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  • VfL Osnabrück, 16. November 2018

     
    Sechs Kandidaten für Beirats- und Ehrenratswahlen

    Am Sonntag, dem 25. November finden bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des VfL von 1899 e.V. Osnabrück unter anderem Wahlen für freie Ämter im Beirat und im Ehrenrat statt. Es gibt insgesamt sechs Kandidaten.

    Der Wahlausschuss hatte seine Arbeit aufgenommen und aktiv in den Abteilungen um Bewerber für den Beirat und den Ehrenrat beim VfL geworben. Nach dem satzungsgemäßen Bewerbungs- und Auswahlprozess sowie der Anhörung des aktuellen Ehrenrats wurden dem Präsidium vom Wahlausschuss insgesamt sechs Kandidaten für die beiden Gremien vorgeschlagen.

    Für einen freien Platz im Beirat der VfL Osnabrück Geschäftsführungs-GmbH kandidieren Nikolaus Hahnenkamp aus der Fußballabteilung und Manfred Sand aus der Fanabteilung.

    Bis zu zwei Plätze können im Ehrenrat besetzt werden, hierfür gibt es vier Kandidaten: Dieter Bringewatt (Tischtennisabteilung), Anna Müller (Gymnastikabteilung), Christian Seul (Fanabteilung) und Franz-Josef Volkmer (Fußballabteilung).

    Sämtliche Kandidaten werden sich bei der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern vorstellen und sich anschließend zur Wahl stellen.

    Schwimmen lernen beim VfL Osnabrück

    Um die Nichtschwimmerausbildung steht es deutschlandweit eher schlecht. Dies gilt auch für Osnabrück, wo der ‚Schwimmschule 32 das Aus droht‘ wie die Neue Osnabrücker Zeitung kürzlich berichtete. Eine repräsentative forsa Umfrage 2017 im Auftrag der DLRG ergab, dass lediglich vierzig Prozent der Zehnjährigen sicher schwimmen können. 2005 waren es noch knapp zwei Drittel. Erst mit dem Erwerb des Jugendschwimmabzeichen Bronze kann man sich, so der Vizepräsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Achim Haag, als sicheren Schwimmer bezeichnen. Diese Auffassung teilen auch die schwimmsporttreibenden Verbände sowie die Kultusministerkonferenz. Deshalb schreibt sich die Schwimmabteilung des VfL Osnabrück nun auch bewusst die Ausbildung von bisherigen Nichtschwimmern auf die Vereinsfahne.

    Ist Deutschland auf dem Weg zum Nichtschwimmerland? Seit 2007 wurden in der Bundesrepublik pro Jahr durchschnittlich 40 Bäder geschlossen. Darüber hinaus mangelt es den Schulen an rettungskundigem Lehrpersonal, um auch noch diesen Erziehungsauftrag befriedigend leisten zu können. Studien belegen außerdem, dass die motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren nachgelassen haben. Schuld daran sei ein bewegungsarmes Freizeitverhalten.

    Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Bund, Länder und Kommunen sind gefordert, Mittel bereit zu stellen, um das Angebot an Wasserfläche zu vergrößern. Bis dahin gilt es, vorhandene Angebote auszubauen und zu fördern.

    Der VfL Osnabrück versucht in Zusammenarbeit mit der Kinderbewegungsstadt Osnabrück (KiBS) Abhilfe zu schaffen. In Kooperation mit dreizehn Osnabrücker Kindergärten wird eine einjährige Schwimmausbildung angeboten. Einzige Voraussetzung dafür ist eine abgeschlossenen VfL-Mitgliedschaft in der Schwimmabteilung. Wartelisten habe man auch für die eigenen Nichtschwimmerkurse noch nicht anlegen müssen. „Die Kurse sind gut besucht, aber wir haben noch freie Kapazitäten“, so der Verantwortliche für die Nichtschwimmerausbildung Max Kofler. „Uns ging es darum, ein niederschwelliges Angebot zu schaffen, was eben nicht nach ein paar Wochen mit dem Seepferdchen endet.“ Bei stärkerer Nachfrage könne man sogar zusätzliche Kurse anbieten.

    Nach Ansicht der DLRG ist das Motivationsabzeichen Seepferdchen ungeeignet, um Kinder als sichere Schwimmer auszuweisen. VfL-Nachwuchskoordinator Max Kofler sieht allerdings auch die Eltern in der Pflicht. „Unser Angebot ist da. Wir arbeiten mit qualifiziertem Personal, einem modernen Konzept und Kleingruppen. Allerdings müssen die Eltern mit ihren Kindern den Weg zu uns in die Bäder finden.“

    Bis zum Ende der Grundschule sollen Kinder sicher schwimmen können. Darin sind sich alle Parteien einig. Als Osnabrücker Verein hat sich der VfL Wassersicherheit für alle auf seine Fahne geschrieben. „Als ein Akteur unter vielen“, so Max Kofler, „wollen wir damit unseren gesellschaftlichen Beitrag leisten, hoffen aber auf die Politik, um die strukturellen Missstände in der Nichtschwimmerausbildung anzugehen.“ Weitere Informationen auf vfl-schwimmen.de.

    Sebastian Rüther

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    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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