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  • SV Post Telekom Schwerin, 05. August 2009

    Trainerwechsel beim SV Post Schwerin

    Der SV Post Schwerin und Trainer Frank Deichmann trennen sich noch vor dem Kreisliga-Auftakt. Nach der durchwachsenen Vorbereitung sahen beide Seiten keinen gemeinsamen Weg mehr für eine Zusammenarbeit. Übergangsweise übernehmen Marcell Lippmann und Steffen Klatt das Traineramt.

    "Wir haben als SV Post Schwerin ein klares Anforderungsprofil, wie ein Trainer mit der Mannschaft und im Verein arbeiten soll. Unsere Stärken sind Teamwork, die Nähe zur Mannschaft und die interne Kommunikation. Unser Ansatz und der von Frank Deichmann haben nicht mehr übereingestimmt, weil der Trainer sich in eine andere Richtung entwickelt hat", begründet Abteilungsleiter Lippmann die Entscheidung.

    Kapitän Thomas Waack dankte dem Trainer für seine Arbeit, ist aber der Überzeugung, dass es "konsequenter und auch ehrlicher" sei, "einen klaren Schnitt zu machen, als eine Entscheidung mit halbgaren Treueschwüren aufzuschieben". Deichmanns Vorstellungen und die Vereinsphilosophie seien "nicht mehr miteinander vereinbar" gewesen.

    Frank Deichmann reagierte gelassen und enttäuscht auf die Trennung. "Wir haben lange zusammen gesessen. Aber wir haben in unseren Auffassungen über die gemeinsame Arbeit keine gemeinsame Linie mehr gefunden. Das ist sehr schade, ich bedauere die Entscheidung des Vereins sehr, aber unsere Vorstellungen waren einfach zu unterschiedlich. Wir gehen nicht im Bösen auseinander. Ich habe für mich nur keinen Anreiz mehr gesehen, mein Engagement zu verstärken."

    Deichmann (42), der im Sommer 2008 die Nachfolge von Christian Schmökel angetreten hatte und in der ersten Saison Platz fünf erreichte, ist nicht erst seit der miserablen Vorbereitung unter Beschuss geraten. Das Verhältnis zur Mannschaft soll nicht das Beste gewesen sein, auch seine Trainingsmethoden wurden zunehmend kritischer betrachtet.

    Inzwischen wird Deichmann bei der Alt-Herren-Mannschaft der SG Dynamo Schwerin gehandelt. Nähere Informationen liegen derzeit nicht vor.
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    Von den Ergebnissen her spielt der SV Post Schwerin seine wohl schlechteste Vorbereitung der Vereinsgeschichte. Nach dem 5:7 gegen die Landesauswahl der AOK und dem 0:6 gegen Ludwigslust/Grabow II kam man auch beim Kreisklassevertreter aus Rastow mit vielen Mühen nicht über ein 3:3 hinaus.
    Daraus resultierend trennten sich die Wege vom SV Post und Trainer Frank Deichmann mit sofortiger Wirkung und in beiderseitigem Einvernehmen. Nun stehen mit Marcell Lippmann und Steffen Klatt seine Nachfolger in den Startlöchern.


    Herr Lippmann, Herr Klatt - wie sieht jetzt die Konstellation im Verein aus?

    M. Lippmann: Frank Deichmann und der SV Post Schwerin haben sich am Montag getrennt. Als Abteilungsleiter musste für mich eine schnelle, aber gute Entscheidung her. Somit werde ich das Amt des Trainers übernehmen und mir Steffen Klatt an meine Seite gesetzt.

    S. Klatt: So fungieren wir beide als Spielertrainer. Ich werde das Tagesgeschäft, sprich die Trainingseinheiten leiten und Marcell ist Hauptverantwortlicher. Dahinter haben wir ja dann noch ein Team von erfahrenen Männern.

    Ab wann startet Ihre Arbeit?

    S. Klatt: Offiziell natürlich seit Montag. In dieser Woche haben wir unsere Trainingseinheiten aber ausgelagert. Wir trainieren zusammen mit den Destroyern in Pinnow. Ab kommenden Dienstag werden wir dann wieder auf der Krösnitz trainieren.

    M. Lippmann: Wir brauchen als Trainer einfach ein paar tage, um uns effektiv auf die Einheiten vorzubereiten und uns unsere Gedanken zu machen, wie wir was machen wollen. Ob es Neuerungen gibt oder auf Altbewährtes zurückgegriffen wird.

    Und, gibt es Änderungen?

    S. Klatt: Wir haben einen recht dünnen Kader. Das gibt es natürlich nicht viel Spielraum für Neuerungen. Dennoch haben wir uns dazu durchgerungen, mit einer Viererketten in der Abwehr zu spielen. Im Mittelfeld läuft es wohl auf eine flexible Raute hinaus...

    M. Lippmann: Wir werden viel mit den Spielern sprechen, Einzelgespräche führen und versuchen, das Training attraktiver zu machen. Dazu benötigen wir natürlich die Unterstützung der Spieler, welche uns als Spielertrainer akzeptieren müssen. Sonst stürzt unser Konzept ganz schnell ein.

    S. Klatt: Ich denke aber, dass alle im Verein unsere Situation erkannt haben und wir alle an einem Strang ziehen. Wir haben nun zwei Wochen Zeit, um uns optimal auf Schlagsdorf vorzubereiten. Danach empfangen wir Dynamo. Wir haben also einiges zu tun.

    Vielen Dank für das Interview.
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    Die zweite Auflage des News-Magazin des SV Post Schwerin steht zum Download bereit: http://svpost.foren-city.de/download.php?id=224

    Geschrieben von:  Steppo84

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