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  • VfR 1896 Mannheim, 22. Juli 2020

     
    Torflut im Rhein-Neckar-Stadion – Mit 4:4 vom VfR Wormatia Worms getrennt

    Von:  Stephan R.T.

    An diesem Mittwochabend gab es beim Testspiel zwischen den Rasenspielern aus Mannheim und Worms vor allem einen Gewinner: Die Zuschauer. Mit sage und schreibe acht Toren wurde das anwesende Publikum bei angenehmem Wetter verwöhnt und sah ein dementsprechend attraktives Spiel.

    Die frühe Gästeführung (10.) glich Benedikt Koep postwendend aus (12.). Auch in den darauffolgenden Minuten waren die Blau-Weiß-Roten klar tonangebend und beherrschten den höherklassigen Kontrahenten in allen Belangen. Das 2:1 somit nur folgerichtig. Cihad Ilhan nahm eine Hereingabe von der rechten Seite an und legte das Leder auf Koep ab, der zum zweiten Mal in der Begegnung einnetzte (18.). In dieser Szene setzte der Torschütze seine Bulligkeit geschickt ein, drehte sich um die eigene Achse und vollendete souverän zur Führung. Der Mannheimer Einbahnstraßenfußball fand in den folgenden Minuten seine Fortsetzung und mündete im 3:1 durch Christian Grimm, der eine Balleroberung nutzte, um den zwei-Tore Vorsprung herzustellen (20.). Doch damit noch nicht genug: Marc-David Thau setzte noch einen drauf, indem er nach einer gelungenen Spielverlagerung auf die rechte Seite ebenso ansehnlich wie gekonnt via Chipball auf 4:1 erhöhte (26.). Mit diesem Spielstand ging es gegen den rheinland-pfälzischen Oberligisten auch in die Kabine. Coach Andreas Backmann zeigte sich dementsprechend zufrieden: „Heute haben wir gezeigt, dass unsere Offensive über ein enormes Potenzial verfügt und in der Lage ist, Tore schön herauszuspielen. Die Reaktion auf den Rückstand war mehr als nur lobenswert. Die erste Halbzeit war top.“

    Schlussendlich sollte es aber nicht für den Sieg reichen, da sich die Quadratestädter durch vermeidbare Fehler selbst um den verdienten Lohn brachten. So erzielte die VfR Wormatia Worms in den zweiten 45 Minuten drei Treffer (59, 65, 82.). Zwei der insgesamt vier Gegentore basierten auf missratene Rückpässe, während die anderen zwei das Resultat von Ballverlusten im eigenen Sechzehner waren. Außer diesen vier Geschenken, die der Gast humorlos zu verwerten wusste, brannte es im VfR-Sechzehner zu keinem einzigen Zeitpunkt. Marcel Lentz verbrachte einen ruhigen Abend und bekam nicht die Gelegenheit, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. „Natürlich ist es schade, dass schlussendlich kein Sieg herausgesprungen ist“, so Backmann, der die Gegentore vor allem auf Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zurückführt. Sein Gesamtresümee fällt trotz des Wehrmutstropfens positiv aus: „Wir wissen woran es lag, dass heute vier Gegentreffer geschluckt werden mussten. Insgesamt war es ein gelungener Test und ein gutes Spiel.“

    Am Samstag (15:00 Uhr) folgt im Rhein-Neckar-Stadion bereits der nächste Test gegen die zwei Klassen höher spielende U23 von 1899 Hoffenheim. Backmann blickt dem Duell schon mit Vorfreude entgegen und erwartet eine laufintensive Begegnung.

    Moritz Kaltwasser

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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