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  • VfR 1896 Mannheim, 07. Mai 2019

     
    Patient auf dem Weg der Besserung – 3:1-Sieg beim TSV Wieblingen

    Nach einer in seiner Verbandsligazeit einmaligen Serie von Punktverlusten – abgesehen von dem Pflichtsieg gegen das Tabellenschlusslicht Kirchheim – hat der VfR Mannheim endlich wieder einen Sieg eingefahren. Beim kämpferisch starken Abstiegskandidaten TSV Wieblingen gelang dem ehemaligen Titelkandidaten ein aufgrund seiner mannschaftlichen Geschlossenheit verdienter 3:1-Sieg.

    Wieblingen, mit den früheren VfR-Spielern Monetta, Marschlich, Maier und Hariri in der Startformation, hatte sich sichtlich Einiges vorgenommen und machte zu Beginn gehörig Dampf in Richtung VfR-Tor. In der fünften Minute konnte eine Wieblinger Großchance gerade noch vereitelt werden. Der VfR hielt nun dagegen und begann, die TSV-Angriffe bereits im Mittelfeld zu unterbinden. Das wirkte sich positiv auf seine Spielkontrolle aus und somit ergaben sich erste Angriffsversuche für die Gäste.

    In der 16. Minute kam Mittelfeldmotor Daniel Herm aus 18 Metern zum Schuss und der etwas zu weit vor seinem Kasten postierte TSV-Torwart musste den Ball passieren lassen, da er sich über ihn ins Netz senkte. Wieblingen ließ nicht nach und berannte weiter das VfR-Tor. In der 22. Minute landete eine weite Rechtsflanke kurz vor dem langen Pfosten des Gästegehäuses, wo sich ein TSV-Angreifer einköpfbereit freigeschlichen hatte. Jedoch landete sein Kopfball knapp über der Querlatte im Aus. Die passende Antwort lieferte in der 25. Minute VfR-Stürmer Marcel Gessel, der auf halblinks freigespielt wurde und eiskalt zum 0:2 vollstreckte. 5 Minuten vor der Pause hatte Wieblingen eine weitere gute Kopfballchance, doch der Ball ging knapp über die Latte ins Aus. Mit einer beruhigenden Zwei-Tore-Führung ging es für den VfR zum Pausentee.

    Kurz nach Wiederanpfiff wurde Ayhan Sabah steil geschickt. Im letzten Moment konnte ihn die Wieblinger Abwehr noch stoppen, da er einen Sekundenbruchteil zu lange mit dem Abschluss zögerte. Vier Minuten später landete ein Schuss von Marcel Gessel in den Armen des TSV-Torhüters. Wieblingen legte jetzt kämpferisch noch eine Schippe drauf und setzte die VfR-Abwehr mehr und mehr unter Druck. In der 54. Minute war es dann soweit. Eine Faustabwehr von Marcel Lentz geriet etwas zu kurz und landete direkt vor den Füßen eines TSV-Angreifers, der mit einem satten Schuss zum Anschlusstor traf.

    Wieblingen drängte jetzt auf den Ausgleich und der VfR musste bange Minuten überstehen. Letztendlich zeigte sich aber die VfR-Defensive im Verbund mit Torwart Lentz zumeist als Herr der Lage. VfR-Trainer Secerli wechselte nun offensiv ein, um Profit aus den nun zwangsläufig sich ergebenden Konterchancen zu erzielen. Dass bei diesen Gelegenheiten zumeist der letzte Pass nicht saß, sollte die VfR-Angreifer nachdenklich stimmen, denn in der 77. Minute kam TSV-Stürmer Monetta in Höhe Elfmeterpunkt zum Schuss. Zum Glück traf er den Ball nicht richtig, denn Rehm konnte ihn noch entscheidend stören.

    In der 84. Minute fand eine Klasse-Hereingabe von Daniel Herm leider keinen Abnehmer. In der ersten Minute der Nachspielzeit gelang aber dem in diesem Spiel gut aufgelegten Marcel Gessel das entscheidende 3:1 nach gutem Zuspiel des eingewechselten A-Jugendlichen Can Özgün. Kurz vor Schluss tauchte Marcel Lentz mit einer Glanzparade in die rechte Torwartecke ab und vereitelte den erneuten Anschlusstreffer für die Gastgeber.

    Nach diesem Sieg kann der VfR seinen Blick wieder auf die vorderen Tabellenregionen richten und im nächsten Spiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten, der U23 des SV Sandhausen, weiteren Boden gutmachen. Der TSV Wieblingen hat in den nächsten Spielen gegen seine Tabellennachbarn noch Gelegenheit, die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen.

    Sven Wolf

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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