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  • KSV Baunatal, 10. Oktober 2016

     
    Kein guter Tag – 0:3 gegen Top-Team SC Hessen Dreieich verloren

    Von:  Stephan R.T.

    „Um gegen Dreieich zu gewinnen, hätten wir einen wirklich guten Tag gebraucht – aber genau den hatten wir heute nicht.“ Mit diesen treffenden Worten beschrieb Baunatals Trainer Tobias Nebe die verdiente 0:3 (0:2)-Heimniederlage gegen den Spitzenreiter der Fußball-Hesseliga. Der jungen Baunataler Elf konnte man dabei zu Gute halten, dass sie nie aufsteckte – am Ende des Tages aber doch gegen einen äußerst spielstarken Gegner verloren hat. Der SC Hessen Dreieich bleibt damit unter Star-Trainer Rudi Bommer weiter unangefochten an der Spitze, während sich die VW-Städter zunächst im Mittelfeld der Liga einsortieren müssen.

    Frühe Führung – für den Gegner

    Dabei waren die Gastgeber, die ohne ihren angeschlagenen Top-Scorer Manuel Pforr sowie Kyung Ho Lee und Patrick Szczygiel auskommen mussten, mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegangen: „Wir wollen versuchen, unser eigenes Spiel aufzuziehen und gegen Dreieich zu punkten“, hatte der sportliche Leiter Ralf Rößler noch vor dem Anpfiff als Tageslosung ausgegeben. Doch daraus wurde leider nichts. Denn schon zu Beginn der Begegnung nutzten die Dreieicher die noch ungeordnete KSV-Abwehr für die frühe Gästeführung. Bereits in der zweiten Spielminute verwertete der Dreieicher Tino Lagator einen gegnerischen Ballverlust eiskalt und erzielte das frühe 0:1 für seine Hessen.

    Nach diesem Rückschlag steckten die Baunataler keineswegs auf, sondern versuchen weiter aus ihrem 4-2-3-1-System heraus nach vorne zu spielen. Echte Torchancen kamen dabei aber nicht zustande. In die Drangphase der Gastgeber hinein setzten die spielstarken Hessen aus Dreieich dann umgehend zum zweiten Schlag an. Im Gegensatz zu den am diesen Tag tatsächlich eher glücklosen KSV-Elf präsentierte sich das Gästeteam vor allem in seinen Offensiv-Aktionen als äußert effektiv. So war es erneut Tino Lagator der nach hervorragendem Zuspiel von Namensvetter Toni Reljic in der achten Minute das vorentscheidende 0:2 erzielte. KSV-Keeper Pascal Bielert blieb bei beiden Gegentreffern kaum eine Chance.

    Auch nach dem frühen Doppelschlag des Gegners versuchten die Baunataler weiter mitzuspielen. Zumindest im ersten Durchgang gelang ihnen dies auch über weite Strecken. Nennenswerten Chancen sprangen dabei allerdings nicht heraus. Erst kurz vor dem Pausentee setzte sich Ingmar Merle für den KSV an der gegnerischen Strafraumgrenze eindrucksvoll durch und flankte auf den in der Mitte mitgelaufenen Till Neumann. Dessen gute Direktabnahme verfehlte ihr Ziel nur sehr knapp – und blieb die einzige echte Torchance für den KSV Baunatal in der gesamten ersten Hälfte.

    Zerfahrene zweite Hälfte

    Nach dem Seitenwechsel bot sich den etwa 200 Zuschauern im Parkstadion ein weitgehend zerfahrenes Spiel. KSV-Coach Tobias Nebe bemängelte später vor allem die hohe Zahl an Fehlpässen und die mangelnde Chancenerarbeitung im Spiel der VW-Städter. Die hätten in der 50. Minute allerdings auch den so wichtigen Anschlusstreffer erzielen können, wenn ein vermeintliches Foul an Felix Schäfer im Hessen-Strafraum gepfiffen worden wäre. Doch der souveräne Schiedsrichter Simon Müller aus Sinntal, der die Partie gut leitete und meist nur wenig eingriff, ließ die ohnehin strittige Szene letztlich weiterlaufen.

    In der Folge erspielten sich die VW-Städter leichte Feldvorteile, auch weil sich der technisch und taktisch äußerst versierte Gegner ein wenig zurückzog und sich gleichzeitig auf die eigene starke Abwehr verlassen konnte. Für den KSV Baunatal taten sich hingegen kaum noch Lücken in den gegnerischen Reihen auf. Chancen blieben Mangelware. So kam, was kommen musste – nämlich der erfolgreiche Gegenschlag des Hessenliga-Spitzenreiters SC Hessen Dreieich. Diesmal war es Alban Lekaj, der kurz vor Spielende nach einem weiteren erfolgreichen Konter den dritten und letzten Treffer für die unter dem Strich klar überlegene Gäste-Elf erzielte.

    Es war kein guter Tag für den KSV Baunatal – und ein verdienter Auswärtserfolg für den starken SC Hessen Dreieich. So sah es auch der bekannte Gäste-Trainer Rudi Bommer in seinem Fazit: „Ich denke, dass das Ergebnis in Ordnung geht – und wir die drei Punkte verdient mit nach Hause nehmen.“ Für den KSV Baunatal geht es nun hingegen zweimal auf Auswärtsfahrt: Zunächst tritt die Nebe-Elf in Seligenstadt an, danach folgt das Gastspiel in Hadamar. Mit der gegen Dreieich gezeigten Moral sollten die Baunataler dabei aber durchaus in der Lage sein, ihre zuletzt eher magere Punkteausbeute wieder etwas positiver zu gestalten.

    Sabrina Bodewald (printmedia-agentur.de)

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    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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