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  • FC Eintracht Bamberg 2010, 24. März 2016

     
    Wirtschaftliche Sorgen – Vorstand informierte Mitglieder über Sachstand

    Die Vorstandschaft des FC Eintracht Bamberg 2010 hat am vergangenen Donnerstag (17. März) im Sportpark Eintracht in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Vereinsmitglieder über die aktuelle Finanzsituation des Klubs informiert. Dabei legte Jörg Schmalfuß, der seit Anfang März nach dem Rücktritt von Vorstandsvorsitzenden Mathias Zeck an der Vereinsspitze steht, die Zahlen offen auf den Tisch. „Insgesamt sind es 440.000 Euro Verbindlichkeiten. Davon müssen 272.000 Euro sofort, der Rest bis 30. Juni bezahlt werden. Damit ist klar, dass sich der Verein in einer prekären Situation befindet“, so der 29-jährige Sportökonom. Die Darstellung der Finanzlage „war uns wichtig, denn zuletzt wurden die Mitglieder nicht richtig über den Sachstand informiert. Und genau darauf haben sie einen Anspruch. Für die derzeitige Vorstandschaft, die aus drei Personen besteht und die trotz des Rücktritts von Mathias Zeck handlungsfähig ist, ist Offenheit und Transparenz gegenüber den Mitgliedern absolut wichtig.“

    Die Höhe dieser Verbindlichkeiten, die durch die Fußballabteilung entstanden sind, „haben sich in den letzten Jahren regelrecht angehäuft. Dazu kommt eine Nachzahlung an Steuern und Sozialabgaben, die sich erst in den letzten Monaten ergeben hat und die der Verein zwar nicht zu verantworten, sich jedoch anzurechnen hat“, führt Schmalfuß weiter aus. Ins Detail, wie es zu diesen 440.000 Euro gekommen ist, geht er nicht. „Wir können nicht beurteilen, wie die Vorgängervorstandschaft unter Mathias Zeck im Innenverhältnis gearbeitet hat. Und wir wollen es auch nicht, das steht uns nicht zu. Klar ist, dass wir drei, die wir in der Vorstandschaft nach dem Ausscheiden von Mathias Zeck verblieben sind, Ende Dezember neu gewählt wurden. Wir haben uns dann einen Überblick verschafft, so wie das üblich ist. Die Zahlen, die wir ermittelt haben, sind nur schwer zu verdauen gewesen. Wir wollen jedoch das sinkende Schiff nicht verlassen, sondern weiter an einer Zukunft arbeiten. Dazu gehört, das zu tun, was notwendig ist. Entweder wir bekommen das Geld, das wir benötigen, in den nächsten Tagen zusammen – Ansätze sind da. Oder wir gehen in ein geordnetes Insolvenzverfahren. Entschieden wird dies in den nächsten Tagen. Der Spielbetrieb im Jugend- und Herrenbereich soll bis zum Ende der Saison sichergestellt werden, soweit dies möglich ist.“ Dankbar zeigte sich Jörg Schmalfuß, „dass aus Reihen der Mitglieder an uns Drei fast keine Vorwürfe kommen. Im Gegenteil: wir erfahren viel Zuspruch, viele machen uns Mut und sind dankbar, dass wir die Zahlen offenlegen und uns dieser schweren Aufgabe stellen.“

    Am Osterwochenende zweimal in Einsatz – FCE erwartet Don Bosco Bamberg und Alemannia Haibach

    In der Fußball Bayernliga Nord stehen für den FC Eintracht Bamberg 2010 am kommenden Osterwochenende zwei Heimspiele an. Am Samstag (26. März, 15 Uhr) ist im Fuchsparkstadion die DJK Don Bosco Bamberg zu Gast, am Ostermontag (28. März, 15 Uhr) kommt Alemannia Haibach in den Fuchspark.

    Mit der DJK Don Bosco Bamberg hat der FCE einen Aufsteiger zu Gast, gegen den der zweite Sieg nach der Winterpause gelingen soll. Aus dieser Winterpause kam der FC Eintracht mit einer Niederlage beim SV Seligenporten (0:1) und einer Punkteteilung zu Hause gegen den ASV Burglengenfeld (1:1) heraus. Den ersten Sieg gab es am vergangenen Samstag bei Jahn Forchheim (6:2). Zwei Tage nach dem Spiel gegen den Stadtrivalen ist der FC Eintracht wieder im Einsatz. In einem Nachholspiel erwartet der FCE am Ostermontag (28. März, 15 Uhr) SV Alemannia Haibach. An das Hinspiel Anfang August vergangenen Jahres hat der FCE gute Erinnerungen. Zwar stand der Mannschaftsbus auf der Anreise mehrfach im Stau und kam – trotz rechtzeitiger Abfahrt – erst nach der vorgesehenen Anstoßzeit in Haibach an. Trotzdem fuhr die Mannschaft beim 4:0 einen deutlichen Sieg ein. „Uns ist bewusst, dass es für unsere Spieler eine schwierige Situation ist. Wir hoffen, dass die Jungs diesen schweren Weg mit uns gehen“, so Vorsitzender Jörg Schmalfuß hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage des Vereins. Den FCE plagen cnanzielle Sorgen - bis 30. Juni müssen 440.000 Euro Verbindlichkeiten bezahlt werden, davon 272.000 Euro sofort.

    Anreise/Parken: Das Fuchsparkstadion becndet sich in der Pödeldorfer Straße 182. Von außerhalb mit dem Auto Anreisenden wird die Anfahrt über die Autobahn A 73/Ausfahrt Bamberg Ost empfohlen. Von dort aus geht es Richtung Bamberg. In Bamberg becndet sich das Stadion nach ca. 300 Metern auf der linken Seite. Parkplätze stehen am ‚Bambados‘ – neben dem Stadion – zur Verfügung. Mit dem öffentlichen Personennahverkehr ist das Fuchsparkstadion mit der Stadtbuslinie 902 erreichbar, sie startet am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB, Stadtmitte) und führt über den Bahnhof zum Stadion (Ausstieg Haltestelle ‚Stadion‘). Alternativ kann auch die Linie 920 genutzt werden, dieser Bus startet ebenfalls am ZOB und fährt über den Marienplatz zum Stadion (Ausstieg Haltestelle ‚Bambados‘). Mit der Bahn Anreisende fahren mit der Linie 902 vom Bahnhof zum Fuchsparkstadion, mit beide Linien kommt man vom Stadion wieder zum Bahnhof und in die Innenstadt. Am Abend fahren die Linien 935 und 936 vom Stadion zurück zum Bahnhof und ins Stadtzentrum. Weitere Informationen zum Busverkehr in Bamberg – das Gesamtnetz der Stadtwerke Bamberg umfasst übrigens etwa 230 Kilometer – gibt es im Internet unter stadtwerke-bamberg.de.

    Berichte von ausgewählten Spielen der Bayernliga gibt es immer sonntags ab 20 Uhr im Internet unter bfv.tv, dort sendet der Bayerische Fußball-Verband (BFV) seine Onlinesportschau.

    Eintracht Bamberg

    Geschrieben von:  Stephan R.T.

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