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  • Freizeit, 04. Juli 2022

     

    Neuer Glücksspielstaatsvertrag – was ändert sich für Spielkunden durch die neuen Gesetze?


    Von:  Stephan R.T.

    Das Glücksspiel in Deutschland ist durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag revolutioniert worden. Während es vorher nur Spielkunden aus Schleswig-Holstein vorbehalten war offiziell und legal am Glücksspielgeschehen im Internet teilzunehmen, können seit Juli 2021 nun alle Bürger aus allen Bundesländern in Deutschland ganz legal am Glücksspiel partizipieren. Die einheitlichen Regelungen haben die Gesetzeslage deutlich vereinfacht und bieten Betreiber mit einer gültigen Lizenz nun die Möglichkeit ganz offiziell beliebte Spiele aus den Glücksspieltempeln im Internet anzubieten.


    Glücksspiel ist in Deutschland einfacher geworden. Foto: pixabay.com.

    Für Spieler und Fans von virtuellen Casinospielen ist die Änderung ein echter Segen. Doch gibt es auch einige Änderungen in Sachen virtuellen Spielangeboten um Echtgeld. Denn die Spielbetreiber im Internet haben nun keineswegs einen Freifahrtschein erhalten, sondern stehen weiterhin unter sehr strengen Auflagen. Ein wichtiger Punkt ist hierbei vor allem der Spielerschutz und die Werbung von Glücksspielangeboten. Welche Änderungen und Neuheiten des Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2021 mit sich gebracht hat, können Sie im Folgenden nachlesen. So erhalten Sie hier alle Informationen und neuen Entwicklungen für die Teilnahme in einem Online-Casino in Deutschland.

    Welche Änderungen gibt es durch die veränderte Gesetzeslage?



    Vor dem 1. Juli 2021 war Online-Glücksspiel lediglich für Bewohner in Schleswig-Holstein erlaubt. Somit ist das Glücksspiel nun endlich legal und staatlich genehmigt, so dass sich Spielkunden nun bundesweit am bunten Spieltreiber erfreuen dürfen. Die neuen Auflagen und Gesetze sehen allerdings vor den Schutz der Spielkunden in den Fokus zu setzen. Unkontrolliertes und exzessives Spielen ist demnach weiterhin nicht erlaubt, so dass Anzeichen von Spielsucht ein Riegel vorgeschoben wird. Auch bei der Online Casino Auszahlung ist Bewegung hineingekommen. So sollen Auszahlungen ähnlich wie Einzahlungen innerhalb weniger Tage erfolgen. Durch bestimmte Zahlungsmethoden im Internet gelingt es sogar Gewinne, sowie Spielguthaben innerhalb von wenigen Sekunden zu transferieren. Spielkunden erhalten somit deutlich mehr Sicherheit, die es im Umgang mit Geld durchaus bedarf.

    Spielerschutz und Präventionen vor Spielsucht stehen im Vordergrund



    Der neue Glücksspielstaatsvertrag erlaubt es Betreibern mit einer gültigen Lizenz, dass Spielkunden ausschließlich 1.500 Euro im Monat auf ein Spielkonto einzahlen dürfen. Auf diese Weise wird ein exzessiver Konsum von Spielinhalten vermieden, so dass Spieler nicht ihr komplettes Hab und Gut im Internet verzocken können. Auch die Jugendprävention von Glücksspielinhalten wurde deutlich vorangetrieben. So kümmert sich die Anstalt für Kinder- und Jugendschutz vermehrt um den Schutz von Heranwachsenden. Das Glücksspiel soll demnach in all seinen Facetten beleuchtet werden, so dass irreführende Werbungen gänzlich untersagt sind. Als Plattformen gegen Langeweile oder Abwechslung vom Alltag sind die Spielangebote nun streng limitiert und werden regelmäßig überwacht.

    Werbung nur unter bestimmten Auflagen



    Sowohl im Amateurfußball, als auch im Profifußball gibt es eine Menge Werbeanzeigen zu finden, die auf das Glücksspiel im Internet aufmerksam machen. Die Betreiber der Casino-Plattformen im Internet dürfen allerdings nur noch Werbung auf den Markt bringen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Die Werbebotschaften dürfen demnach keine Manipulationsgefahr für Spieler darstellen. Während vorher nur das Bundesland Schleswig-Holstein Werbung für Online-Casino in verschiedenen Medien schalten durfte, ist es jetzt unter bestimmten Vorschriften allen Betreibern in ganz möglich verschiedene Werbeinhalte zu senden. Allerdings dürfen hier keine falschen Erwartungen geschürt werden. Ebenfalls muss auf einen bewussten Umgang mit Glücksspiel aufmerksam gemacht werden. Jede Werbung ist zudem auch verpflichtet auf den Spielschutz und Anlaufstellen für Suchtprävention hinzuweisen.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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