SV Hertha Finsterwalde, 26. Oktober 2008
Durch eine Buspanne und einer verspäteten Anreise des SV Hertha Finsterwalde wurde die Partie beim VfB Trebbin erst zwanzig Minuten später angepfiffen. Dem entsprechend musste Hertha erst einmal in die Partie finden, sodass sich beide Teams in den ersten Minuten abtasteten. Dann griff erstmals die Hertha an. Ein Schuss von Toni John wurde von Sebastian Schultz gehalten. In den ersten 30 Minuten dominierte die Finsterwalder Hertha die Partie und drängte auf das Tor der Trebbiner. Nach einer guten halben Stunde begann aber auch Trebbin, etwas für den Torerfolg zu tun. Ein erster Schuss ging noch an den Pfosten und wurde zur Ecke geklärt. Besonders nach Standards brachten die Gastgeber die Hertha oft in Verlegenheit. Der Druck der Gastgeber nahm jetzt keinen Abbruch mehr und Hertha versuchte, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Fünf Minuten vor der Pause dann jedoch das 1:0 für den VfB. Bei einem zunächst harmlosen Angriff von Trebbin, störte kein Abwehrspieler den angreifenden Stürmer, der das 1:0 verbuchte.
Hertha wollte sich mit Wiederanpfiff gegen die Niederlage stemmen, den Druck aber machte Trebbin. Nach einer Ecke war Daniel Müller mit dem Kopf am schnellsten zu Stelle und verbuchte das 2:0. Der Schock saß tief beim SV Hertha, aber man versuchte, sich aufzurappeln. Trebbin aber war immer einen Schritt schneller am Ball als die Hertha und blieb brandgefährlich. Die Entscheidung des Spiels in der 57. Minute. Tobias Braun verwandelte eine Ecke direkt zum 3:0 wobei dabei Christian Weidling im Tor der Hertha nicht gut aussah. Aber das Spiel war noch nicht vorbei. Bestrebt aber ideenlos rannte Hertha gegen leidenschaftlich aufspielende Trebbiner an, fand jedoch kein rechtes Mittel. Bis auf eine vergebene Chance zur Ergebniskosmetik von René Hogan blieb Hertha weitestgehend ungefährlich für das Trebbiner Tor. Aus so manchem Fehlpass aber entwickelten sich dann Chancen für den Gastgeber. Konnte zunächst noch Christian Weidling Schlimmeres verhindern, musste Hertha in der 80. Minute sogar noch das 4:0 hinnehmen. Die Trebbiner spielten sich jetzt in einen Rausch und konnten mit einem 5:0-Kontertor eine herbe und bittere Niederlage für die Finsterwalder Hertha besiegeln.
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Geschrieben von: Hobbyregisseur
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