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1. FC Neubrandenburg 04

1. FC Neubrandenburg 04

Liga: Oberliga Nordost Nord | Fußballkreis: Mecklenburger Seenplatte-Vorpommern

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Informationen

Gründungsdatum:
01.07.2004

Vorherige Vereine:
BSG Post Neubrandenburg, FC Neubrandenburg, FC Tollense Neubrandenburg (ausführlicher unter Vereinsgeschichte)

Vereinsfarben:
Blau-Weiß

Mitglieder:
900
Adresse:
Badeweg 6
17033 Neubrandenburg
Tel.: 0395-5638370
Fax : 0395-5666072
Webseiten:
www.1fcneubrandenburg04.de

Fanseiten:
www.vier-tore-inferno.de

Die Chefs
Präsident/Vorsitzender: Klaus-Detlef Schnoor
Stellvertreter: Lutz Bruhn
Schatzmeister: Bodo Behmer
Vorstand: Katharina Berner (Frauen/Mädchen-Beauftragte), Ralf Wieting (Jugendobmann), Jürgern Hinz (Jugendobmann), Detlef Schüler (Marketing/Sponsorenbetreuung), Bodo Behmer, Hans-Joachim Biermann, Lutz Bruhn, Klaus-Detlef Schnoor
Beirat: Guido Nentwich (Wirtschaftsbeirat)
Fanbetreuer: Enrico Walz
Pressesprecher: Hans-Joachim Biermann
Stadionsprecher: Michael Kunze, Winfried Schories

Größte Erfolge:
2006 - direkter Wiederaufstieg in die Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern
2011 - Aufstieg in die NOFV-Oberliga Nord
Geschichte des Vereins:
Die Geschichte des 1. FC Neubrandenburg 04 ist noch eine der kürzeren. Die Neubrandenburger Vereine FC Tollense Neubrandenburg und SV Nevag Neubrandenburg lösten sich am 30. Juni 2004 auf, um als komplette Neugründung ab dem 1. Juli 2004 als 1. FC Neubrandenburg 04 am Punktspielbetrieb teilzunehmen. Vorangegangen waren eklatante Managementfehler des FC Tollense Neubrandenburg, der diesen Verein an den Rand des Ruins trieb. Jahrelang wurde über die Verhältnisse gewirtschaftet, um das Ziel, Neubrandenburg seine Oberligamannschaft zurück zu geben, zu realisieren. Mit dem SV Nevag Neubrandenburg fand man einen gesunden Verein, der bereit war zusammen mit dem Neubrandenburger Verbandsligisten das Wagnis einer Neugründung einzugehen.

Nach dem der Club 1995 aus der Amateuroberliga abgestiegen war, setzte man alles daran, die Niederungen der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern schnellstmöglich wieder zu verlassen. Das Ziel konnte über ein Jahrzehnt der Verbandsligazugehörigkeit nicht erreicht werden. Sechs Vizemeisterschaften und sehr gute Platzierungen sprangen für die Kicker vom Tollensesee dabei heraus. Den Titel "Meister der Herzen" war den Neubrandenburger Fußballern sicher. Leider musste man anderen Mannschaften wie den FC Hansa Rostock Amateuren, dem FC Eintracht Schwerin, dem FC Anker Wismar, dem FC Schönberg 95, der TSG Neustrelitz und zuletzt dem Sievershäger SV 1950 den Vortritt lassen. Von Jahr zu Jahr wurde finanziell immer noch eine Schippe nachgelegt, was dann das langsame Ende der traditionsreichen Mannschaft des FC Tollense Neubrandenburg bedeutete.

Der FCT war der legitime Nachfolgeverein der BSG Post Neubrandenburg, die in der damaligen DDR-Ligastaffel Nord eine feste Größe war und auf eine 57-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken durfte. Angefangen hatte nach dem Krieg alles mit der Mannschaft der SG "Fritz Reuter" Neubrandenburg, die sich 1947 aus diversen Neubrandenburger Hobbymannschaften formte und am Spielbetrieb der Landesmeisterschaft Mecklenburg teilnahm. 1950 folgte auf Staatsbeschluss die Umbenennung in BSG Energie Neubrandenburg und die Eingliederung in die Landesliga Ost. 1952 wurde der Verein in Turbine Neubrandenburg umbenannt. 1954 sollte den Neubrandenburgern dann der Aufstieg in die DDR-Liga Staffel 1 gelingen. In den darauf folgenden Jahren etablierte man sich dort, wobei es aber noch einen Abstieg in den Bezirk 1955 zu verkraften galt.

