FC Stahl Brandenburg, 31. Mai 2010
Die Serie der ungeschlagenen Spiele ist bei den Fußballern des FC Stahl Brandenburg gerissen. Vor 230 Zuschauer unterlagen die Brandenburger den Gästen aus Strausberg mit 1:3.
Die Gäste kamen besser in die Partie und hatten in der neunten und zwölften Spielminute durch Bolte und Ilausky auch die ersten Chancen. Beide male zeigte sich Böhm auf dem Posten. Nach einem abgefälschtem Wegner Schuss in der 13. Minute, köpfte Tarnow den anschließenden Kräuter Eckball daneben. Die Zuschauer sahen Sommerfußball ohne große Szenen auf beiden Seiten. So dauerte es bis zur 35. Minute, bis die Brandenburger durch einen Kräuter Freistoß wieder einmal gefährlich wurden. Leimbach verpasste knapp. Nur eine Minute später meinte der, mit einigen merkwürdigen Entscheidungen auf beiden Seiten, Schiedsrichter Wendorf er müsse etwas Spannung in die Begegnung bringen und pfiff zur Verwunderung aller einen Handelfmeter. Mit dieser Sicht der Dinge war ziemlich alleine. Bolte ließ sich nicht lange bitten und verwandelte sicher. So ging es mit der schmeichelhaften Gästeführung in die Pause.
Bei Stahl kam Rades für Kahl ins Spiel und brachte frischen Wind in den Angriff. In der 49. Minute köpfte er ins Tor, aber der Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben. Wieder ein Kopfball brachte erneut Gefahr für den FC Strausberg. Nach einem Eckball von Kräuter konnte der Kopfball von Bischof noch von der Linie gekratzt werden (60.). Zwei Minuten später schloss Rades einen Konter, nach gutem Zuspiel von Tarnow, ab. Aber Zaumseil im Gästetor zeigte sich wachsam. Die Stahl-Chancen häuften sich und der Ausgleich lag in der Luft. Wiederum nach einem Kräuterfreistoß wurde es gefährlich. Leimbach verlängerte geschickt und Rades setzte die Kugel volley ans Außennetz. Dann war es soweit. Der verdiente Ausgleich fiel in der 67. Minute. Einmal mehr war Kräuter bei einem Freistoß der Adressat. Rades bedankte sich mit einem herrlichen Kopfball und es stand mehr als verdient 1:1. Dieses Ergebnis entsprach absolut dem Spielverlauf. Die Kräfte ließen nach und es schlichen sich Fehler in den Abwehrreihen ein. Kretschmar vergibt in der 72. Minute eine riesige Chance für die Gäste und eine Minute später scheitert Tarnow für den FC Stahl. Fünf Minuten vor dem Ende scheitern dann die Strausberger nochmals mit einer sehr guten Möglichkeit. Der FC Stahl spielte nun hinten etwas offener und lief in der 88. Minute in einen Gästekonter. Hagel konnte unbedrängt einschieben und erzielte den glücklichen Führungstreffer. Stahl spielte nun alles oder nichts und fing sich in der Nachspielzeit den dritten Treffer ein. Die Niederlage wird die Mannschaft nicht umwerfen, zumal man sich auf Augenhöhe mit dem Gegner befand.
FC Stahl Brandenburg: Böhm – Klassen, Bauer, Bischof – Tiller – Kräuter (80. Menke), Schimpf, Leimbach, Wegner (55. Buczilowski) – Kahl (46. Rades), Tarnow
FC Strausberg: Zaumseil – Kühnel, Heilbronner, Ilausky, Schulz – Hagel, Georges, Bolte, Frontzek (87. Schirrmeister) – Zaumseil (55. Küter), Kretschmar
Schiedsrichter: Wendorf (Schönwalde-Glien)
Gelbe Karten: Klassen (55. F) – Heilbronner (33. F), Georges (65. F), Bolte (80. F), Ilausky (90. F)
Beste Spieler: Bischof – Küter
Zuschauer: 230
Tore: 0:1 Bolte (36./HE), 1:1 Rades (67.), 1:2 Hagel (88.), 1:3 Küter (90.)
vlo
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Geschrieben von: Stephan R.T.
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