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  • BFV, 24. Juli 2020

     
    Trainerin Sabine Loderer wechselt zum DFB und übernimmt die U17-Juniorinnen-Nationalmannschaft

    Von:  Stephan R.T.

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt in der Nachwuchsarbeit einmal mehr auf bayerisches Know-how: Zur Saison 2020/21 übernimmt BFV-Verbandstrainerin Sabine Loderer zunächst die U17-Juniorinnen-Nationalmannschaft und wird in der darauffolgenden Saison für zwei Jahre die U16-Juniorinnen-Auswahl trainieren. Die amtierende U17-Juniorinnen-Trainerin Friederike ‚Fritzy‘ Kromp, die zur Saison 2019/20 ebenfalls vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) nach Frankfurt gewechselt war, übernimmt nach der EM-Qualifikation und den beiden möglichen, daraus resultierenden Endrundenturnieren die U16-Junioren-Nationalmannschaft, um den 2005er-Jahrgang kontinuierlich über die Dauer von zwei Jahren zu betreuen.

    Sabine Loderer ist seit 2010 als Verbandstrainerin beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) beschäftigt und ist ausgewiesene Expertin für den Nachwuchsbereich. 2014 hat sie den Fußball-Lehrer-Lehrgang an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Hennef als Zweitbeste des Jahrgangs abgeschlossen. Seit Beginn der Saison 2019/2020 war Loderer gemeinsam mit Melanie Behringer Co-Trainerin bei den U17-Juniorinnen von Friederike Kromp. Als aktive Spielerin lief Loderer unter anderem für den FC Bayern München und verschiedene Juniorinnen-Nationalmannschaften auf.

    „Wir betrachten den Wechsel von Sabine mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf der einen Seite verlieren wir eine top qualifizierte Trainerin, die als BFV-Auswahltrainerin in den vergangenen zehn Jahren nicht nur zahlreiche Spielerinnen geprägt und auf den Sprung in den Profifußball und in die Nachwuchs-Nationalmannschaften vorbereitet hat, sondern mit ihrer Expertise auch in der Trainerausbildung tiefe Spuren hinterlassen hat. Auf der anderen Seite sind wir natürlich auch unglaublich stolz, dass ihre ausgezeichnete Arbeit über die Grenzen Bayerns hinaus wahrgenommen und wertgeschätzt wird und freuen uns für Sabine, dass sie die nächste Sprosse auf der Karriereleiter erklimmt und sich einen Traum erfüllen konnte. Ich bin absolut überzeugt davon, dass sie auch ihre neue Aufgabe mit Bravour meistern wird und Deutschlands Top-Talente weiter voranbringt“, erklärt Felix Jäckle, Hauptabteilungsleiter Sport beim BFV.

    „Mit Sabine haben wir eine Trainerin mit einer hohen fachlichen Expertise und hervorragenden konzeptionellen Fähigkeiten verpflichtet. Sie verfügt über langjährige Erfahrung beim BFV, bei dem sie über viele Jahre hinweg regelmäßig U-Nationalspielerinnen betreut und auf ihrem Weg in die Frauen-Bundesliga oder aber sogar hin zur Frauen-Nationalmannschaft begleitet hat. Auch dank Sabines Arbeit beim Verband hat die Nachwuchsarbeit des BFV so einen guten Ruf. Im vergangenen Jahr haben wir ihre Arbeitsweisen als Co-Trainerin bei den U17-Juniorinnen bereits kennengelernt und ihre enormen Qualitäten aus nächster Nähe erlebt“, erklärt Joti Chatzialexiou, der Sportliche Leiter Nationalmannschaften.

    Priorität bei den U-Nationalmannschaften hat die Entwicklung der Spielerinnen und das Ermöglichen von internationalen Erfahrungen auf höchstem internationalem Niveau – bei Länderspielen oder aber vor allem auch kontinentalen und interkontinentalen Endrundenturnieren. Die notwendige enge Begleitung der Talente ist nur gemeinsam mit den Vereinen möglich. Chatzialexiou ergänzt: „Wir sind absolut überzeugt von Sabine und davon, dass sie in ihrer täglichen Arbeit mit den Juniorinnen ihren Teil zur Entwicklung beiträgt, und somit auch dazu, den deutschen Frauenfußball zurück an die Weltspitze zu bringen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr.“

    Sabine Loderer sagt: „Ich freue mich sehr auf die anstehenden Aufgaben als Trainerin der U17-Juniorinnen. Die langjährige Arbeit als Verbandstrainerin beim BFV und zuletzt auch als Co-Trainerin der U17-Nationalmannschaft hat mir viel Spaß bereitet. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für mich, den nächsten Schritt zu gehen und eigenverantwortlich eine U-Mannschaft zu trainieren. Die Förderung von jungen Talenten und all die Facetten, die diese Aufgabe mit sich bringt, reizen mich sehr und waren bereits in meinem Job als Verbandstrainerin beim BFV mein absolutes Herzblut. Daher freue ich mich jetzt schon darauf, ab Mitte August mit den Spielerinnen und dem Betreuerteam zusammenzuarbeiten.“

    Anfang November treffen die von Loderer trainierten U17-Juniorinnen aus dem 2004er-Jahrgang auf Malta in der ersten EM-Qualifikationsrunde auf die Auswahl-Mannschaften aus Belgien, Aserbaidschan und Malta. Für die sogenannte ‚Eliterunde‘, das zweite EM-Qualifikationsturnier, qualifizieren sich die elf Gruppensieger, die elf Gruppenzweiten und die vier besten Gruppendritten. In dem weiteren EM-Qualifikationsturnier spielen die Mannschaften im Frühjahr 2021 um die Teilnahme an der U17-Europameisterschaft, die im Mai 2021 auf den Faröer Inseln stattfinden wird.

    Neben Sabine Loderer und Friederike Kromp ist mit Engin Yanova ein weiterer Trainer des BFV für den DFB tätig: Der BFV-Chefcoach ist aktuell Co-Trainer von Manuel Baum in der U20-Nationalmannschaft (zur neuen Saison U18-Nationalmannschaft). Zudem sind vier weitere ehemalige BFV-Verbandstrainer bei bayerischen Profiklubs in führender Position tätig: Claus Schromm (Cheftrainer SpVgg Unterhaching), Patrick Irmler (Co-Trainer SpVgg Unterhaching), Holger Seitz (Teil des sportlichen Führungsstabs am FC Bayern Campus) und Alexander Frankenberger (Cheftrainer Nachwuchs & U19-Trainer FC Augsburg).

    Fabian Frühwirth

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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