Die goldenen Zeiten im Neubrandenburger Fußball brachen dann ab 1961 an, als die Mannschaft als Fußballabteilung im SC Neubrandenburg aufging und dort dann große Erfolge feiern durfte. Der krönende Höhepunkt war 1964 erreicht. Die Mannschaft um Erich Hamann, Kurt Weisser und dem Neubrandenburger Ausnahmestürmer Meinhard Uentz erlangte durch einen Heimsieg vor tausenden Zuschauern im Günther-Harder-Stadion gegen Motor Köpenick die Aufstiegsberechtigung in die DDR-Oberliga. Leider war der Traum auch nach einem Spieljahr ausgeträumt. Denkbar knapp belegten die Neubrandenburger hinter Dynamo Berlin den vorletzten Tabellenplatz und mussten mit Motor Steinach die Oberliga wieder verlassen. Dieses eine Jahr ist aber vielen Neubrandenburgern noch heute in Erinnerung.

1965 wurde die Abteilung Fußball aus dem SCN wieder ausgegliedert, da dort nun vor allem auf Leichtathletik gesetzt wurde. Nach kurzem Namenswechsel in FSV Neubrandenburg traten die Fußballer ab Mai 1966 als BSG Post Neubrandenburg an. Die Betriebssportgemeinschaft bekam zusätzlich den Ehrennahmen "Walter Block" verliehen. So ging es für die BSG Post in der Ligastaffel Nord weiter, dem sie auch bis zum Ende der DDR 1990 angehörte. Die rassigsten Duelle lieferte man sich mit dem Ortsrivalen Vorwärts Neubrandenburg. Die letzte Meisterschaft in der DDR-Ligastaffel A beendete man auf dem guten sechsten Platz, weit vor dem Lokalrivalen Rot-Weiß Prenzlau und knapp vor Aktivist Schwarze Pumpe. Meister in diesem Jahr wurde übrigens der 1. FC Union Berlin.

Nach der Wende kam es zur Umbenennung in SV Post Telekom Neubrandenburg und die Mannschaft wurde in die neugegründete NOFV Oberliga Nord eingegliedert, die im Großen und Ganzen immer noch der alten Staffeleinteilung entsprach. 1992 gewannen die Neubrandenburger den Landespokal durch ein 4:2 gegen den Greifswalder SC und zogen somit in den DFB Pokal ein. Leider war der Lostopf ungnädig und es sprang nur ein Auswärtsspiel beim SSV Ulm 1846 heraus. Man schlug sich aber achtbar und verlor nur knapp mit 2:1. Auch ein Jahr später wurde das Finale des Landespokals erreicht, welches jedoch diesmal mit 0:1 gegen den Greifswalder SC verloren ging. Zu Beginn des Spieljahres 1993 zog sich die namensgebende Post aus dem Neubrandenburger Fußball zurück. Daher wurde der Club in FC Neubrandenburg umbenannt.

Am Ende der Saison 1994/95 stand der FCN nur auf dem 14. Tabellenplatz und musste daher in der Abstiegsrelegation gegen Merseburg antreten. Das Heimspiel konnte durch ein Tor von Olaf Ruthenberg mit 1:0 gewonnen werden. Da Merseburg das Rückspiel ebenfalls mit 1:0 gewann, musste die Abstiegsentscheidung vom Elfmeterpunkt fallen. Wie so oft zogen die Neubrandenburger dabei den Kürzeren und stiegen in die Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern ab.

