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  • DFB, 23. November 2018

     
    Wie sieht die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft aus?

    Nach dem frühen und peinlichen Ausscheiden aus der Gruppenphase der Weltmeisterschaft war die Kritik groß. Auch in den folgenden Freundschafts- und Nations League Spielen konnte die deutsche Nationalelf nicht überzeugen. Aus diesem Grund wuchs die Kritik an Joachim Löw von Spiel zu Spiel, denn nach seiner eigens durchgeführten Analyse, ob er die Wende mit der Nationalmannschaft schafft, schien sich nichts zu ändern. Bereits bei der Nominierung des WM Kaders sorgte Joachim Löw für eine Menge Gegenwind. Insbesondere die Nichtnominierung von Leroy Sane und Sandro Wagner stieß vielen negativ auf. Der Flügelspieler wurde in der Premier League zum besten Jugendspieler der Saison gewählt. Auch Sandro Wagner glänzte in der Rückrunde beim FC Bayern mit einer enorm guten Torquote. Schlussendlich setzte der Bundestrainer nach wie vor auf seine Vertrauten aus dem Weltmeisterkader, was mit Sicherheit einen großen Anteil am Ausscheiden aus der WM-Gruppenphase hatte.

    Falscher Umgang mit vielen Spielern

    Im Vorfeld der WM sorgte Joachim Löw mit der Nominierung des erweiterten WM-Kaders für einige Überraschungen. Die größte Überraschung war wohl die Nominierung des Freiburger Top-Jokers Nils Petersen, welcher mit der Mannschaft zum Trainingslager fliegen durfte. Schlussendlich kam es dann doch nicht zur großen Sensation, denn zum endgültigen 23-Mann Kader wurde der Breisgauer nicht nominiert.

    Den Münchner Sandro Wagner traf allerdings ein schlimmeres Schicksal, denn dieser wurde trotz guten Leistungen und einer enorm guten Torquote nicht einmal zum erweiterten WM-Kader berufen. Nach der starken Rückrunde in München hatten die Meisten mit einer WM-Teilnahme des selbstbewussten Stürmers gerechnet. Der Ex-Hoffenheimer hatte zwar keinen Stammplatz in München, durfte allerdings dank der Rotationen immer wieder seine Spielminuten sammeln. Den Winterwechsel nach München sprach Wagner sogar mit seinem Bundestrainer ab, denn seine Chancen auf die WM-Teilnahme wollte der wuchtige Strafraumstürmer dadurch nicht schmälern. Über eine WM-Nominierung Sandro Wagners gehen die Meinungen schlussendlich auseinander, allerdings wäre es nur fair von Joachim Löw gewesen, wenn er Wagner wenigstens in den erweiterten WM Kader berufen hätte. Aufgrund der großen Enttäuschung entschließ sich der extrovertierte Stürmer schlussendlich seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft über die Medien bekanntzugeben. Aus diesem Grund wird es unter Joachim Löw auch nicht mehr zu einem Comeback der bayrischen Nummer 2 kommen.

    Schlussendlich nominierte Joachim Löw als nominellen Mittelstürmer lediglich Timo Werner, der von seiner Art eher als Flügelspieler auftritt. Als typischer Kopfballstarker Strafraumstürmer kann der junge Leipziger mit Sicherheit nicht bezeichnet werden. Aus diesem Grund blieben Joachim Löw gegen Mexiko und Südkorea auch die Möglichkeiten aus, weshalb er keinen Mittelstürmer einwechseln konnte. Die Flanken der deutschen Nationalelf fanden mit Timo Werner nicht ihren Abnehmer, zumal dieser überwiegend auf die Flügel auswich. Dies ist einer der Kritikpunkte, denen sich der Bundestrainer zurecht stellen musste.

    Schafft Joachim Löw tatsächlich die Wende?

    Die Analyse, ob der Bundestrainer nach der verkorksten WM weitermacht, nahm Löw nach der WM selbst vor. Schlussendlich kam der Weltmeister Trainer auf den Entschluss, dass er nach wie vor der Richtige für diesen Job ist und dass er „Die Mannschaft“ wieder zu altem Glanz führen kann. Auf https://wetten.com/de/ können Wetten bei Interesse Wetten platziert werden.

    In Anbetracht des mageren Abschneidens in der Nations League stellte sich dennoch die Frage, kann Joachim Löw tatsächlich die Wende schaffen? Lange schien es nicht der Fall zu sein, bis zu der 2:1 Niederlage gegen den amtierenden Weltmeister Frankreich. Der Schwabe hielt nach wie vor an vielen seinen WM-Siegern fest, welche allerdings nicht mehr die nötige Leistung auf den Platz bringen konnten. Die 3:0 Niederlage war dann schlussendlich der Super-Gau, weshalb die Zweifel an Joachim Löw immer größer wurden.

    Die Wende kam allerdings gegen Frankreich, denn Löw hörte nun auf seine Kritiker und setzte schlussendlich auf frischen Wind. Leroy Sane, Serge Gnabry und Timo Werner wirbelten in der Offensive pausenlos und zeigten einen unglaublichen Zug zum Tor. Obwohl das Spiel schlussendlich mit 2:1 gegen den Weltmeister verloren wurde, scheint die deutsche Nationalelf nun auf einem deutlich besseren Weg zu sein.

