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  • Eintracht Frankfurt, 29. Oktober 2021

     

    Mitten im Abstiegskampf – Im Heimspiel gegen Rasenballsport Leipzig mächtig unter Druck


    Von:  Stephan R.T.

    In der vergangenen Spielzeit 2020/21 zählte die Frankfurter Eintracht zu den Spitzenteams der ersten Fußball-Bundesliga. Mit einem temporeichen Offensivspiel verließen nicht wenige Gegner mit einem Schwindelgefühl die heimische Arena im Frankfurter Stadtwald. Doch im Sommer kam es bei der Eintracht zu einem größeren Umbruch. Den bisherigen Trainer Adi Hütter zog es nach drei erfolgreichen Jahren zum Ligakonkurrenten Borussia Mönchgladbach und Sportdirektor Fredi Bobic wechselte nach Berlin zu Hertha BSC.

    Oliver Glasner bisher ohne Glück


    Den Trainerposten von Hütter hat dessen Landsmann Oliver Glasner übernommen, der nach zwei Jahren beim VfL Wolfsburg eine neue Herausforderung suchte und dazu seinen Vertrag bei den Wölfen vorzeitig aufgelöst hat. Ob das eine gute Entscheidung war, muss er wohl selbst für sich entscheiden. Zumindest rein sportlich läuft es bei den Hessen nicht so optimal, wie es beim VfL der Fall gewesen war. Statt um die Champions League-Plätze zu kämpfen, stecken die Frankfurter ganz plötzlich mitten im Abstiegskampf. Daran änderte auch der überraschende 2:1-Auswärtserfolg beim FC Bayern München nichts, denn danach setzte es gleich zwei Niederlagen gegen Hertha BSC und den VfL Bochum.


    Gegen Leipzig werden die Eintracht-Spieler wieder auf die volle Unterstützung ihrer Fans bauen können.

    Aktuell können die Hessen, deren Anhänger eventuell bei Escort Frankfurt mal nach etwas Abwechslung schauen könnten, die Abgänge der Offensivkräfte André Silva (Rasenballsport Leipzig) und Luka Jovic (war von Real Madrid ausgeliehen) nicht kompensieren. Die Abwehr ist nicht so schlecht, wie es die Zahl der Gegentore vermuten lässt. Auch der Spielaufbau ist in Ordnung. Nur vorne fehlen eben Typen, die das Leder einfach mal um die Linie drücken. Den Neuzugängen Jesper Lindström (Bröndby IF) und Rafael Borré (River Plate) gelingt es einfach nicht, die entstandene Lücke zu schließen. Dies drückt sich dann entsprechend in den Ergebnissen aus. Erstrundenfiasko im DFB-Pokal beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim sowie Platz 15 in der Bundesliga mit nur acht Punkten aus neun Spielen. Einzig in der Europa League liegt die Eintracht auf Kurs, wobei die Gegner Olympiakos Piräus, Fenerbahce SK als auch der Royal Antwerp FC nicht sonderlich übermächtig erscheinen.

    Gegen Rasenballsport Leipzig müssen Punkte her


    Zuletzt bei der Niederlage gegen den VfL Bochum zeigten die Hessen ein ganz schwaches Zweikampfverhalten und in Richtung gegnerisches Tor verkam Borré zum Alleinunterhalter, der aus dem Mittelfeld zu wenig Unterstützung erhielt. „Die Jungs fahren ja nicht easy aus Bochum zurück, die beschäftigt das. Ich lege meine Hand für die Jungs ins Feuer, die geben alles für den Erfolg der Eintracht. Aber es gelingt nicht, und dann fangen sie an zu grübeln“, stellt Glasner klar, dass er voll hinter der Mannschaft steht.

    So geht es nun gegen Leipzig, die mit acht Punkten Rückstand auf den Tabellenführer ebenso noch hinter den Erwartungen zurückliegen und drigend jeden Punkt brauchen. Bei den Frankfurtern könnte der agile Kristijan Jakic wegen Hüftproblemen ausfallen. Definitiv fehlen werden Goncalo Paciencia sowie Kapitän Sebastian Rode. Dies dürfte das Unterfangen gegen die Leipziger nicht einfacher machen. Dafür könnte nun Stefan Ilsanker wieder in die Startelf rücken, der es unter Glasner bislang schwer hatte. Einzig beim desaströsen Saisonauftakt bei Borussia Dortmund und bei Überraschungscoup beim FC Bayern München war der 32-jährige Routinier bislang in dieser Saison von Anfang an dabei. Gegen dessen Ex-Kollegen zeigte er dabei in der vergangenen Spielzeit zwei starke Partien und hatte großen Anteil daran, dass beide Duelle gegen den späteren Vize-Meister mit 1:1 endeten.

    Bei den Leipzigern werden voraussichtlich Brian Brobbey (Reha), Lukas Klostermann (Oberschenkelbeschwerden) sowie Marcel Halstenberg (Knöchelverletzung) fehlen. Dafür könnte Silva mit dabei sein, der im Sommer für 23 Millionen Euro von der Eintracht gekommen war. Bislang kam der Mittelstürmer in allen neun Saisonspielen seines neuen Klubs zum Einsatz und erzielte dabei zwei Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.

    Der Ball rollt am morgigen Samstag ab 18.30 Uhr durch den Frankfurter Stadtwald. Bis zu 51.500 Zuschauer dürfen bei diesem Duell mit dabei sein.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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