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  • VfR 1896 Mannheim, 01. Oktober 2019

     
    Lokalderby unter Flutlicht – Rasenspieler empfangen am Mittwochabend den Stadtrivalen VfB Gartenstadt

    Nicht mal acht Kilometer trennen das Gelände des VfB Gartenstadt von der Theodor-Heuss-Anlage, an der bekanntermaßen der VfR Mannheim beheimatet ist. Für den aktuellen Verbandsligameister ist dies dementsprechend die zweitkürzeste Auswärtsfahrt in der Saison.

    Vor der Runde musste dieser zwar einige personelle Änderungen bewältigen, weist aber fortwährend einen der hochkarätigsten Kader der Spielklasse auf. Akteure wie Maurice Hirsch und Dennis Franzin verfügen beispielsweise über ordentliche Erfahrung im Profibereich und sollen als Neuzugänge die gelben Bären abermals an die vordersten Tabellenplätze führen. Dazu konnten viele wichtige Korsettstangen der vergangenen Meistersaison gehalten werden, die, gepaart mit einigen weiteren verheißungsvollen Verpflichtungen, ebenfalls enorme Qualität aufweisen.

    So darf am Anemonenweg nach wie vor auf eine stabile Defensive gebaut werden, die nach neun Spielen gerade einmal acht Gegentreffer hinnehmen musste und fünf Mal sogar zu Null spielte. Folge: Keine Mannschaft musste seltener den Ball aus dem eigenen Netz holen als der VfB Gartenstadt. Neben Dennis Broll, der sich bereits in den Jahren zuvor als gewohnt zuverlässiger Torhüter erwies, gibt es sicherlich noch weitere Komponenten, die ausschlaggebend für diesen sensationellen Wert sind. Zu nennen wäre da vor allem die Innenverteidigung, bestehend aus Patrick Geissinger und Timo Raab, der noch in der vergangenen Runde das blau-weiß-rote Trikot trug.

    Bei solch einer sattelfesten Hintermannschaft ist es wenig verwunderlich, dass sich die Mannschaft von Chefcoach Peter Brandenburger als Tabellenvierter vorerst oben festgesetzt hat und gegenüber dem Spitzenreiter VfB Eppingen in Lauerstellung liegt. Genau von diesem trennte man sich am vergangenen Sonntag im heimischen Erich-Schäfer-Sportpark mit 0:0. Dadurch ist der Mannheimer Norden aber auch weiterhin vier Punkte vom Platz an der Sonne entfernt.

    Geht es nach dem VfR soll dieser Abstand am Ende des nächsten Spieltages zumindest nicht schrumpfen. Für Uli Brecht, der am Mittwoch sein Debüt auf der Trainerbank gibt, wäre ein Erfolg gegen den VfB Gartenstadt zweifelsohne ein Traumeinstand. Ein Sieg würde vor allem in Hinsicht auf die Tabelle gut tun, da man den Kontrahenten erstmals hinter sich ließe und peu à peu wieder einen Blick auf die Spitzenplätze wagen könnte. Des Weiteren wartet der Anhang noch auf den ersten Sieg gegen den Stadtrivalen in der Verbandsliga. Bisher konnten in den vier Aufeinandertreffen nur zwei Remis eingefahren werden. Die zweite Halbzeit gegen den TSV Wieblingen war sicherlich zufriedenstellend und dürfte vor allem dazu beigetragen haben, dass die Verunsicherung aus den vorherigen Partien erst einmal abgelegt ist. Allerdings sind die gelben Bären ein anderes Kaliber als der Tabellenletzte aus Heidelberg, was eine erneute Leistungssteigerung dementsprechend erforderlich macht. Falls diese gelingt, sollte es nicht unmöglich sein, erstmals seit März diesen Jahres zwei Ligasiege in Serie zu feiern. Brechts Traumeinstand wäre geglückt.

    Des Weiteren findet vor dem Spiel ab 18 Uhr erneut ein Kartenvorverkauf zum Pokalderby statt!

    Christin Bergner

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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