    Viele Experten hatten dem Bundestrainer die Wende nicht zugetraut, doch das Frankreich Spiel gab Grund zur Hoffnung. Nun sprechen die Meisten von dem richtigen Weg, den Löw nun mit seiner Mannschaft einschlagen muss. Wer also eine Wette auf das kommende Spiel platzieren möchte, kann dann bei Wetten.com vorbeischauen und einen Blick auf die Quoten werfen.

    Die Zukunft gehört den jungen Wilden

    Das Frankreich Spiel war seit langem wieder ein erfreuliches für den deutschen Fußball Fan. Trotz Niederlage bekam der Zuschauer eine gute Leistung der deutschen Nationalelf zu sehen, was unter anderem auf die vielen personellen Veränderungen zurückzuführen war. Leroy Sane, Serge Gnabry und auch Timo Werner zeigten einen wunderschönen und schnellen offensiv Fußball. Sie kombinierten mit einander auf höchstem Tempo und kamen viele Male gefährlich vor das gegnerische Tor.

    Die Leistung war alles in allem überragend, weshalb die Deutschen mit etwas mehr Glück auch als Sieger vom Platz gegangen wären. Schlussendlich kann man von einer positiven Niederlage sprechen, denn wenn die Nationalelf weiterhin diesen Weg einschlägt, kann Joachim Löw seine Mannschaft zu neuen Erfolgen führen.

    Mittlerweile hat Joachim Löw auch Niklas Süle das Vertrauen geschenkt. Der Ex-Hoffenheimer konnte sich in den vergangenen Wochen bereits einen Stammplatz in München sichern und avanciert dort zu einem großen Rückhalt. Nun hat er auch in der Nationalmannschaft die Nase vor seinen Kollegen, was der Nationalelf sehr viel Ruhe gibt.

    Joshua Kimmich – der neue Chef im Mittelfeld

    Nach der langen Analyse gab es nur wenige Veränderungen in der Nationalmannschaft. Eine große Veränderung war allerdings die Berufung Kimmichs zum Mittelfeld-Chef. Als Rechtsverteidiger konnte sich der gebürtige Bösinger bei seiner ersten WM 2014 einen Stammplatz sichern. Diese Position spielte der Münchner derart gut, dass er schlussendlich als bester Rechtsverteidiger in der Elf der besten WM-Spieler gelistet wurde.

    Allerdings war der Nachfolger Philipp Lahms zuvor kein gelernter Rechtsverteidiger, denn in Leipzig und auch bei Bayern spielte Kimmich lange Zeit auf der Sechser-Position. Nach der erfolgslosen WM berief Joachim Löw den Münchner Rechtsverteidiger nun zum Mittelfeld-Chef, wo Kimmich als 6er immer Anspielbereit ist. Er ist eine Passmaschine, laufstark und immer Anspielbereit. Bei den schlechten Auftritten der Nationalmannschaft in der Nations League konnte meist nur Joshua Kimmich mit soliden Leistungen herausstechen. Aufgrund dessen wird Kimmich auch in Zukunft neben Toni Kroos im Mittelfeld auflaufen und gemeinsam mit ihm die Regie führen.

    Außerdem glänzt der 23-Jährige nicht nur mit seiner grandiosen Übersicht, denn auch vor keinem Zweikampf scheut sich der Münchner Defensivspieler. Mit seiner Intelligenz kann er im Mittelfeld bereits frühzeitig gegnerische Konter unterbinden und selbst den schnellen Konter einleiten.

    Der fehlende Mittelstürmer

    Nach wie vor hat der Weltmeister von 2014 ein großes Problem. Auf der Außenbahn tummeln sich mit Leroy Sane, Julian Brandt, Serge Gnabry und Timo Werner jede Menge an jungen und wilden Spielern, welche ihre Gegenspieler meist überrennen und anschließend in den Strafraum Flanken. Nun fehlt dort mit einem waschechten Neuner der typische Abnehmer. Sandro Wagner wird unter Joachim Löw mit Sicherheit kein Comeback feiern, während Nils Petersen für den Bundestrainer wohl nicht die nötige Qualität aufbringt. Auch der mittlerweile in die Jahre gekommene Mario Gomez wird nicht mehr in der Nationalmannschaft als Torero jubeln.

    Zuletzt nominierte Joachim Löw den 0 Tore Stürmer Mark Uth. Bei 12 Pflichtspieleinsätzen für die Königsblauen gelang dem Ex-Kraichgauer bislang noch kein Treffer. Nun bleibt es abzuwarten, ob noch weitere deutsche Stürmer in die Nationalelf berufen werden. Tatsache ist, die Chancen für deutsche Mittelstürmer stehen immens gut, da nahezu keine Konkurrenz vorhanden ist. Bis Löw seine neue Nummer 9 gefunden hat, muss er wohl weiterhin auf Timo Werner als hängende Spitze zurückgreifen.

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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