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  • SV Grün-Weiss Ahrensfelde, 07. Juni 2015

    Sieg im letzten Heimspiel gegen den FSV Schorfheide Joachimsthal

    Im letzten Heimspiel der Saison bestätigt der SV Grün-Weiss Ahrensfelde noch einmal seine sehr gute Rückrunde und führt, wenn man die Hinrunde streichen würde, sogar die Tabelle an. ‚Hätte, wenn und aber‘ zählt am Ende nicht und so kommt man bei der sich darstellenden Konstellation um den Aufstieg zur Landesliga noch in die Zwangslage mitzubestimmen zu können, wer letztendlich den Platz an der Sonne erobern sollte. So wird die Fahrt am letzten Spieltag nach Angermünde sicherlich keine Kaffeefahrt, denn wer Ahrensfelde kennt, der weiß welche Qualitäten gerade in der Ferne zum Tragen gekommen sind.

    Im Spiel zweier Mannschaften aus dem Niemandsland der Tabelle und brütender Hitze wäre es keinem zu verdenken gewesen, wenn man sich auf eine Partie mit Sommerfußballniveau geeinigt hätte. Doch einzig Ahrensfelde wollte das nicht. In Abwesenheit von Trainer Bernd Schönfelder und dem bitteren Ausfall von Stephan Baum, der sich sehr schwer an der Schulter im Testspiel am letzten Dienstag gegen den 1. FC Marzahn 94 (5:2 für GWA) verletzte, trat Grün-Weiss wie eine Spitzenmannschaft auf. Baum, wie auch Nicolas Ehrhardt hatten die Trainerposition übernommen und die Jungs hervorragend eingestellt. Schon in der zweiten Minute klapperte es im Kasten des FSV Schorfheide Joachimsthal. Torschütze Christoph Zimdahl konnte sich nach gutem Zuspiel eindrucksvoll in Szene setzen und hatte keine Probleme, die frühe Führung zu erzielen. GWA spielte ansehnlich und schnörkellos, und hatte mit Sebastian Vlach, der dieses Mal aus seiner bis dato gesetzten Verteidigerrolle ins offensive Mittelfeld aufrückte und über die Außenposition kam, eine richtige Waffe ins Halfter gesteckt. Vlachs beide Folgetreffer unterstrichen diese Maßnahme und machten ihn zum Spieler des Tages. Alexander Kaatz bereitete über die linke Seite das 2:0 vor, als er die FSV-Abwehr und deren Torwart düpierte und versuchte den Ball im Tor unterzubringen. Dies wäre aber ohne Vlach in die Hose gegangen, der im Abschluss am langen Pfosten Kopf und Kragen riskierte und beim Versuch der Gästeabwehr das Schlimmste zu verhindern gegen den Pfosten und die Netzbefestigung knallte (17.). Dass ihm dieser Vorfall wenig ausmachte, bewies er bei seinem zweiten Treffer zum 3:0. Ein hohes Anspiel über die linke Seite verwertete er in absoluter Stürmermanier, als er den doch recht ungünstig stehenden FSV-Keeper Fabian Schröder sehenswert überlupfte (20.). Zu diesem Zeitpunkt waren die Messen eindeutig gesungen. Der FSV Schorfheide Joachimsthal präsentierte sich absolut lustlos, ohne Konzept und musste schon aufpassen, nicht in ein Debakel zu geraten. Ahrensfeldes Angriffswelle rollte und ließ dem FSV kaum Zeit zum Atmen. In der 32. Minute hatte Schorfheides Robert Rückmann den ersten Torschuss abgelassen und zeigte somit einen ersten offensiven Ansatz. Das 4:0 resultierte aus einer Abseitsposition in der Sebastian Vlach zum Flanken kam und Dennis Löhmann bediente, der völlig freistehend und eiskalt vollendete (32.). Die Folgeminuten bis zur Halbzeitkühlung ließen die Hausherren gemächlicher angehen, war es ihnen mit der klaren Führung im Rücken vergönnt diese Auszeit ohne Gegenwehr zu nehmen.

    Mit dem Wiederanpfiff flammte kurz ein Joachimsthaler Lebenzeichen auf, denn der Schuss an die Lattenunterkante hätte mit mehr Glück auch ein Treffer sein können, doch der Ball sprang wieder ins Feld zurück und konnte von Patrick Kluge entschärft werden. Grün-Weiss brauchte diesen Wegruf nicht, zu überlegen und dominant war der Auftritt gegen immer schwächer werdende Gäste. In der Phase bis zur Mitte der Halbzeit hatte der FSV Grün-Weiss Ahrensfelde reichlich Möglichkeiten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, agierte dabei doch recht schlampig und manchmal auch ohne Fortune. Eric Brien (49.), Dennis Löhmann (51.) Philipp Bigalke mit Pfostentreffer (55.) und Christoph Zimdahl im Nachschuss vor leerem Tor (55.) waren diejenigen, die dem Torpolster noch mehr Höhe hätten verschaffen können. Tragisch auf der einen und völlig unverständlich auf der anderen Seite war der Platzverweis von Robert Rückmann, der sich nach seinem Trikotvergehen an Dennis Löhmann zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und konsequenter Weise mit glatt Rot den Platz räumen musste (63.). Nach der zweiten durch Schiedsrichterin Linda Webers verordneten Trinkpause, die im Übrigen eine sehr gute Partie ablieferte, machte Grün-Weiss noch einmal ernst. Nach der Flanke von rechten Seite durch den eingewechselten Henry Ehrhardt war Alexander Kaatz punktgenau zur Stelle um per Kopf unhaltbar zu vollenden (82.). Den Schlusspunkt zum 6:0 setzte Eric Brien, nachdem der geschlagene Eckball von der rechten Seite durch den Strafraum rutschte und ihm am langen Pfosten keine Strapazen bereitete die Kugel im Netz unterzubringen (85.).

    SV Grün-Weiss Ahrensfelde: Stoinski, Vlach, Kaatz, N. Ehrhardt, Brien, Kluge, Sakawitsch (53. Lehmann), Zimdahl, Rückwaldt (70. H. Ehrhardt), Bigalke, Löhmann (80. Kindler)

    FSV Schorfheide Joachimsthal: Schröder, Spann, Lorenz, Rückmann, Lindt, Seidel, Gey (58. Runge), Hellmich, Höhr, Musolf, Rohrbeck

    Schiedsrichter: Linda Webers (Neuruppin)

    Geschrieben von:  GWA-Admin

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