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  • VfB von 1897 Oldenburg, 06. Mai 2019

     
    Wieder keine Punkte – 1:2-Niederlage gegen den Lüneburger SK

    Aktuell läuft es nicht im Oldenburger Fußball. Der VfL ist bereits am vergangenen Freitagabend aus der Regionalliga Nord abgestiegen und der VfB 1897 taumelt nur noch der Zielgeraden entgegen. Nach dem die Blauen bereits vor einer Woche mit 0:3 beim TSV Havelse unter die Räder kamen, setzte es an diesem Wochenende gleich noch eine Niederlage. Dieses Mal unterlag die Mannschaft von Trainer Marco Elia dem Lüneburger SK Hansa vor heimischer Kulisse mit 1:2.

    858 Zuschauer waren ins Marschweg-Stadion gekommen, um eine Reaktion ihrer Mannschaft auf den Auftritt in Havelse zu sehen. Doch es läuft weiterhin nicht rund bei den Akteuren des VfB. Entsprechend gehörte die Anfangsphase ganz klar den Gästen. Der TSV agierte aus einer klug gestaffelten Defensive, durch die die Oldenburger keine Wege fanden. Stattdessen setzten die Havelser immer wieder Nadelstiche in Form von schnellen Angriffen. So musste VfB-Torhüter Thilo Pöpken schon in der fünften und achten Minute sein ganz Können aufbieten, um einen schnellen Rückstand zu verhindern. Dazu kamen dann noch unerklärliche Fehler. Wie in der 37. Minute, als Angelos Agryrisim Aufbauspiel das Leder über den Schlappen rutschte und Utku Sen mit einem Schuss über Pöpken hinweg ins VfB-Gehäuse traf. 0:1 zur Pause aus Sicht des VfB.

    Nach der Pause zielstrebiger

    In der Pause, in der die Zuschauer die Quoten bei den Wettanbietern vergleichen konnten, hinterließ die heftige Ansprache von Elia deutlich Wirkung, denn die Blauen wirkten nun wesentlich aggressiver. So gab es dann auch kurz nach Wiederanpfiff die erste Großchance, als Pascal Steinwender sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte, doch dessen Hereingabe verpasste Kifuta Kiala Makangu ganz knapp. Es ging nun Schlag auf Schlag und beide Mannschaften wollten nun einen Torerfolg. Neben Möglichkeiten der Gastgeber gab es dabei auch einen Pfostentreffer durch TSV-Akteur Goson Sakai (63.). In eine weitere Drangphase des VfB setzten die Gäste dann die Vorentscheidung. In Minute 76 spielten Eric Babacar Gueye und Marian Andre Kunze ihren Mitspieler Kevin Krottke frei, der keine Mühe mehr hatte, auf 0:2 zu erhöhen. Die Oldenburger gaben sich in der Folgezeit zwar nicht auf, doch bis auf den Anschlusstreffer von Maik Lukowicz, der kurz vor dem Ende per Kopfball nach Flanke von Pascal Richter einnetzte, sprang nichts Zählbares mehr heraus.

    Nach 32 Spieltagen rutscht der VfB Oldenburg damit auf den zehnten Rang in der Regionalliga Nord ab, auf die bei vielen Anbietern Wett-Tipps abgegeben werden können. Am kommenden Freitag (10. Mai, 19.30 Uhr) geht es dann ins Kehdinger Stadion zum SV Drochtersen/Assel, ehe am letzten Spieltag das Heimspiel gegen den SC Weiche Flensburg auf dem Programm steht. Dieses Spiel wir am 19. Mai um 14 Uhr angepfiffen.

    Gazi Siala auch im nächsten Jahr im VfB-Trikot

    Mittelfeldspieler Gazi Siala wird auch in Zukunft das blaue Trikot tragen. Wie der Verein mitteilte, hat der 24-Jährige seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängert. Im Juli 2017 war Siala vom BSV Rehden nach Oldenburg gewechselt und kam dort trotz einer schweren Knieverletzung auf bisher 48 Pflichtspiele im VfL-Trikot, in denen ihm sieben Treffer gelangen und er weitere fünf vorbereitete. „Ich fühle mich in Oldenburg und beim VfB unheimlich wohl und freue mich darauf, Teil der weiteren Entwicklung zu sein“, erklärte hierzu Siala auf der Vereinshomepage.

    Dagegen werden Lennart Madroch und Süleyman Celikyurt den Verein am Saisonende verlassen. Die Verträge werden entsprechend aufgelöst. „Wir lassen die Beiden nur ungern gehen, aber in ihren Fällen gehen das Berufs- und Privatleben einfach vor“, lässt VfB-Sportvorstand Andreas Boll hierzu wissen. Die Frau von Celikyurt lebt und arbeitet mittlerweile in der Schweiz, wodurch auch der 29-Jährige seinen Lebensmittelpunkt verlegt. Und auch bei Madroch, der als Schornsteinfeger arbeitet, gaben berufliche Gründe den Ausschlag: „Beim VfB jetzt schon aufzuhören, fällt mir unheimlich schwer, aber ich bin in einem Alter, in dem der Beruf vorgeht. Leider kann ich den Aufwand, mit den beinahe täglichen Fahrten nach Oldenburg, einfach nicht mehr leisten, wenn ich beruflich selbstständig bin.“

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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