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  • FSV Empor Löbau, 25. Oktober 2008

    Klare Niederlage im Kreisderby


    Von:  Hancock

    Bei herbstlichen Temperaturen fand das Spitzenspiel zwischen dem VfB Zittau und dem FSV Empor Löbau im Weinaupark Stadion statt. Beide Teams sind zuversichtlich in diese Partie gegangen, Löbau hatte bisher alle acht Saisonspiele nicht verloren und Zittau ist nach der Niederlage gegen Wilthen schon etwas unter Zugzwang gewesen.

    Der FSV stellte die Mannschaft im Gegensatz zur Vorwoche um, was sich rächen sollte. Daniel Zedler rückte wieder ins rechte Mittelfeld, Steven Klose spielte wie immer Links und Zentral spielte diesmal Engelmann. Auf die ‚6er’-Position rückte, der an diesem Tag wohl stärkste Löbauer, Sebastian Müller.

    Die erste Chance im Spiel war schon in der vierten Minute, der Löbauer Zedler nutzte sie aber nicht. Dies sollte lange Zeit aber auch das einzige Erfolgserlebnis der Löbauer sein, denn von jetzt an spielte nur noch der VfB Zittau. In der zehnten Minute hätte es zum ersten Mal klingeln können, doch der Zittauer Neumann scheiterte mit einem Kopfball am Löbauer Schlussmann Manuel Mättig. Dieser hatte aber wenige Minuten später keine Chance bei dem Tor von Speer. Löbau wirkte durch den Rückstand noch mehr gelähmt als vorher. Es folgten jetzt im Minutentakt hochkarätige Chancen der Zittauer, diese wurden aber entweder leichtfertig vergeben oder hervorragend gehalten vom FSV-Schlussmann Mättig.

    In der 25. Minute wurde der Löbauer Andreas Winkler gefoult. Er führte den Freistoß selber aus, aber Kloses Versuch den Ball im Tor unterzubringen, wurde wegen Abseits abgepfiffen. Kurz darauf hatte Löbauer wieder einen Freistoß bekommen, voraus gegangen war ein Foul an Klose. Müller führte aus, doch die Zittauer Hintermannschaft stand wie immer sicher. Im direkten Gegenzug hatte der Zittauer Hoinko das 2:0 auf dem Fuß, doch er traf nur die Latte. Sichtlich geschockt bewiesen sich die Löbauer kurz darauf als viel zu passiv, denn Neumann nahm sich beide Löbauer Langes hintereinander vor und konnte überlegen zum 2:0 einschieben.

    Man dachte Zittau würde sich nun etwas zurück halten, doch dies war überhaupt nicht der Fall. Wieder Neumann und Hoinko scheiterten wieder mal am glänzend aufgelegten Manuel Mättig. Nach sage und schreibe 35 Minuten war Löbau mal wieder Offensiv, doch Zedler scheiterte am starken VfB-Torwart Nerger. Nun legte Zedler mal etwas Torgefährlichkeit an den Tag, in der 42. Minute hatte er eingenetzt, doch leider wurde wegen Abseits wieder abgepfiffen. Die letzte Chance in der ersten Halbzeit hatte wieder Daniel Zedler, doch er scheiterte im Abschluss.

    Besser aus der Kabine kam erwartungsgemäß die Heimmannschaft. In der 46. und 47. Minute scheiterten diese wieder nur am Löbauer Hintermann Mättig. Die erste gelbe Karte im Spiel kassierte Zedler, kurz darauf hatte Steven Klose den Anschluss auf dem Fuß, doch er verfehlte den Kasten ganz knapp. Wiederum hatte der FSV einen Freistoß bekommen. Mathias Lange spielte auf Zedler doch der Zittauer Torwart war zur Stelle. In der 71. Minute kam der langersehnte erste Wechsel der Löbauer, für Klose kam Nehrettig ins Spiel. Dieser brachte auch etwas mehr Schwung in die Partie, denn ab jetzt merkten die Löbauer das sie auch guten Fußball spielen können und zeigten es sofort. Nach einem brutalen Foul von Hoinko am Löbauer Kaminski bekam der FSV einen Freistoß zugesprochen. Doch diese Standartsituation brachte wieder kein Erfolg. Im Gegenzug kam Zittau in der 76. Minute zu seinem zweiten Lattentreffer.

    In der Spielminute 85 gab es den besten Torversuch im Spiel der Löbauer, Nehrettig zog an der Strafraumgrenze ab, verfehlte das Tor nur knapp. In der 86. Minute kam Minnder für Engelmann ins Spiel, kurz darauf hatte Mathias Lange noch zwei dicke Chancen auf dem Schlappen, doch es reichte an diesem Tage einfach nicht zu einem Tor für Empor. In der 89. Minute gab es nach einer Ecke den letzten Versuch der Löbauer, doch Nehrettig war zu unentschlossen und der Ball war weg. Wenige Sekunden später war das Spiel vorbei.

    Der FSV Empor Löbau ließ jegliches spielerische Geschick wohl zuhause, denn dies zeigten am heutigen Tage nur die Zittauer. In eindruckender Weise kombinierten sie miteinander und hatten ein sehr gutes Ballgefühl. Nur die Härte die sie bei manchen Situationen an den Tag legten war nicht die feine Art. Meist wurde keine Rücksicht auf den Gegner genommen.

    Durch diese Niederlage ist Empor Löbau in der Tabelle vom dritten auf den fünften Rang abgerutscht. Nächste Woche gegen Holtendorf sollte wieder eine eingeschworene Empor-Truppe den Platz betreten, durch die Rückkehr von Marco Hanske kann die normale Ordnung im Mittelfeld wieder hergestellt werden.

    Geschrieben von:  Hancock

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