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  • FC Union Frankfurt, 08. September 2008

    Sieg in letzter Sekunde

    Die Landesklasse-Kicker des SV Preußen Frankfurt haben in der zweiten Runde des Landespokals für eine Überraschung gesorgt. Sie bezwangen Landesligist BSC Preußen Blankenfelde in einer heiß umkämpften Partie mit 2:1. Das Siegtor für die Gastgeber erzielte Alexander Gebhard in der letzten Minute der Verlängerung.

    Von der Papierform her waren die Blankenfelder die Favoriten, denn mit den oberligaerfahrenen Marcus Zimmermann, Dennis Duvnjak, Thomas Welskopf, Dalibor Sebastijanovic und nicht zuletzt Ex-Juniorenauswahlspieler Lars Finke haben sie exzellente Spieler in ihren Reihen. Die Frankfurter ließen sich davon nicht beeindrucken, begannen engagiert und gingen bereits in der vierten Minute in Führung. Vorausgegangen war ein grober Patzer von Blankenfelds Keeper Zimmermann, der Preußen-Stürmer Matthias Kossatz anschoss, von dem das Leder auf direktem Wege im Tor landete.

    Ein Treffer mit Wirkung. Es dauerte gut zehn Minuten, ehe die Gäste ins Spiel fanden. Welskopf war der Dreh und Angelpunkt. Mit präzisen Diagonalbällen setzte er seine Mitspieler in Szene. Nachdem Preußen-Schlussmann Bramburger in der 20. Minute mit einer Klasse-Parade gegen Röll den knappen Vorsprung rettete, hatte auf der Gegenseite Stefan Fölger fast im Gegenzug die große Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Allein auf Keeper Zimmermann zulaufend, versagten dem Goalgetter in dieser Situation jedoch die Nerven.

    Optisch waren die Gäste das bessere Team. Gefällig ließen sie den Ball laufen und erspielten sich mit fortdauernder Spielzeit auch sehr gute Möglichkeiten. Aber entweder hatte ein Preuße den Fuß dazwischen oder die Blankenfelder scheiterten am stark haltenden Bramburger. Dass die Randberliner alles andere als zufrieden waren, wurde in der Halbzeitpause hörbar. Mit einem lauten Knall flog die Tür der Nachbarkabine zu.

    Die Marschroute der Frankfurter für den zweiten Durchgang war klar: Aus einer sicheren Abwehr heraus wollten sie das Spiel mit Kontern entscheiden. Die unterklassigen Platzherren hatten auch einige Möglichkeiten zur Vorentscheidung, die allerdings allesamt vergeben wurden. Blankenfelde drückte, hatte zunächst kein Glück und kam in der 73. Minute nur mit tatkräftiger Hilfe der Frankfurter zum Ausgleich. Beim Herauslaufen war dem ansonsten bärenstark haltenden Bramburger der Ball aus den Händen gefallen, Ahmed Iraki nahm dankend an.

    So ging es in die Extra-Schicht, in der die Preußen - auch zur Verwunderung der Gäste - deutlich spritziger agierten. Mit Grams und Allert hatten sie auf der linken Seite frische Leute ins Spiel gebracht. Beide sorgten für viel Unruhe. In der 108. Minute hatten die Oderstädter Pech, als Schulz im Strafraum von den Beinen geholt wurde, ihnen aber der Elfmeter-Pfiff versagt blieb. Als Allert in der 117. nach sehenswertem Solo allein vor Zimmermann scheiterte, bereiteten sich beide Teams gedanklich schon auf das Elfmeterschießen vor. Zu dem es aber nicht kam, weil Abwehr-Mann Gebhard nach einer Ecke per Kopf doch noch das 2:1 erzielte - zum Entsetzen der Blankenfelder. Der Schiedsrichter pfiff das Spiel danach sofort ab.

    „Unsere Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt. Wie sie der mit erfahrenen Leuten bestückten Gästemannschaft den Kampf angesagt und sie in die Knie gezwungen hat, ist schon aller Ehren wert. Es stimmt in der Truppe“, so das Fazit von Preußen-Trainer Frank Losensky. „Zurzeit haben wir 17 gleichstarke Spieler, können aus dem Vollen schöpfen. Keiner ist sich zu schade, auch mal auf der ungeliebte Bank Platz zunehmen.“

    Zu den Ergebnissen im Landespokal Brandenburg

    Geschrieben von:  Mitsch35

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