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  • Krefelder FC Uerdingen 05, 27. September 2019

     
    Mal wieder ein Trainer-Wechsel – Heiko Vogel muss seinen Platz räumen

    In dieser Woche kam es mal wieder zu einer Trainerentlassung beim Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen. Wie die Krefelder bekannt gaben, trennte sich der Verein vom bisherigen Chef-Coach Heiko Vogel. Der 43-Jährige hatte das Amt erst im April übernommen gehabt und den KFC zum Gewinn des Niederrheinpokals geführt. In der Liga lief es jedoch zuletzt nicht so gut. Nach nur neun Punkten aus neun Spielen belegt die ambitionierte Mannschaft nur den 17. Tabellenplatz in der dritten Liga.

    „Nach intensiver Aufarbeitung der aktuellen sportlichen Situation sind wir zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit mit Heiko Vogel zu beenden“, kommentierte KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart die Entscheidung. Als Interimstrainer wird nun vorerst Stefan Reisinger an der Seitenlinie des Drittligisten stehen. Seit Michail Ponomarew im Juni 2016 das Präsidentenamt bei den Krefeldern übernommen hat, nahmen bereits André Pawlak, Michael Wiesinger, Stefan Krämer, Norbert Meier und eben zuletzt Vogel auf dem Schleudersitz an der Grotenburg platz und haben nun alle mehr Zeit für die Bundesliga im TV. Wer Nachfolger des letztgenannten wird, steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht fest. Interimsweise wird Stefan Reisinger das Training leiten. Entsprechend zeigte sich Mäzen Ponomarev zuversichtlich, „dass Stefan Reisinger die Mannschaft bestens auf die kommenden Spiele vorbereiten und neue Impulse setzen kann.“

    Im Pokal an Rot-Weiss Essen gescheitert

    Zu Saisonbeginn wollte der KFC noch den nächsten Schritt Richtung großer Fußballbühne gehen, doch schon früh zeichnete sich ein Fehlstart ab. Dazu gehörte auch die Niederlage in der zweiten Runde des Niederrheinpokals beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen. Knapp 11.000 Zuschauer waren bei diesem Klassiker dabei und sahen einen überlegenen Außenseiter. Die Partie war von Beginn temporeich und vor allem waren es die Gastgeber von der Hafenstraße, die sich immer wieder Tormöglichkeiten erarbeiteten. Hauptsächlich zeigten sich die beiden Ex-Uerdinger Oguzhan Kefkir und Joshua Endres auf Seiten der Hausherren hochmotiviert. Und so war es dann auch Kefkir, der aus zwanzig Metern zur RWE-Führung traf (32.). Ein Treffer, wie ihn den die KFC-Anhänger in den vergangenen Jahren oft von ihm gesehen hatten. Nur dieses Mal traf er eben gegen die Uerdinger.


    In der Grotenburg haben die Fans schon bessere Zeiten erlebt.

    Im zweiten Spielabschnitt ging es genau so weiter und die Anhänger der Krefelder hätten für diesen Abend wohl besser ein Alternativprogramm zum Beispiel Radrennen im TV gewählt. RWE im Vorwärtsgang und der Favorit von der Grotenburg versuchte, irgendwie die Kontrolle über das Spiel zu gelangen. Doch dies sollte an diesem Abend nicht klappen. Zu stark waren die Essener. Und so fiel der zweite Treffer dann wenig überraschend. Dieser war dann auch noch dem anderen Ex-Uerdinger Endres vorbehalten, der einen Konter nach Zuspiel von Jan-Lucas Dorow abschloss. Die KFC-Spieler bäumten sich zwar danach auf, jedoch sollte ihnen nur der Anschlusstreffer durch Ali Ibrahimaj gelingen (79.).

    „Es war zu wenig. Es braucht mehr Körperspannung, mehr Aggressivität. Das, was der Trainer uns vorgibt, müssen wir mehr umsetzen“, erklärte Ibrahimaj nach dem Spiel die Niederlage. Damit ist das erste Saisonziel, die erneute Qualifikation für den DFB-Pokal, bereits in weite Ferne gerückt. Zwar ist dies noch über den vierten Platz in der dritte Liga möglich, jedoch beträgt der Abstand zum jetzigen Zeitpunkt bereits acht Punkte.

    Neuanfang beim SV Meppen

    Beim nächsten Gegner SV Meppen soll nun alles besser werden und die Saison noch einmal von vorn beginnen. Von Interimstrainer Reisinger betreut, soll die Mannschaft am Sonntag mit drei Punkten aus dem Emsland zurückkehren. Ob dies gelingen wird, hängt auf jeden Fall davon ab, ob die Topsspieler im Kader wieder zu ihrer alten Leistungsfähigkeit zurückkehren und vor allem die Fehlerquote reduzieren können. Die Fans dürfen zumindest gespannt sein, welchen Fussball im TV es hinterher zu sehen geben wird. Das Leder wird zumindest am Sonntag ab 14 Uhr rollen. Dabei werden auf Seiten des KFC wahrscheinlich Dennis Daube (Innenbandriss im Knie), Adrian Grimaldi (Muskelverletzung im Oberschenkel), Adam Matuschyk (muskuläre Probleme) sowie Osayamen Osawe (muskuläre Probleme) fehlen.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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