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  • FC Union Frankfurt, 31. August 2008

    Knapper Sieg gegen Lindenberg

    Trotz vieler Chancen wurde es am Ende ein knapper Sieg für die Frankfurter Preußen im Heimspiel gegen die Gäste vom SV Grün-Weiß Lindenberg.

    Die Preußen begannen forsch und hatten in der vierten Minute schon die Möglichkeit in Führung zu gehen. Nachdem Schulz den Ball quer auf den heran eilenden Scholz spielte, suchte der Preußenverteidiger zu schnell den Torschuss und die gute Möglichkeit war dahin. Nur eine Minute später stand Steve Allert am ruhenden Ball. Gut getimt flog das Leder an Freund und Feind vorbei und letztlich auch wenige Zentimeter am Pfosten. Ab dieser Minute wachte Lindenberg auf und wurde stärker. Schnell überbrückten die Gäste mit langen Bällen das Mittelfeld, in der Hoffnung Peter Lassek wird es schon richten. Doch nicht Lassek, sondern Schwadtke prüfte als erster Bramburger im Frankfurter Tor. Der Lindenberger Stürmer setzte sich gegen Scholz durch und zog trocken ab. In Bramburger, fand Schwadtke aber seinen Meister.

    In dieser Phase war das Spiel völlig ausgeglichen. Beide Mannschaften schenkten sich keinen Millimeter Platz. Verbissen, aber jederzeit fair, wurde um jeden Ball gekämpft. Die nächste Möglichkeit zur Führung hatten die Hausherren. Nach prima Doppelpass zwischen Newerla und Martin Neumann scheiterte Letzterer am gut reagierenden Olwig im Lindenberger Tor. Nur eine Minute später hatte Namensvetter Olaf Neumann die Möglichkeit seine Preußen in Führung zu bringen. Auch bei seinem Torschuss blieb Olwig Sieger und hielt seine Mannen weiter im Spiel.

    Nachdem auch Kossatz in der 25 Minute mit einem Distanzschuss scheiterte, schienen die Preußen ihr Pulver verschossen zu haben. Die Gäste blieben immer gefährlich und lauerten auf jeden sich bietenden Fehler der Frankfurter. Genau solch ein Patzer unterlief Scholz in der 26. Minute und der Ball wurde steil gespielt. Bramburger musste schon weit aus seinem Tor sprinten um diese Möglichkeit zu vereiteln. Hier hatte der Lindenberger Stürmer sicherlich auch gewaltigen Respekt vor die geballte Kraft des Preußenkeepers und scheute den Zweikampf.

    In der 35. Minute haben die Preußen Einwurf in der gegnerischen Hälfte. Dieser wurde jedoch so schlampig ausgeführt, das Lindenberg blitzschnell über Thomas Lassek einen Konter setzte. Glück für die Preußen das die Flanke ein wenig hoch in den Frankfurter Strafraum kam und so konnte Schwadtke nicht unter den Ball kommen. Der Kopfball ging weit über das Frankfurter Tor. In der 44. Minute dann noch mal die Preußen. Allert setzte sich gleich gegen drei Lindenberger durch und drängte in den Strafraum. Kein Preuße bewegte sich, so das Allert zum Torschuss gezwungen war. Wie mehrfach zuvor vereitelte der an diesem Tage gut spielende Torhüter diese gute Möglichkeit. Die beste Rettungstat des Keepers sollte aber noch folgen. Mit einer Wahnsinnsparade holte Olwig einen Schuss von M. Bramburger von der Linie in dem er das Leder an den Pfosten lenkte und der Ball ins Feld zurück sprang (45.). Mit diesem Unentschieden ging es in die Kabinen.

    Das Spiel verlor auch in der zweiten Spielhälfte nicht an Spannung. Es waren gerade einmal drei Minuten gespielt und Lindenberg bekam einen Freistoß, gut und gerne 30 Meter vor dem Tor. Peter Lassek schlenzte das Leder genau aufs rechte Lattenkreuz. Glück für Preußen, denn diesen Ball unterschätzten wohl einige Spieler einschließlich Bramburger im Preußentor. Es ging hin und her auf dem Fritz-Lesch-Platz. Es schien wie verhext zu sein an diesem Tage. Auch die besten Möglichkeiten wurden versiebt, wie in der 55 Minute geschehen. Newerla tauchte halbrechts frei vor dem Keeper auf und auch er blieb nur zweiter Sieger. Lindenberg schwanden langsam die Kräfte und man verstärkte mehr und mehr die Defensive. Teilweise zehn Spieler standen in und um den Strafraum und verteidigten aufopferungsvoll den einen Punkt.

    Nachdem M. Neumann am langen Pfosten stehend nur das Außennetz traf (72.) und Kossatz nach schöner Vorarbeit (84.) von Gebhard ebenfalls scheiterten, dachten bestimmt viele im weiten Rund an eine Punkteteilung. Die nimmermüden Preußen kämpften jedoch weiter und wollten mit aller Macht den ‚Dreier’. Zwei Minuten vor Schluss erneut eine der vielen Frankfurter Flanken in den Strafraum der Gäste. Lindenberg bekam den Ball nicht richtig weg und Olaf Neumann erzielte aus der Drehung seinen zweiten Saisontreffer und gleichzeitig den Siegtreffer der Preußen.

    Der Jubel kannte keine Grenzen und Neumann wurde von allen Preußen Spielern förmlich begraben. Der Schiri ließ sage und schreibe fünf Minuten nachspielen was noch mal Anspannung pur bedeutete. „Am Ende haben wir knapp, weil wir eine Vielzahl von Chancen nicht verwehrtet haben, aber verdient gewonnen. Lindenberg war der erwartet schwere Gegner der stets gefährlich agiert hat. Mit Keeper Andreas Olwig hatten Sie heut auch den besten Spieler auf dem Platz. Wie schon in der Vorwoche haben wir aber bis zum Schlusspfiff an uns geglaubt und so konnten wir dieses Spiel noch siegreich gestalten. Nun kommt es in 14 Tagen zum echten Knaller, wenn im Ortsderby der Erste SV Eintracht auf den Zweiten SV Preußen trifft. Dieses Spiel wird sicherlich viele Fußballinteressierte Frankfurter anlocken“, so das Trainergespann der Preußen.

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    Geschrieben von:  Mitsch35

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