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  • 1. FC Frankfurt, 05. April 2008

    Planungen Für Fusion mit SV Preußen


    Der FFC Viktoria 91 und der SV Preußen Frankfurt planen, künftig gemeinsam unter einem neuen Namen die sportlichen Herausforderungen in Angriff zu nehmen. „Wir bemühen uns seit einiger Zeit, einen passenden Partner für eine Fusion zu finden. Der Post SV hat uns kürzlich eine Absage erteilt. Jetzt haben wir Gespräche mit dem FFC Viktoria aufgenommen und sind auf offene Ohren gestoßen“, erzählt Marco Wegner, stellvertretender Fußball-Abteilungsleiter beim SV Preußen, gegenüber der ‚Märkischen Oderzeitung’.

    In der Oderstadt gibt es derzeit 28 Vereine, die Fußball anbieten, darunter befinden sich elf reine Fußballclubs. Davon haben einige Vereine ständig Probleme, ihre Mannschaften überhaupt spielfähig zu halten, zumal sie keine Nachwuchsarbeit leisten. „Es bringt doch nichts, wenn jeder Verein sein eigenes Süppchen kocht, nur versucht wird, die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen“, so Wegner weiter. Und auch Viktoria-Nachwuchschef Mathias König sieht einem Zusammenschluss positiv entgegen: „Das ist der richtige Weg, weil die Kräfte gebündelt werden, auch der Nachwuchs auf eine noch breitere Basis zurückgreifen könnte.“

    Bisher sind Fusionspläne in Frankfurt immer wieder an den alteingesessenen Funktionären gescheitert, die sich aus Angst um ihre Posten immer wieder verweigerten. „Wenn man den Blick über den Gartenzaun richtet, die Weiterentwicklung des Fußballs in Frankfurt sieht, kann man auch das persönliche Ego hinten anstellen. Jedenfalls hänge ich nicht an meinem derzeitigen Job, könnte mir in einem gemeinsamen neuen Verein auch eine andere Aufgabe vorstellen“, gab sich Preußen-Trainer Frank Losensky gegenüber der ‚MOZ’ kompromissbereit.

    Ob und wann und vor allem unter welchem Namen der neue Verein künftig auftreten wird, steht noch nicht fest. Erstmal müssen nun beide Seiten gemeinsam die künftige Zusammenarbeit festlegen, damit am Ende alle Beteiligte mit dem neuen Gebilde zufrieden sind. „Wenn wir zusammen gehen, dann richtig. Da muss rundherum alles stimmen. Deshalb müssen beide Seiten nun erst einmal ihre Hausaufgaben machen, damit alles sauber über die Bühne gehen kann“, so Viktoria-Vize Alexander Wolf.

    Geschrieben von:  Armeefußballer

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