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  • Eintracht Frankfurt, 04. Mai 2011

     
    Vereinsvertreter nehmen Stellung zu den Vorfällen am vergangenen Samstag

    Nachdem sich bereits die Ultras Frankfurt zu den Vorfällen am vergangenen Samstag rund um das Waldstadion geäußert hatten (die-fans.de berichtete), hat nun auch der Verein offiziell eine Stellungnahme zu den Geschehnissen abgegeben.

    Zu den Vorkommnissen in und um die Commerzbank-Arena nach dem Auswärtsspiel am vergangenen Samstag, nimmt Eintracht Frankfurt wie folgt Stellung:

    Die vollständigen Berichte von Polizei, der Unternehmenssicherheit, der Fanbeauftragten und der Ultras wurden in den beiden vergangenen Tagen entgegengenommen und ausgewertet. Eintracht Frankfurt bedauert zutiefst die Vorkommnisse, die aus der Enttäuschung der Fans heraus nach der sportlichen Leistung in Mainz entstanden sind. Eintracht Frankfurt hatte in Vorahnung möglicher Konfrontationen die Polizei um Unterstützung gebeten, um die ungefährdete Ankunft des Mannschaftsbusses am Stadion zu gewährleisten. Die Polizei konnte diese auch dankenswerterweise sicherstellen. Im Zuge dieser angeforderten Maßnahmen kam es jedoch um das Stadiongelände herum zu ersten kleineren Aufeinandertreffen mit aufgebrachten Gruppen.

    Ein Treffen der insgesamt ca. 250 Fans mit der Mannschaft in der Nähe der Wintersporthalle wurde vereinbart. Eine Gruppe von ca. 35 Personen, die sich im Bereich der Bundesstraße aufhielt, wollte den kürzesten Weg von Tor 3 (Eingang Tennishalle) nehmen und überkletterte dabei widerrechtlich ein Zugangstor und drückte eine weitere Absperrung gewaltsam ein. In der weiteren Folge kam es zu einer erheblichen Eskalation, in deren Rahmen diese Gruppe auch auf Zivilbeamte der Polizei traf, die sich durch das aggressive Gebärden in hohem Masse bedroht fühlten. Aus dieser Bedrohung heraus gab ein Beamter einen Warnschuss in die Luft ab. Die Gemengelage führte zu einem entsprechenden Polizeieinsatz, in dessen Verlauf es auch zu Auseinandersetzungen und mehreren vorübergehenden Ingewahrsamnahmen kam.

    Der Vorstand von Eintracht Frankfurt und die Mannschaft sind betroffen von den Ereignissen. Selbstverständlich sind wir grundsätzlich bereit, uns dem Unmut der Fans auch im direkten Gespräch zu stellen. Dies kann aber nur möglich sein, wenn bei allen verständlichen Emotionen dennoch ein vernünftiger Rahmen gewahrt wird.

    Jede Art von Gewalt oder Bedrohung sind dabei für Eintracht Frankfurt weder akzeptabel noch zielführend. Die am Samstag praktizierte Form des Protestes führt zu unkalkulierbaren Gefährdungslagen für alle Seiten.

    Eintracht Frankfurt sieht sich in der Verantwortung, dieser Gefahr entgegen zu wirken und wird die Ultras beim Wort nehmen. Wenn geredet werden sollte, wird auch geredet werden.

    Darüber hinaus appelliert Eintracht Frankfurt in Anbetracht der prekären sportlichen Situation an alle Fans, die Kräfte noch einmal zu bündeln, der Mannschaft zur Seite zu stehen und sie am Samstag zu unterstützen.


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    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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