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  • VfB von 1897 Oldenburg, 15. Februar 2017

     
    Sonntag gegen den ETSV Weiche Flensburg – Machbarkeitsstudie für neues Stadion in Arbeit

    Wie bei vielen Vereinen im Norden blicken auch die Verantwortlichen des VfB Oldenburg derzeit öfter auf die Wetterkarte als auf die Tabelle. Nachdem Ausfall des am vergangenen Wochenendes geplanten Spiels bei der zweiten Vertretung von Eintracht Braunschweig steht nun am Sonntag das Regionalliga-Heimspiel gegen den ETSV Weiche Flensburg an. Und wenn kein Schneesturm mehr dazwischen kommt, sollte an diesem Tag um 14 Uhr der Anpfiff im Stadion am Marschweg ertönen.

    Das einzige Oldenburger Pflichtspiel, das im neuen Jahr bisher zur Austragung kam, war das Heimspiel gegen den Aufsteiger ULM Wolfsburg. 1.326 Zuschauer waren vor anderthalb Wochen gekommen und sahen zunächst, dass die Gastgeber alles im Griff hatten und nach zwei von Daniel Franziskus verwandelten Elfmetern (14., 22.) und dem Anschlusstreffer von Björn Masur (41.) mit 2:1 in die Pause gingen. Übrigens können auch Regionalliga Sportwetten mit Paypal abgeschlossen werden. Die Schlussphase des zweiten Spielabschnittes hatte es dann in sich. Nach dem Ausgleich von Andrea Rizzo (76.) gelang Christopher Kramer die erneute VfB-Führung (78.). Doch in der 88. Minute stand dann Harry Pufal nach einer Ecke genau richtig und köpfte das Leder über die Linie. Entsprechend groß war nach Schlusspfiff der Jubel bei den Gästen.

    Machbarkeitsstudie für neues Stadion

    Abseits des Rasens wird aktuell wieder viel geredet und geplant. Es geht dabei darum, die Möglichkeiten für ein neues Stadion in Oldenburg auszuloten. Dazu kamen am vergangenen Donnerstag rund einhundert Zuhörer in das prall gefüllte ‚Havanna‘ und lauschten unter anderem den Ausführungen von VfB-Präsident Wilfried Barysch und dem Stadtsportbund-Vorsitzenden Gero Büsselmann. Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann war gekommen, der viel Verständnis für die Situation des VfB zeigte. „Eine Spitzensport-taugliche Anlage ist nicht Belohnung, sondern Voraussetzung, um ebensolche Erfolge erzielen zu können“, gab Krogmann dementsprechend zu Protokoll.

    Aktuell kann der Spielbetrieb in der Regionalliga nur unter Auflagen erfolgen. An die marode Spielstätte müsste schon längst Hand angelegt werden und so stellte Krogmann dann auch klar, dass das Potenzial des VfB Oldenburg und der Zustand des Marschwegstadions nicht zusammenpassen würden. Aktuell wird an einer Machbarkeitsstudie für ein neues Stadion an der Maastrichter Straße gearbeitet, das über eine Kapazität von 10.000 Plätzen mit Option für eine Erweiterung um 5.000 weitere Plätze verfügen soll. Der VfB klopft alle paar Jahre an die Tür zu dritten Liga und dort wäre ein moderne Arena zwingend notwendig.

    Um die Baukosten zu finanzieren, ist angedacht, die Rasenflächen rund um das alte Stadion am Marschweg zu verkaufen. Dies könnte laut dem Oberbürgermeister bis zu neun Millionen Euro einbringen und würde die Akzeptanz für einen Neubau in der Bevölkerung erhöhen. Das alte Stadion samt Haupttribüne und Leichtathletikanlage würde jedoch auf jeden Fall erhalten bleiben. Weiterhin soll in die Berechnung mit einfließen, dass in die Sanierung des alten Stadion mindestens acht bis neun Millionen Euro fließen müssten. Ausgaben, die einzig den derzeitigen Stand erhalten und sichern würden, würde der OB gerne vermeiden.

    Bis Mai soll die Studie vorliegen, doch VfB-Präsident Barysch ist sich jetzt schon sicher, dass ein neues Stadion gebaut wird, da es auch tatsächlich gebraucht wird. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir bald ein neues Stadion haben werden. Das hat Oldenburg verdient“, gab er dementsprechend an diesem Abend zu Protokoll.

    Zur Tabelle der Regionalliga Nord

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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