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Kennst du den Platz, wo die Sonne stets lacht? - Chemie und seine Fans, Band 2 - ein besonderes Kapitel Ostfußball
Die 524 Seiten starke Fortsetzung über die Fankultur eines der populärsten und am fanatischsten verehrten Fußballclubs der ehemaligen DDR.
  • FC 1907 Memmingen, 07. März 2011

     
    Nullnummer im ‚Pflicht-Freundschaftsspiel‘ beim SSV Ulm 1846

    Nullnummer im ‚Pflicht-Freundschaftsspiel‘ der Fußball-Regionalliga: Bei frostigen Temperaturen hielt Torhüter Tobias Kirchenmaier vor immerhin rund tausend Zuschauern am Ende für den FC Memmingen das 0:0 beim SSV Ulm 1846 fest. Das Spiel beim Insolvenzclub wird nicht gewertet, wohl aber die gelbe Karte, die Stefan Pfohmann kassierte. Der FCM-Kapitän ärgerte sich darüber, „denn es war auch schon meine vierte“. Fünfmal Gelb heißt einmal aussetzen. Weil sie auch schon vier Verwarnungen auf dem Konto haben, hatte Trainer Esad Kahric auf den Einsatz von Matthias Bader, Tobias Heikenwälder und Andreas Maier verzichtet.

    Die Partie ist im Ulmer Donaustadion ist schnell auf den Nenner gebracht: Die einen (Memmingen) wollten nicht so recht, die anderen (Ulm) konnten nicht – abgesehen von der Schlussphase, in der die junge Mannschaft der Hausherren drängte und durchaus ihrem ersten Treffer nach der Pleite nahe waren. Die besten Möglichkeiten ließen Jannik Froschauer, Maurizio Macchia (Pfohmann klärte gerade noch) und André Färber (auch hier Rettung auf der Linie) aus. Die Ulmer Zuschauer quittierten die Chancen in der an Höhepunkten armen Bewegungseinheit dankbar mit Applaus, der Stadionsprecher spielte zur Aufheiterung den Narhalla-Tusch ein.

    Pfohmann hatte die 90 Minuten schnell abgehakt, kam zur Erkenntnis „dass wir am Mittwoch in Nürnberg defensiv wieder besser stehen müssen“ und verdrückte sich unter die heiße Dusche. Trotz aller Bemühungen mit Fahnenschwenkern, der ‚Solidar-Einladung‘ an die Ulmer Bundesliga-Profis von 1999/2000 (der aber nur eine Handvoll Spieler von damals folgte) und Rahmenprogramm, richtig Atmosphäre wollte nicht aufkommen. Die Ulmer hatten insgeheim auf ein paar hundert Fans aus Memmingen gehofft, um mit den Einnahmen die leere Vereinskasse aufzubessern. Viele waren es aber nicht. Die Zuhause-Gebliebenen haben aber auch nichts verpasst…

    SSV Ulm 1846: Betz – Griesbeck, Hörger, Länge, Keller (46. Färber), Schmitt (65. Macchia), Froschauer, Reichert, Kittel (46. Braig), Tastan, Bückle

    FC Memmingen: Kirchenmaier – Heger, Pfohmann, Rehm, Holzapfel – Bargholz (46. Andorfer), Zobel, Kahric, Knuth – Hindelang (46. Decker), Rucht (73. Elsner)

    Schiedsrichter: Schaal (Tübingen)
    Gelbe Karten: Kittel, Hörger, Länge / Pfohmann

    Zuschauer: 1.050
    Tore: Fehlanzeige

    Geschrieben von:  Gunnar C.

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