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  • 1. FC Frankfurt, 02. Januar 2010

    Im Finale EFC Stahl unterlegen

    Die 12. Auflage des Hallenfußballturniers um den Preußen-Cup hatte wieder ein leistungsstarkes Teilnehmerfeld zu bieten. Allerdings musste die traditionelle Veranstaltung wegen Sperrung der Brandenburg-Halle in die kleinere Sporthalle Sabinusstraße verlegt werden.

    Der Stimmung tat dies trotzdem keinen Abbruch, dafür sorgten nicht nur die Mannschaften, sondern auch die etwa 400 Zuschauer auf den Traversen. In der A-Gruppe trafen mit Pokalverteidiger FFC Viktoria, FSV Union Fürstenwalde (beide (Brandenburgliga), SV Victoria Seelow (Landesliga Nord), Gastgeber SV Preußen (Landesliga Süd) und in der B-Gruppe der EFC Stahl (BBL), MKS Polonia Slubice (3. polnische Liga), SV Vogelsang (LL, Süd) und Post SV 28 (Kreisliga) starke Mannschaften aufeinander.

    Gleich zum Auftakt ging es hoch her. Gastgeber SV Preußen und Union Fürstenwalde lieferten sich ein packendes Duell, bei dem die Preußen trotz einer Vielzahl hochkarätiger Chancen am Ende mit 1:3 das Nachsehen hatten. Im zweiten Spiel der A-Gruppe gab es die erste faustdicke Überraschung. Trotz einer 2:0-Führung verlor Pokalverteidiger FFC Viktoria gegen Victoria Seelow mit 2:3.

    Auch das zweite Gruppenspiel der Preußen gegen Seelow blieb bis zum Schlusspfiff spannend. Preußen musste die letzten zwei Minuten mit einem Mann weniger auskommen und hatte 50 Sekunden vor Ultimo die große Möglichkeit, mit 3:2 in Führung zu gehen. Doch Seelows Torwart Gelleszun konnte nervenstark klären. Stattdessen kassierten die Preußen 10 Sekunden vor dem Abpfiff den dritten Treffer zum 2:3, womit auch das zweite Gruppenspiel verloren ging.

    Viktoria "vernaschte" anschließend Union Fürstenwalde mit 4:1 und traf im letzten Gruppenspiel auf die Preußen. Wenn beide noch im Rennen bleiben wollten, musste unbedingt ein Sieg her. Allerdings benötigten die Preußen einen Erfolg mit 4 Toren Unterschied. Der Glaube daran war so gering, dass eine 0:5-Schlappe heraussprang, mit der die Preußen lediglich Gruppenletzter wurden. Im abschließenden Spiel lieferten sich Fürstenwalde und Seelow einen dramatischen Kampf, den der BB-Ligist knapp mit 2:1 gewann, doch zum Einzug ins Halbfinale reichte dieser Sieg nicht. Hierzu hätten die Unioner mit zwei Toren Differenz gewinnen müssen.

    In der B-Staffel wurden die Gäste vom EFC Stahl in allen drei Gruppenspielen ihrer Favoritenrolle gerecht, besiegten Vogelsang mit 4:0, MKS Polonia Slubice mit 7:1, Post SV 28 mit 5:0 und wurden mit 9 Punkten und 16:1 Toren souveräner Staffelsieger. Kreisligist Post SV 28 war die große Überraschung. Gleich im ersten Spiel bezwangen die Frankfurter den polnischen Drittligisten Polonia Slubice mit 2:1. Auch das zweite Gruppenspiel der Postler sorgte für Stimmung in der Halle, schließlich trotzte man Favorit SV Vogelsang ein 2:2 ab und hatte nach zwei Spielen bereits 4 Zähler auf dem Konto. Dass das Post-Team im letzten Gruppenspiel glatt mit 0:5 gegen den EFC Stahl verlor, konnte den guten Gesamteindruck nicht mehr schmälern. Vogelsang sicherte sich durch einen 5:3-Sieg gegen Slubice im letzten Vorrundenspiel noch den Einzug ins Halbfinale.

    Damit standen die Überkreuz-Paarungen fest. Der EFC traf im ersten Halbfinale als Sieger der B-Staffel auf Victoria Seelow (Zweiter A-Staffel) und feierte einen klaren 5:2-Erfolg. Auch Viktoria erspielte sich ein souveränes 5:3 gegen Vogelsang und zog ins Endspiel ein.

    In den Platzierungsspielen sicherte sich Slubice mit einem 4:2 gegen Preußen Rang 7 und Fürstenwalde mit einem 4:1 gegen Post Platz 5. Das Spiel um Rang 3 war eine klare Angelegenheit. Vogelsang deklassierte Seelow mit 6:2.

    Wie im Vorjahr trafen im Finale Viktoria und EFC Stahl aufeinander. Den ersten Fehler machte der EFC und schon stand es 1:0 für Viktoria. Nur Sekunden später egalisierten die Hüttenstädter und kassierten nach einem groben Schnitzer den 1:2-Rückstand. Kurz vor Schluss schaffte der EFC noch das 2:2. Spannung pur, denn damit ging es ins 9-Meter-Schießen. Und als dem dritten Schützen der Viktorianer, Lars Philipp, die Nerven versagten, machte Marcus Kerl den Sieg mit seinem Treffer zum 5:4 perfekt. Damit gelang dem EFC zugleich die Revanche für die im Vorjahr erlittene Finalniederlage gegen Viktoria.

    Gruppe A: Preußen - Viktoria - 0:5, Preußen - Fürstenwalde - 1:3, Preußen - Seelow - 2:3, Seelow - Viktoria - 3:2, Seelow - Fürstenwalde - 1:2, Fürstenwalde - Viktoria - 1:4

    Gruppe B: Stahl - Vogelsang - 4:0, Stahl - Slubice - 7:1, Stahl - Post - 5:0, Post - Slubice - 2:1, Post - Vogelsang - 2:2, Vogelsang - Slubice - 5:3

    Halbfinale: EFC Stahl - Victoria Seelow - 5:2, FFC Viktoria - SV Vogelsang - 5:3
    Spiel um Platz 7/8: Preußen Frankfurt - Polonia Slubice - 2:4
    Spiel um Platz 5/6: Union Fürstenwalde - Post SV - 4:1
    Kleines Finale: Victoria Seelow - SV Vogelsang - 2:6
    Finale: EFC Stahl - FFC Viktoria - 5:4 n.N. (2:2)

    Bester Spieler: Christian Siemund (EFC Stahl)
    Bester Torhüter: Tony Schnürer (FFC Viktoria 91)
    Bester Torschütze: Rick Drews (Victoria Seelow)

    FFC Viktoria II: Schnürer (1 Tor) - Philipp (1) (Keller (1)), Hadel (Henning (2)) - Dochow (4) (Krause (2)), Bernwald (3) (Hanne (4))

    Spielertrainer: Björn Keller

    Geschrieben von:  Mitsch35

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