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  • SV Grün-Weiß Schwepnitz, 08. Mai 2008

    Knapper Sieg gegen Abstiegskandidat

    153 Zuschauer erwarteten im Spiel des SV Grün-Weiß Schwepnitz gegen den Abstiegskandidaten aus Oßling eine versöhnliche und überzeugende Leistung nach zuletzt eher durchschnittlichen Leistungen zu Hause. Diese Erwartungen, ich darf es vorweg nehmen, wurden nicht erfüllt. Unter den interessierten Zaungästen auch ein ‚Spion’ aus Elstra. Viele Erkenntnisse dürfte dieser freilich nicht gewonnen haben, denn neben einigen fehlenden Spielern und ungewohnten Positionen der Aktiven boten die Einheimischen eine doch recht schwache Darbietung.

    Das Spiel aus Sicht der Schwepnitzer - Knapper Sieg gegen Abstiegskandidat

    Die erste Hälfte spielte sich so ähnlich ab, wie es der geneigte Fan schon voraus sah. Schwepnitz angesichts der Tabellensituation ohne rechten Esprit, die Gäste dagegen mit der Chance, Boden im Abstiegskampf gut zu machen. So spielten die Grün-Weißen ihren Stiefel eher langweilig runter, die Oßlinger kämpften verbissen. Angesichts der Klasse unserer Elf gab es natürlich trotzdem Chancen für Schwepnitz, so schoss Tranitz (mal wieder) an den Pfosten, und kurz darauf gab es zweimal sehr knappe Abseitsentscheidungen gegen Schwepnitz. Beide mal senkte sich der Ball gen Horizontalbalken.

    Die Gäste hielten spielerisch gut mit, kämpferisch besser und einige male kreuzgefährlich. Das aber auch deren Problem, denn Gefahr drohte den Chemikern ausschließlich durch Supertechniker Marx. Seine besten Aktionen hatte dieser, als er den Strafraum eindrang und beim Abschluss mit grenzwertigen Mitteln durch Pofand behindert wurde. Weichgespülte Schiedsrichter geben da durchaus auch mal Strafstoss, doch m.M.n. war der Zweikampf grad noch regelkonform. Kurz darauf stockten die einheimischen Zuschauer, denn Herr Marx kann mit der Kugel erneut in den Strafraum marschieren und zieht ab. Und das ganz genau oder auch zu genau. Pfosten rechts, Linie entlang trudeln, Pfosten links und von da wieder vor die Füße des Oßlinger Alleinunterhalters. Man sah den Ball schon drin, doch Torhüter Wackernagel war schon in der bedrohten Ecke und kann den Ball abwehren. Super Aktion unseres Keepers. Weitere Möglichkeiten gab es eigentlich nicht bis zur Pause, so dass man mit einem fast schon glücklichen ‚Null-zu-Null’ in die Pause ging. Der Schiedsrichter zeigte aus meiner Sicht (gegenteilig der Ansicht der Gäste) eine gute Leistung. Sicher, er ließ anfangs einiges durchgehen, meist zu Ungunsten der Gäste, aber alles noch im Rahmen und in England würde sich niemand über die Leistung des Mannes in schwarzer Hose aufregen.

