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  • SSV Markranstädt, 18. Oktober 2007

     
    Trainer Matthias Wentzel zum Saisonverlauf

    Auf der Eins gestartet, ging es für den Aufsteiger aus Markranstädt diese Saison beständig auf und ab in der Tabelle. Nie aber stand der SSV schlecht da, belegt inzwischen einen eindrucksvollen vierten Rang. Nahezu die gesamte Liga strebt nach dieser Platzierung, die zum Ende der Spielzeit zur Relegation berechtigt. Wie überraschend der Saisonverlauf für den Trainer des SSV Markranstädt tatsächlich kam, erzählte Matthias Wentzel im Gespräch mit die-fans.de. Außerdem verriet er, wie seine Mannschaft die zuletzt spielfreie Zeit nutzte und warum er so großen Respekt vor dem kommenden Gegner hat. Herr Wentzel, Sie sind derzeit Vierter. Ein gutes Gefühl? Ja, nicht überschwänglich, aber natürlich bedeutet das als Aufsteiger, dass man schon mal ein paar Punkte geholt hat. Das ist das Entscheidende, das Gefühl, dass man mithalten kann. Der vierte Platz ist dabei weniger bedeutsam. Eher, dass man weiß, man hat schon dementsprechend gepunktet. Haben Sie das erwartet? Das ist immer so eine Sache. Wir haben relativ viel in die Mannschaft investiert, da haben wir uns schon erhofft, eine gute Rolle zu spielen. Das würden wir aber auch sagen, wenn wir Sechster oder Siebter wären, selbst dann wären ja die Aufstiegsränge noch in greifbarer Nähe. Was macht Ihre Mannschaft so stark? Zunächst haben wir gute Fußballer, das steht ja vor allem. Dann präsentieren sie sich auch als Mannschaft, haben relativ schnell das Niveau der Oberliga angenommen. Also das höhere Tempo, die Begleitumstände wie die neuen Stadien. Neue Spieler haben sich nicht nur außerhalb sondern auch, was das Taktische angeht, relativ schnell integriert, und dann holt man auch zwangsläufig die Punkte. Wir spielen attraktiv, sind aber genauso gut auch abwehrstabil. Wir können auch mal ein Spiel über die Zeit retten. Das sind momentan unsere Stärken. Gehört auch die gute Auswärtsbilanz dazu? Eine besondere Stärke ist das nicht. Das waren Spiele, die man vom Spielverlauf her gewinnen musste. Wir haben gegen Plauen in der 90. Minute den Ausgleich bekommen, hier hätten wir also das Spiel schon gewinnen müssen. Ich sehe da keinen Unterschied zwischen Heim- und Auswärtsspielen momentan. Wir haben auch das Spiel verloren, das wir verlieren mussten. In Chemnitz war der Gegner wirklich einen Tick besser. Wie erklären Sie sich die Pokalniederlage in Borna? Das war eine dramatisch schlechte sportliche Vorstellung, ganz einfach. Da war kaum einer in Normalform. Gegen einen Landesligisten bekommt man da einfach ein Problem. Wir hatten das Spiel wieder zu leicht genommen, zwar auch ein bisschen gewechselt, aber das sind ja alles Spieler, die einen Anspruch darauf haben, in der Oberliga Stammspieler zu werden. Wir haben uns einfach sportlich schlecht präsentiert. Und nicht nur sportlich, sondern auch mental. Wir sind dann auch zurecht ausgeschieden, ohne Wenn und Aber. Wie haben Sie die Spielpause genutzt? Wir haben ganz bewusst ein freies Wochenende gemacht. Es gab erstens ein paar Wehwehchen und zweitens war es das erste Wochenende seit dem Sommer. Es ist wichtig für die Jungs, dass sie mal Luft holen können. Sie auch? Ich habe meine Eltern in Thüringen besucht, auch mal abgeschaltet. Was ist diese Saison zu erreichen? Das Ziel, das Maximalziel, ist nach wie vor die Relegation, also Platz Vier. Alle Mannschaften kämpfen darum, das muss man so sagen. Ich glaube, das Ziel hat jede Mannschaft, die dieses Jahr in die Oberliga gestartet ist. Wir kämpfen also um Platz vier. Wie werden Sie die Partie in Auerbach angehen? Erst mal habe ich großen Respekt vor der Auerbacher Mannschaft. Sie ist ein Beispiel dafür, wie man mit einfachem, geradlinigen Fußball Erfolg haben kann. Ich habe sie bereits zweimal beobachtet. Das ist Fußball ohne Schnörkel, sehr körperbetont. Das ist eine richtig gute Truppe, die Trauben hängen dort mehr als sehr hoch. Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen, wenn wir dort einen Punkt mitnehmen wollen. Herr Wentzel, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg! sm

    Geschrieben von:  Systema

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