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  • SV Titania Kruge, 13. September 2011

    Pflichtsieg gegen den FC Herrensee Strausberg

    Eine Euphoriewelle schwappte in der vergangenen Woche durch den beschaulichen Ort Kruge. Seit Jahren gelang es dem SV Titania Kruge nicht mehr, einen Kreisligisten zu bezwingen, leider weiß man auf Seiten der Kruger auch, dass solche Ergebnisse auch immer eine gewisse Gefahr bürgen. So reiste an diesem Wochenende mit dem FC Herrensee Strausberg ein komplett anderer und durchaus unangenehmer Gegner ins Kruger Rund. Immer wieder sah man in der Vergangenheit gegen die Strausberger schlecht aus und ließ, für den Saisonverlauf, wichtige Punkte liegen.

    In dieser Partie sahen sich die Titanen gezwungen, das Spiel zu machen und aus diesem Grund stellte Kruges Trainer Prüßing die Mannschaft auf eine Formation mit zwei Stürmern um. Das Angriffsspiel des SV Titania Kruge sollte somit flexibler und nicht so ausrechenbar sein, auch wenn die Anfangsphase nicht darauf hindeutete. So geriet die Defensive der Titanen bereits nach fünf Minuten das erste Mal ins Wanken. Die Strausberger machen das Spiel über Linksaußen schnell und setzen ihren Stürmer gekonnt in Szene. Dieser zieht nun trocken aus halblinker Position mit einem Volleyschuss ab und netzt unhaltbar ein. Glück für die Kruger, dass der Torschütze beim vorigen Pass im Abseits stand und der an diesem Tag stark agierende Schiedsrichter Henze dies erkannte. Dieser vermeintliche Führungstreffer der Gäste wirkte scheinbar wie ein Weckruf auf die Kruger. Man fand nun in die Partie und konnte sich erste Torgelegenheiten erspielen. Nach einem herrlichen Zuspiel von Stewen verpasst Mohrke im Eins gegen Eins gegen den Strausberger Schlussmann die Führung und auch Grundmanns Nachschuss verfehlt sein Ziel. Bereits in der zehnten Spielminute konnte eine dieser besagten Chancen genutzt werden. Groh sucht den mitgelaufenen Stewen auf Höhe der Strafraumgrenze. Stewen kommt beim steilen Zuspiel etwas zu spät, so dass er den Ball nur noch mithilfe eines Pressschlags mit seinem Gegenspieler erreichen kann. Es ist wohl eine höhere Fügung, dass dieser Pressschlag genau vor den Füßen von Stürmer Stegemann landet, der kann nun locker aus fünf Metern einschieben. 1:0 für Titania!

    Das Spiel der Kruger wirkt nun leichtfüßiger und befreiter, der frühe Führungstreffer verschafft den Titanen Sicherheit. Dies äußert sich erneut in der 15. Spielminute. Stegemann setzt bei einem hoch in den Strafraum getretenen Ball nach und steigt zusammen mit dem Keeper der Gäste in die Luft. Dieses Duell entscheidet Stegemann mit einer starken Kopfballverlängerung für sich. Den verlängerten Ball erläuft der freistehende Stewen und trifft zum 2:0 ins leere Tor! Auf diesem Torepolster ruht sich der SVT scheinbar aus und bringt nur noch vereinzelt konstruktive Spielzüge zustande. Grund genug für den FC Herrensee Strausberg nun das Zepter in die Hand zu nehmen und die Kruger Verteidigung durch schnelles Umschalten zu prüfen. Jedoch schließt man auf Seiten der Gäste entweder zu voreilig ab oder übersieht den besser postierten Mitspieler, so dass die Hintermannschaft der Titanen noch nicht in arge Bedrängnis gerät. In der 25. Spielminute dann mal wieder der SVT. Groh bedient Stewen mit einem Außenrist-Zuckerpass am langen Pfosten, dieser hat genügend Zeit den Ball anzunehmen und schließt mit einem Volleyschuss aus Nahdistanz ab. Leider geriet sein Schussversuch etwas zu hoch und segelt somit über den gegnerischen Kasten. Besser macht es Grundmann einige Minuten später. Eine Stegemann Flanke landet im Strafraum bei Groh, dieser legt nun uneigennützig auf den ebenfalls freistehenden Grundmann ab, der noch einen Gegenspieler ins Leere laufen lässt und das 3:0 erzielt. Grundmanns erster Treffer im Titania Dress. An dieser Stelle Glückwunsch dazu. Im Anschluss verflacht die Partie komplett. Zahlreiche Spielunterbrechungen durch kleinere Foulspiele lassen keinen Spielfluss zustande kommen und auch im Aufbauspiel bekleckern sich beide Teams nicht mit Ruhm. So bleibt es bis zur Pause ereignislos und beim 3:0-Halbzeitstand.