    In Runde zwei sah man dann, dass Trainer Lauke und Co. Blüthgen keine Brandrede, dennoch klare Worte gefunden hatten. Die Spielanteile lagen nun klarer auf Seiten der Einheimischen. Zählbares oder gar 100-prozenter wurden jedoch vorerst vermisst. Das Spiel fand überwiegend im Mittelfeld statt, wobei Bürger ab Minute 46 Hansky ersetzte. Raack hatte noch eine der besten Chancen, als er sich links durchsetzte, der Oßlinger Torhüter jedoch stark verkürzte und parierte. Auf der Gegenseite fehlte Marx die oft bewiesene Kaltschnäuzigkeit, als Wackernagel einen Rückpass erst aufnehmen, dann aber doch wegkicken wollte. Marx schnappte sich den Ball und schob ihn rüber auf Hetmank, dessen Schuss Bürger auf der Linie klären konnte. Neben Marx stach Hetmank vor allem in Hälfte eins heraus. Die letzten 25 Minuten war dann Belagerungszustand in der Hälfte der Gäste angesagt, ein ums andere Mal konnte man über links und rechts kombinieren, die Flanken fanden bei der gut organisierten und kopfballstarken Gästeabwehr jedoch keine stürmenden Abnehmer. Nach diversen Ecken köpfte Raack übers Tor, Wolf und Röseler scheiterten in Nachschüssen. Die wohl dickste Gelegenheit hatte dann in Minute 77 Raack, als er nicht richtig hinter den Ball kam, dennoch die Kugel Richtung Tor beförderte, der Keeper mit den Fingerspitzen klären konnte und das nachfolgende Gerangel im Fünfer folgerichtig abgepfiffen wurde. Eine letzte Chance erglückte sich Oßling dann doch noch, als Pofand seine zweite Unsicherheit im Spiel offenbarte, Marx aber rund drei Meter rechts verzog. Die spielentscheidende Szene dann in Minute 87 nach einer Ecke von links, der Ball wurde abgewehrt, rollt in Richtung Strafraum, Haase zieht ab und netzt zum umjubelten Siegtreffer ein. Ein Foul war für mich in dieser Szene, wie von den Oßlingern moniert, nicht zu sehen. Die knappe Führung wurde dann sicher über die Zeit gebracht, Oßling scheiterte noch mit zwei Freistoßchancen, die Geschenke des Schiris darstellten.

    Fazit: 15 Minuten vor dem Ende war man mit einer Punkteteilung einverstanden, da beide Mannschaften ihre Chancen hatten, jedoch nicht nutzten. Nach dem Schlusspfiff geht aufgrund der drückenden Schlussphase, aber auch der Sieg in Ordnung. Die Chancen, die die Gäste hatten, wussten sie nicht zu nutzen, gleichsam erging es Biehla und Wachau vor Wochen, die mit dem gleichen knappen Ergebnis die Segel streichen mussten. So ist das halt, wenn man unten steht, davon konnte Schwepnitz in den vergangenen Jahren Lieder trällern, die sich denen ähneln, die alle Abstiegskandidaten unten singen. Außerdem kann man resultieren, dass dieser knappe Sieg dann die ausgleichende ‚Gerechtigkeit’ für das Hinspiel war.

    Der SV Grün-Weiß Schwepnitz spielte mit: Wackernagel – Pofand, Frenzel, Röseler, Wolf(Johne) – Kübler, Tranitz(Berndt), Hansky (Bürger), Haase - Wiesner, Raack

    Das Spiel aus Osslinger Sicht: Schiedsrichter bringt Oßling um den verdienten Punkt!

    Wunderbares Fußballwetter in Schwepnitz. Ca. 100 Schwepnitzer und über 30 mitgereiste Oßlinger sahen eine Schwepnitzer Mannschaft, die nicht den besten Tag hatte, und eine Oßlinger Mannschaft, die sich mit Händen und Füßen gegen den Abstieg wehrt. Die erste Hälfte war relativ ausgeglichen mit leichter spielerischer Überlegenheit bei Schwepnitz. Die größte Chance hatte Marx kurz vor der Halbzeit. Nach Pass von Hettmann zieht Marx ab. Der Ball trudelt gegen den Innenpfosten. Im Nachschuss trifft Marx nur den Torwart. Nach der Halbzeit das gleiche Spiel. Raak wird durch den starken Kubin fasst völlig aus dem Spiel genommen. Schwepnitz macht trotzdem mehr, Oßling wehrt sich tapfer.

    Kurz vor Schluss dann das 1:0 für Schwepnitz. Nach Ecke hat Müller den Ball schon und wird von einem Schwepnitzer gefoult. Der Ball wird dann irgendwie ins Tor gewurschtelt und zählt.

    Fazit: Stark kämpfende Oßlinger hätten sich heute einen Punkt verdient gehabt. Was die Schiedsrichter betrifft, muss echt was passieren. Fast jede Woche steht ein nicht kreisligawürdiges Kollektiv auf dem Rasen. Oßling kämpft 90 Minuten und wird durch so was zurückgeworfen. Gerade im Abstiegskampf zählt jeder Punkt. Traurig, dass man durch eine Fehlentscheidung der schlechten Schiedsrichter aus Lichtenberg benachteiligt wird.

    Für die SG Ossling/Skaska spielten: Müller; Kubin, Burkhard, Bulmann, Lautsch St. (Lautsch R.); Zschech, Gärtner, Hauffe, Hetmann, Gröger, Marx

    Geschrieben von:  ChemieProfessor

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