haben wir vieles umsetzen können, von dem, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben den Gegner frühzeitig unter Druck gesetzt und gehen verdient in Führung. Zweite Halbzeit haben wir zu früh attackiert und dem Gegner dadurch Räume angeboten. Den einzigen Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann, ist, dass wir den einen oder anderen Konter am Ende hätten besser ausspielen können“, erklärte nach dem Spiel ein erleichterter VfB-Trainer Rolf Landerl.

    Neuzugang Akono weiß, dass der Klassenerhalt nur „über extreme Bereichtschaft“ geht

    Im Grunde konnte damit Neuzugang Akono bereits in seinem ersten Spiel im grün-weißen VfB-Dress die spielentscheidende Szene einleiten. Der 20-jährige Angreifer war erst am Montag für ein halbes Jahr vom Fußball-Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 ausgeliehen worden. Dort kam er jedoch nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. 23 Regionalliga-Partien, in denen ihm vier Treffer gelangen, stehen bisher für ihn zu Buche. Vor seinem Wechsel nach Mainz stand Akono bis zum Sommer 2019 für den SC Preußen Münster auf dem Platz, für die er in 18 Drittliga-Spielen fünf Tore erzielen konnte.

    Damit weiß der Deutsch-Kameruner auch, worauf es in dieser Liga ankommt. „Gerade in dieser Liga geht es nur über extreme Bereitschaft. Man darf keinem Zweikampf aus dem Weg gehen, weil alle Mannschaften sich auf einem ähnlichen Level begegnen. Jeder kann jeden schlagen. Ich habe ja auch einige Spiele des VfB gesehen. Es entscheiden oft Kleinigkeiten, es gab ja kaum ein Spiel, in dem die Mannschaft klar unterlegen war“, erklärte Neuzugang Akono hierzu in einem Interview.

    Am Sonntag steigt das Kellerduell beim MSV Duisburg

    Am kommenden Sonntag steht dann für Akono und den Rest der Mannschaft das nächste wichtige Spiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Dann nämlich geht es zum Tabellenschlusslicht MSV Duisburg. Beide Mannschaften brauchen jeden Punkt, um den Anschluss an die rettenden Plätze nicht zu verlieren. Entsprechend kampfbetont dürfte es an diesem Tag in der Duisburger Arena zu gehen. Auch dieses Duell muss dabei ohne Zuschauer auskommen und wird um 13 Uhr angepfiffen.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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