Dort gehörte der Club zwar über Jahre zu den spielstärksten Mannschaften, nur schrammte man immer wieder mehr als knapp an der Meisterschaft vorbei. 1999 fusionierte der FCN mit dem anderen Neubrandenburger Verbandsligisten SV Tollensewerke Neubrandenburg (ehemals Baumechanik Neubrandenburg) zum FC Tollense Neubrandenburg. Mit einer schlagkräftigen Truppe wurden erneut gute Ergebnisse eingespielt, doch scheiterte auch der Fusionsverein an der Mission Aufstieg. In dieser Zeit wurden im Management große Fehler gemacht und der FC Tollense Neubrandenburg stand kurz vor dem Aus. Nur großen Anstrengungen von Unternehmern, Fans des Vereins und ein Benefizspiel des FC Hansa Rostock in Neubrandenburg konnten den Club vor dem Schlimmsten retten und machten ihn überhaupt erst entschuldbar und hielten ihn somit lebensfähig.

Trotzdem musste zum Ende der Spielzeit 2003/04 eine Neugründung gemeinsam mit einem gesunden Verein herhalten, um den Verein wieder auf gesunde Beine zu stellen. Vor allem Präsident Schnoor trieb die Entschuldung konsequent voran und zum jetzigen Zeitpunkt hat der 1. FC Neubrandenburg 04 alle Schulden beglichen und es kann wieder nach vorne geblickt werden. Doch gleich im ersten Jahr unterlief der Verbandsligamannschaft ein dicker Ausrutscher - der Abstieg in die Landesliga.

Mit einer jungen Mannschaft kämpfte sich Vereinstrainer Ralf Klein in der darauf folgenden Spielzeit jedoch in die Verbandsliga zurück. Am Ende souverän setzte man sich an die Spitze der Landesliga und führte den Club aus der totalen Bedeutungslosigkeit der sechsten Liga zurück in die Verbandsliga.
In den nachfolgenden Saisons fruchtete die verstärkte Jugendarbeit und das Team etablierte sich im Vorderfeld der Verbandsliga. Beispielhaft für den Erfolg steht Denis Schmidt, der 2007 den Sprung aus dem Nachwuchs in die Startelf packte. Mit 20, 27, 24 und 32 Treffern holte er sich in seinen ersten 4 Jahren im Erwachsenenbereich bereits zwei mal die Torjäger-Kanone und schoss sich mit großem Abstand an die Spitze der internen Torschützenliste des 1.FC Neubrandenburg 04.
2009 gelang es Jürgen Decker als Trainer zu verpflichten. Nachdem der Club in der Folgesaison lange mit Anker Wismar um den Aufstieg kämpfte, aber letztendlich Zweiter wurde, gelang 2011 schließlich der lang ersehnte Aufstieg in die Oberliga.
Am Ende stand der Verein ungefährdet mit 10 Punkten Vorsprung auf den SV Waren 09 auf dem ersten Rang der Tabelle und darf damit 2011/12 wieder in der Oberliga auf Punktejagd gehen.

Freunde:
Brandenburger SC Süd 05, Clydebank FC (Schottland)

Rivalen:
TSG Neustrelitz
Spielort:
Ligaplatz am Jahnstadion
Schwedenstraße 25
17033 Neubrandenburg

Eintrittspreise
Normal: 6,- Euro
Ermäßigt: 3,00 Euro

Geschichte des Stadions:
Der Ligaplatz am Jahn-Stadion wurde Mitte der 60er Jahre erbaut. Seit dem Abriss des Günther-Harder-Stadion 1992 trägt der 1. FC Neubrandenburg 04 und seine indirekten Vorgängervereine dort seine Heimspiele aus. Der Besucherrekord soll so bei um die 10.000 liegen und bei einem Heimspiel gegen Vorwärts Stralsund in den 60ern aufgestellt worden sein. Die Heimspiele des 1. FC Neubrandenburg 04 sehen durchschnittlich 250-500 Zuschauer, so dass noch genug Platz für neue Fans vorhanden ist.

Für 2013 hat der Verein eine umfangreiche Stadionsanierung angekündigt. Die Planungen sehen ein komplett neues Vereinsgebäude, Flutlicht, neuen Rasen und eine überdachte Tribüne vor. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2013 angesetzt.

