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  • SV Grün-Weiss Ahrensfelde, 06. November 2011

    Verdienter Sieg gegen den FSV Bernau II, mit Spannung bis zum Ende

    Der SV Grün-Weiss Ahrensfelde ging als Favorit in die Begegnung bei der Reserve des FSV Bernau und konnte auf fast alle Stammkräfte zurückgreifen. So erspielte sich Grün-Weiss von Anfang an ein Übergewicht und kam auch schon zu guten Chancen. Die 0:1-Führung resultierte dann aus einem hervorragend vorgetragenen Angriff, den Sascha Gäbelein mit einem Diagonalpass auf Alexander Mikulin einleitete. Dieser flankte mustergültig auf den freistehenden Thomas Hennig, der locker den Ball im Kasten unterbringen konnte. Der FSV Bernau II war keinesfalls geschockt, fand aber nicht wirklich ein Mittel, die Ahrensfelder in der Abwehr zu beschäftigen. So zog der Gast weiterhin sein Angriffspiel auf und kam noch bis zum Pausenpfiff zu einigen guten Chancen.

    Bernau war mit dem Halbzeitergebnis nicht unzufrieden und kam motiviert aus der Kabine im Gedanken, doch ein besseres Ergebnis erzielen zu können. Der SV Grün-Weiss Ahrensfelde zeigte sich scheinbar gefestigt und setzte seine Angriffsbemühungen fort. Doch aus dem gefühlten Nichts fiel der Ausgleich. Der Bernauer Manfred Ortmann konnte den eingeleiteten Konter freistehend abschließen (65. Minute). Trotzdem behielten die Ahrensfelder die Köpfe oben und machten weiter, als wäre nichts gewesen. In der 70. Minute trat dann das ein, womit niemand gerechnet hatte, der FSV Bernau II ging durch Nico Geißler in Führung. Ob verdient oder nicht, stand überhaupt nicht zur Debatte, der FSV zeigte den Randberlinern wie man seine Chancen optimal nutzt, und das mit 100 Prozent. Beeindruckend war jetzt die Ahrensfelder Reaktion, die weiter mit Geduld und Ruhe ihre Angriffsbemühungen verstärkten und mit einem Gewaltschuss von der Strafraumgrenze durch Steve Wagner zum verdienten Ausgleich kamen (75.). Bernau hatte jetzt nicht mehr viel hinzuzusetzen und war teilweise zum Zuschauen verdammt, wie Ahrensfelde eine Gelegenheit nach der Anderen produzierte. Doch hier liegt scheinbar momentan das grün-weisse Dilemma, man braucht einfach zu viele Chancen, um zum Erfolg zu kommen. Und wieder war es wie in der Vorwoche dem eingewechselten Christian Appenheimer überlassen, per Kopf den Endstand herzustellen (89.).

    In der Bernauer Analyse war man eigentlich nur darüber enttäuscht, das Spiel erst kurz vor Schluss aus der Hand gegeben zu haben. Der SV Grün-Weiss Ahrensfelde hingegen konnte spielerisch vollkommen überzeugen, ihnen fehlt es zur Zeit nur an der Zielgenauigkeit, die wohl am kommenden Spieltag beim Gipfeltreffen gegen den Tabellenführer aus Finowfurt mehr denn je benötigt wird.

    FSV Bernau II: Müller – Senz, Lichtenberg, Kley, Kylau, Aerts, Wlotzka, Geißler, Ortmann, Thamer, Gruhn – Laartz, Dikomey, Jonas

    SV Grün-Weiss Ahrensfelde: Stoinski – Reinkober, Schütze, Lerche, Wagner, Schuster, Gehrke, Mikulin, Hennig, Herold, Gäbelein – Appenheimer, Andersohn

    Schiedsrichter: Guido Beussel (Oranienburg)

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    Geschrieben von:  GWA-Admin

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