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  • Kröpeliner SV 47, 25. Oktober 2010

    Nächster Derbysieg, diesmal 2:1 gegen den SSV Satow gewonnen

    Zum letzten Derby des Jahres 2010 empfing der Kröpeliner SV den derzeitigen Tabellenzwölften SSV Satow am neunten Spieltag. Die Heimelf wollte sich aber von dem Tabellenplatz nicht täuschen lassen, zu gut kennt man den Gegner und die Spieler. Weiterhin musste Spielertrainer Hausburg auf vier Stammspieler verzichten, hatte nur zwei Spieler als Wechsler auf der Bank (darunter Nils Schalke als Torhüter). Aber den Gästen um Trainer Jan Schnepel erging es ähnlich, er hatte nur zwölf Spieler zur Verfügung.

    Zum Spiel: Der SSV begann wie vermutet stark. Sofort wurde der KSV unter Druck gesetzt und die Unordnung durch die Umstellungen waren ersichtlich. Allerdings wurden auch die Zweikämpfe insbesondere im Mittelfeld nicht angenommen, so dass der Gast die Anfangsphase dominierte. Mehr und mehr spielte sich die Schuster-Elf ein, überstand die Anfangsdruckphase auch dank eines wiederum sehr gut haltenden Rune Krieg unbeschadet. Das Spiel fand nun zwischen den Strafräumen statt, Tormöglichkeiten waren selten.

    Nach zwanzig Minuten mussten dann der KSV das erste Mal wechseln, Sager war verletzt und für ihn kam Ralf Huhn zu seinem Landesklassedebüt. Mit Huhn kam auch der Schwung in die Partie. Nun ergaben sich gute Einschussmöglichkeiten, zumindest bis zum 16er. Die finalen Pässe waren noch zu ungenau. Nach einer schönen Kombination über sieben bis acht Stationen landete der Ball bei Jan Wähnke. Der heute auf der Linksverteidigerposition spielende Mittelfeldspieler zog trocken aus 22 Metern ab und das Leder klatscht vom Innenpfosten ins Netz. 1:0 (22.).

    Zu diesem Zeitpunkt war die Führung doch etwas überraschend. Wie würde der Gast nun reagieren? Er antwortete prompt. Nach einer Verkettung von Fehlern rückt Hausburg zu früh nach innen, ließ seinem Gegenspieler einen zu großen Freiraum und Biemann zirkelt das Leder aus 16 Metern unhaltbar in das lange Eck. 1:1. (23.). Es ging also wieder bei ‚Null‘ los. Aber der KSV erspielte sich nun Möglichkeiten. Hausburg scheiterte an Krötsching, Schüsse aus der zweiten Reihe verfehlten knapp das Tor, ein Huhn-Kopfball ebenfalls. Aber wie sooft beim KSV: Wenn es aus dem Spiel nicht klappt, muss ein Standard her. Ein Freistoß von rechts brachte Wähnke zum Tor, Uchytil irritiert den Keeper, Tor. (33.). Der KSV also wieder vorne und diesmal sollte der Vorsprung nicht gleich wieder her geschenkt werden. Demnach agierte der KSV bis zur Pause hochkonzentriert und es ging mit dem knappen Vorsprung in die Kabine.

    Die zweite Hälfte ist eigentlich schnell erzählt. Der KSV nun aus einer Konterstellung ‚rührte‘ Beton an und der SSV hatte nicht die Mittel, die ‚Mauer‘ zu knacken. Die Konterchancen wurden wie immer zu fahrlässig liegen gelassen, so dass eine Punkteteilung bis zum Schluss in der Luft lag. Auf beiden Seiten hätte es noch einen Strafstoß geben können, gab es aber vom sehr gut leitenden Trio nicht. Es war ein faires, in den letzten Minuten rassiges Derby.

    Es blieb somit beim knappen, glücklichen Erfolg der Kröpeliner, welche sich durch den Sieg im oberen Drittel der Tabelle vorerst festsetzen – wer hätte das nach null Punkten und Platz 14 nach zwei Spieltagen gedacht?

    Der SSV wird seine Punkte noch holen, dazu war der Auftritt zu stark. Der Tabellenplatz täuscht. Es ist auch erstaunlich, wie flexibel die Spieler einsetzbar sind, sie rufen immer alles ab, kämpfen für den Erfolg und das Team. Die hohe Trainingsbeteiligung und Intensität macht es aus, denn das Team ist Fit.

    Der Kröpeliner SV spielte mit: Krieg – Kords, Wähnke, Frehse, Hausburg, Uchytil (V), Gehrmann, Höniger (V), Albrecht, Sager (20. Huhn), Brüsehaver

    Tore: 1:0 Wähnke (22.), 1:1 Biemann (23.), 2:1 Wähnke (33.)

    Zur Tabelle der Landesklasse Staffel 4

    Geschrieben von:  Hausi

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