Anfahrt mit dem Auto:
aus Richtung Rostock:
Auf der B104 in Richtung Neubrandenburg fahren. In die Stadt hineinfahren bis zum Stadtring (Friedrich-Engels-Ring) und auf diesen nach rechts einbiegen. Nach etwa einem Kilometer den Stadtring in Richtung Berlin verlassen und nach rechts auf die Neustrelitzer Straße einbiegen. Nach weiteren 250 Metern erneut nach rechts auf die Schwedenstraße abbiegen und dem Straßenverlauf bis zum Jahnsportforum (liegt auf der linken Seite) folgen. Direkt hinter dem Jahnsportforum befindet sich der Ligaplatz am Jahnstadion, auf dem der 1.FC Neubrandenburg 04 seine Heimspiele austrägt.

aus Richtung Stralsund/Greifswald:
Auf der B96 in Richtung Neubrandenburg fahren. In die Stadt hineinfahren bis zum Stadtring (Friedrich-Engels-Ring) und auf diesen nach rechts einbiegen. Nach etwa zwei Kilometern den Stadtring in Richtung Berlin verlassen und nach rechts auf die Neustrelitzer Straße einbiegen. Nach weiteren 250 Metern erneut nach rechts auf die Schwedenstraße abbiegen und dem Straßenverlauf bis zum Jahnsportforum (liegt auf der linken Seite) folgen. Direkt hinter dem Jahnsportforum befindet sich der Ligaplatz am Jahnstadion, auf dem der 1.FC Neubrandenburg 04 seine Heimspiele austrägt.

aus Richtung Neustrelitz:
Auf der B96 in Richtung Neubrandenburg fahren. In die Stadt hineinfahren und nach etwa 2,5 Kilometern (etwa 250 Meter vor der Einfahrt in den Stadtring) nach links in die Schwedenstraße abbiegen und dem Straßenverlauf bis zum Jahnsportforum (liegt auf der linken Seite) folgen. Direkt hinter dem Jahnsportforum befindet sich der Ligaplatz am Jahnstadion, auf dem der 1.FC Neubrandenburg 04 seine Heimspiele austrägt.

aus Richtung Prenzlau/Anklam/Pasewalk:
Auf der B104 in Richtung Neubrandenburg fahren. In die Stadt hineinfahren bis zum Stadtring (Friedrich-Engels-Ring) und auf diesen nach rechts einbiegen. Nach etwa zwei Kilometern den Stadtring in Richtung Berlin verlassen und nach rechts auf die Neustrelitzer Straße einbiegen. Nach weiteren 250 Metern erneut nach rechts auf die Schwedenstraße abbiegen und dem Straßenverlauf bis zum Jahnsportforum (liegt auf der linken Seite) folgen. Direkt hinter dem Jahnsportforum befindet sich der Ligaplatz am Jahnstadion, auf dem der 1.FC Neubrandenburg 04 seine Heimspiele austrägt.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit jeder Neubrandenburger Stadtbuslinie ist das Jahnsportforum erreichbar. Auch vom Hauptbahnhof besteht eine Verbindung zum Stadion.

Stadionprogramm:
"Anpfiff", kostenlos zur Eintrittskarte.
Essen & Trinken:
Ein Imbisswagen mit Bockwurst, Bratwurst und Bier, sowie weiteren Getränken befindet sich direkt am Haupteingang.
Saison Liga Platz Tore Punkte
 
1990/91 NOFV-Liga, Staffel Nord 6 47:37 35:25
1991/92 Oberliga Nordost Nord 7 56:42 38:30
1992/93 Oberliga Nordost Nord 6 57:54 32:32
1993/94 Oberliga Nordost Nord 8 37:40 29:27
1994/95 Oberliga Nordost Nord 14 44:53 23:37
1995/96 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 2 55:30 59
1996/97 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 2 72:22 66
1997/98 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 2 49:29 57
1998/99 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 8 62:52 41
1999/00 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 2 69:30 67
2000/01 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 2 66:24 66
2001/02 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 3 77:26 62
2002/03 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 2 76:43 63
2003/04 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 3 41:44 45
2004/05 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 15 38:61 29
2005/06 Landesliga Ost 1 60:23 65
2006/07 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 8 43:40 43
2007/08 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 4 62:36 58
2008/09 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 4 71:29 50
2009/10 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 2 84:30 67
2010/11 Verbandsliga Mecklenburg-Vorp. 1 92:22 79

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