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Kaperfahrten II - 65 Grad Kurs Ost-Nordost - Die Fans vom FC Hansa Rostock
Tauche auch im zweiten Band in die Fankultur beim FC Hansa Rostock ein und begleite deren Anhänger.
  • SV Hertha Finsterwalde, 01. November 2008

    Kein Heimsieg trotz großem Kampf


    Das Spiel zwischen dem SV Hertha Finsterwalde und Borussia Belzig begann zunächst mit Abtasten auf beiden Seiten. Nach Standards aber wurde Belzig schon bald gefährlich. In der siebenten Minute wurde dann ein Freistoß schnell gespielt, wo Tobias Paul plötzlich ganz frei war und zum 0:1 einschieben konnte. Von diesem frühen Gegentor aber nicht geschockt, begann Hertha sofort offensiver zu werden. Die erste dicke Gelegenheit hatte man, als Sven Kühne eine kluge Flanke auf Toni John brachte, der mit seinem Schuss aus Nahdistanz allerdings am Torhüter scheiterte. Kurz darauf musste sich Sebastian Köhler erneut auszeichnen. Nach einem Kurzpass in den Strafraum setzte sich Toni John gut gegen drei Belziger durch, scheiterte aus spitzem Winkel allerdings am Keeper der Gäste. Kurz darauf hatte Belzig viel Glück, als ein harter Freistoß von Thomas Müller an die Latte klatschte und geklärt wurde. Die vergebenen Chancen allerdings wurden von den Belzigern bald bestraft. Nach einer Kontersituation wurde Agbor Solo schön freigespielt, der die Kaltschnäuzigkeit besaß und Christian Weidling zum 0:2 überwand. Hertha aber steckte nicht auf und griff wieder an. Nachdem zunächst David Jahn einen Kopfball knapp vorbei setzte, machte er es nach einer Standardsituation in der fünfminütigen Nachspielzeit besser und überwand Sebastian Köhler zum 1:2-Anschlusstreffer.

    Die zweite Hälfte begann wie die erste geendet hatte. Hertha bestimmte die Partie und drängte jetzt auf den Ausgleich. Erneut hatte Belzig nach einer Standardsituation viel Glück. Der angeschnittene Freistoß von Erik Seidel landete nur am Pfosten. Entlastung gab es jetzt nur noch nach Kontersituationen für die Gäste. In der 65. Minute hatte Agbor Solo die Chance das Spiel zu entscheiden. Doch in der Eins gegen Eins Situation blieb Christian Weidling lange stehen und konnte so vor dem Stürmer retten. Diese Aktion aber forderte die Moral der Gastgeber wieder heraus, die jetzt mit vier Angreifern spielten. Bald schon ergaben sich einige Gelegenheiten. Nach einigen vergebenen Chancen wie durch Thimm, John und Jahn, wurde der Einsatz der Herthaner aber doch noch belohnt. Nach einer abgeblockten Flanke kam René Hogan an den Ball und brachte ihn endlich im Belziger Tor unter. Hertha hatte jetzt Blut geleckt und wollte mehr. Belzig aber spielte in den letzten Minuten clever auf das 2:2. Es gelang ihnen sogar noch einmal das Tor von Christian Weidling in Gefahr zu bringen, während der Hertha die Zeit um noch ein Tor zu schießen davon lief. Doch auch die letzte Chance im Spiel wurde von Sven Kühne per Kopf vergeben, sodass es bei einem letztlich leistungsgerechten 2:2-Unentschieden blieb.

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    Geschrieben von:  Hobbyregisseur

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