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Das Abenteuer Groundhopping geht weiter - Band 2 zu Stadien sammelnden Fußballfans
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  • Bonner SC 1901/04, 07. September 2021

     

    Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den Wuppertaler SV bereits mitten im Abstiegskampf


    Von:  Stephan R.T.

    Der Bonner SC ist holprig in die neue Saison gestartet. Aus den ersten fünf Spielen konnte der BSC gerade einmal drei Punkte holen und steht damit schon frühzeitig im Tabellenkeller der Regionalliga West. Auch im Heimspiel gegen den Wuppertaler SV reichte es nicht zu einem Sieg, die Partie ging vor 634 Zuschauern mit 1:2 verloren.

    Der Bonner Trainer Björn Joppe ist nicht zu beneiden. Mit bescheidenen Mitteln, die vielleicht mit Platin Casino spiele hätten aufgestockt werden können, soll er eine Mannschaft formen, die in dieser Saison in der Regionalliga mithalten sowie den Klassenerhalt schaffen soll. Gegen die Gäste aus Wuppertal war dabei deutlich zu sehen, wie schwierig dieses Unterfangen ist. Vor allem Unkonzentriertheiten bringen den BSC immer wieder ins Hintertreffen.

    „Unser Plan, tief zu stehen und keine Torchance zuzulassen ist leider nur knapp 30 Minuten aufgegangen. Danach haben wir uns durch einen Fehler komplett rausbringen lassen und können froh sein, dass es zur Pause nur 0:1 stand. In der zweiten Hälfte haben wir dann umgestellt und gepresst, aber durch schlechtes Zweikampfverhalten das Spiel noch verloren“, erklärte ein enttäuschter Joppe nach der Partie.

    Felix Backszat bringt Gäste in Führung


    Knapp 30 Minuten hatten die tiefstehenden Gastgeber dem Favoriten aus Wuppertal standgehalten. Doch dann drückte der WSV immer mehr und ging durch Felix Backszat, der einen Pass von Marco Königs verwertete, in Führung. Das dies bis zum Pausenpfiff bei dem knappen Rückstand blieb, hatten die Gastgeber vor allem ihrem Keeper Kevin Birk zu verdanken, der etliche gefährliche Geschosse entschärfte.


    Sportliche Tristesse herrscht in dieser Spielzeit im Bonner Sportpark Nord.

    Nach einer Stunde wechselte Joppe gleich dreifach und sorgte damit für eine Belebung in seiner Angriffsreihe. Aus dieser resultierte dann auch der Ausgleich, welcher Masaaki Takahara mit seinem ersten Treffer im BSC-Trikot nach 62. Spielminuten gelang. Dieser wurde dabei mustergültig von Serhat-Semih Güler bedient. Doch die Freude wehrte nicht lang. In der 69. Minute zeigte sich wieder eine dieser Unzulänglichkeiten, die die Bonner immer wieder um den Lohn ihrer Leistung bringen. So war Dario Ehret im Zweikampf gegen Semir Saric zu zaghaft, woraufhin Güler im Strafraum etwas ruppiger zu langen musste, wodurch Schiedsrichter Julian Engelmann sich zu einem Strafstoßpfiff genötigt sah. Vom Punkt traf dann Kevin Rodrigues Pires zu erneuten WSV-Führung (70./FE). Die BSC-Kicker gaben sich danach zwar nicht auf, doch bis auf eine Großchance von Luis Felipe Monteiro sprang nichts mehr heraus, um wenigstens einen Punkt zu ergattern.

    Etienne Mukanya soll den verletzten Enzo Wirtz ersetzen


    Beim BSC hatten die Verantwortlichen große Hoffnungen auf die Verpflichtung von Enzo Wirtz gesetzt. Der 25-jährige Angreifer, der im Sommer vom SV Rödinghausen gekommen war, sollte den Sturm der Bonner beleben und in den ersten vier Spielen gelangen ihm auch gleich zwei Treffer. Doch dann zog er sich im Meisterschaftsspiel beim SC Wiedenbrück eine schwere Verletzung zu, die sich später als Kreuzbandriss herausstellte. Damit wird Wirtz seiner Mannschaft für mindestens sechs Monate fehlen.

    Um trotz allem einen schlagkräftigen Angriff präsentieren zu können, haben daher die BSC-Verantwortlichen schnell reagiert und Etienne Mukanya Kabobola in den Sportpark Nord gelotst. Der 26-jährige Belgier kickte in seiner Karriere bereits in Belgien, England, Litauen als auch Bulgarien und trug so unter anderem die Trikots von Grays Athletic FC, FK Riteriai, PFK Dobrudzha Dobrich und zuletzt den FK Riteriai, für den ihm in 24 Erstligaspielen fünf Tore gelangen und er vier weitere vorbereiten konnte.

    „Wir hoffen, dass Etienne mit seiner körperlichen Robustheit sowie seiner Abschluss-Stärke das fehlende Puzzleteil in unserer Mannschaft ist. Wir erwarten, dass seine Durchschlagskraft und Mentalität die jungen Spieler mitreißt“, ließ Bonns Sportvorstand Elias Khalag zur Verpflichtung von Mukanya wissen.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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