    Zur Pause kommt Weinknecht für den angeschlagenen Stegemann. Der SV Titania Kruge stellt nun auf einigen Positionen um. Das kann allerdings nicht die Erklärung sein, warum Kruge im zweiten Durchgang das Fußballspielen komplett einstellt. Die hohe Führung hat bei einigen Spielern scheinbar Begehrlichkeiten geweckt, so dass die taktische Ausrichtung der Titanen zu offensiv ist und im Mittelfeld klaffende Lücken entstehen. Die Strausberger suchen nun selbstverständlich ihr Heil im Angriff. Immer wieder erspielen sie sich Überzahlsituationen in der Kruger Spielhälfte und kommen zu Einschussmöglichkeiten. Der SVT hat Glück, dass diese zu diesem Zeitpunkt noch ihr Ziel verfehlen oder Müller bzw. die Titania Verteidiger die Steilpässe noch erlaufen können. Chancen auf Kruger Seite sind jetzt Mangelware. So kann man Pockrandts Möglichkeit in der 55. Spielminute noch als Höhepunkt bezeichnen, dessen Schussversuch der Herrensee Torhüter allerdings sicher hält. In Spielminute 60 kommt dann Schwarz für Pockrandt. Titanias Defensivverhalten lässt jetzt wirklich zu wünschen übrig und in der 65. Minute erhält man die Quittung für diese Einstellung. Dürr springt mit seinem Kopfballversuch an einem getretenen Herrensee-Eckball vorbei, der Ball landet im Gesicht von Schwarz und anschließend vor den Füßen des Strausberger Stürmers. Für ihn ist es nun ein Leichtes, den Ball im Kruger Kasten unterzubringen. Nur noch 3:1!

    Der SVT sucht in seinen Angriffsbemühungen nun immer häufiger den flinken Mohrke. Sein Torschuss aus spitzem Winkel streicht allerdings knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 70. Spielminute ist es erneut Mohrke, der nach einer kurz ausgeführten Ecke zwischen Groh und Schwarz, am Strausberger Schlussmann scheitert. Doch auf der Gegenseite drücken die Gäste auf den Anschlusstreffer. So muss sich Müller bei einem Distanzschuss aus gut 25 Metern ordentlich strecken, um diesen noch über die Latte zu lenken. Wenn es dann bei Kruge mal wieder nach Fußball aussieht, verhindert das Aluminium einen weiteren Treffer der Titanen. Sowohl Grundmanns als auch Mohrkes Schuss landen an der Latte bzw. am Pfosten. Die Strausberger Offensivbemühungen sind am Ende nicht mehr zwingend genug, um noch etwas Zählbares zu erwirtschaften und somit bleibt es am Ende beim 3:1!

    Titania trägt in diesem Spiel nur das Nötigste vor und erringt die drei Punkte mit minimalem Einsatz, ob diese Leistung auch für einen Auswärtssieg für das Spiel nächste Woche gegen Buckow/Waldsieversdorf II genügt, ist fraglich. Also heißt es für Kruge, weiterhin konzentriert und kämpferisch am Ball zu bleiben.

    Für den SV Titania Kruge spielten: Müller – P. Peschke, Derwanz, Stiffel – Dürr (85. Wieland) – Mohrke, Groh, Grundmann, Pockrandt (60. Schwarz) – Stewen, Stegemann (46. Weinknecht)

    Geschrieben von:  Swatman

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