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FC Carl Zeiss Jena

FC Carl Zeiss Jena

Liga: Regionalliga Nordost | Fußballkreis: Jena/Saale-Holzland

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Informationen

Gründungsdatum:
11.12.2008

Vorherige Vereine:
1917 1.SV Jena (Umbennung), 1948 SG Ernst Abbe, 1948 SG Jena - Stadion, 1949 BSG Carl Zeiss Jena, 1950 BSG Mechanik Jena, 1952 BSG Motor Jena, 1954 SC Motor Jena, 1965 FC Carl Zeiss Jena (Rückbennung in den alten Namen)

Vereinsfarben:
Blau-Gelb-Weiß

Mitglieder:
3250 (Stand 01.12.2008)
Adresse:
Oberaue 3
07745 Jena
Webseiten:
www.fc-carlzeiss-jena.de

Größte Erfolge:
Meister Gauliga Mitte 1935, 1936,1940
Meister der DDR-Oberliga 1963, 1968, 1970
FDGB-Pokalsieger 1960, 1972, 1974, 1980
16 malige Teilnahme am Europacup
Finalist im Europapokal der Pokalsieger 1981
Thüringenpokalsieger 1993 (Amateure), 1998, 1999, 2004
Geschichte des Vereins:
Als die Jenaer 1918 die erste Thüringer Meisterschaft ans Saale-Ufer holten, wies der Fußball schon eine 25 jährige Tradition auf, denn das erste Spiel in der Optikerstadt soll bereits 1893 stattgefunden haben. Nach der Umgliederung der Fußballbezirke durch die Nationalsozialisten 1933 hatten die Jenaer ihre erste Hochzeit und gewannen als beste Thüringer Mannschaft dreimal den Titel des Meisters in der Gauliga Mitte.

Nach dem 2. Weltkrieg kamen die Mannen aus der Saale-Stadt zunächst in eine kleine sportliche Identitätskrise, erstmals kam man 1952 in die Oberliga, stieg aber sofort wieder ab. Zur ihrem sportlichen Höhenflug, der sie knapp vier Jahrzehnte zur Nummer 1 in Thüringen machte, setzten die Jenenser mit ihrem Wiederaufstieg in die höchste Klasse der DDR 1956 an. Es folgten drei Meistertitel und vier Pokalsiege. Von ihrer jahrelangen Präsenz im oberen Tabellendrittel der Oberliga zeugt vor allem die Ewige Tabelle, in der der FC Carl Zeiss über allen anderen an Platz 1 thront. Als absoluter Vereinshöhepunkt gilt aber die Europapokalsaison 1980/81. Als man in Runde 1 auswärts beim AS Rom 0:3 unterlag, dachte eigentlich keiner an Weiterkommen der Carl Zeiß Elf. Doch im heimischen Ernst-Abbe Sportfeld wurde das italienische Spitzenteam nahezu sensationell mit 4:0 abgefertigt. Über den spanische Elf des FC Valencia, den walisischen Cupsieger Newport County und dem portugiesischen Serienmeister und Cupsieger Benfica Lissabon gelang man sogar bis ins Finale gegen georgischen Verein und sowjetischen Cupsieger Dynamo Tiflis. Diesem Team unterlagen die Jenaer im Düsseldorfer Rheinstadion vor nur 6000 Zuschauern zwar knapp mit 1:2, bleibt aber das Erreichen des Endspiels ein unvergessenes Erlebnis. Ende der 80iger Jahre ging es dann leicht bergab und so konnte nur mit Müh und Not am letzten Spieltag der Oberliga 1991 mit einem Auswärtssieg bei Energie Cottbus die Qualifikation zur 2.Bundesliga sichergestellt werden.

Spielte die Elf vom Saale-Ufer, die ersten zwei Jahre achtbar im oberen Tabellendrittel der 2.Liga, war der Abstieg in der Saison 1993/94 nicht zu verhindern. Jedoch gelang der direkte Wiederaufstieg und ein zweites, wieder 3-jähriges Intermezzo in Liga zwei. Als beste Platzierung sprang 1996 der 6.Platz heraus. Nachdem erneuten Abstieg geriet man zunächst ins Mittelfeld der Regionalliga, schaffte aber die Quali zur Zweistaffelligen Regionalliga 2000, in welcher man aber nach einer verkorksten Saison als Tabellenletzter in die Oberliga abstieg. Derzeit wird mit allen Mitten versucht den Wiederaufstieg in Deutschlands dritthöchste Klasse zu schaffen, was in diesem Jahr sogar gelingen könnte.

Berühmte Spieler/Trainer des FC Carl-Zeiss Jena waren:

Buschner, Georg (Spieler, Meistertrainer und später auch Nationaltrainer, 6-A),
Ducke, Roland und Peter (kongeniales Brüdersturmpaar, 37-A und 68-A),
Grapenthin, Hans-Ullrich (Torwartlegende, 21-A),
Krauß, Willi (1.Thüriger Nationalspieler 1911, 2-A),
Meyer, Hans (Trainer der Finalelf 1981, zuletzt bei Borussia Mönchengladbach),
Schneider, Bernd (Jenaer Talent, Nationalspieler, über Eintracht Frankfurt mittlerweile bei Bayer 04 Leverkusen),
Vogel, Eberhard (Spieler und Trainer, 74-A),
Weise, Konrad (Thüringerrekordnationalspieler, 86-A)

Freunde:
Borussia Mönchengladbach

Rivalen:
Rot-Weiß Erfurt
Spielort:
Ernst-Abbe-Sportfeld
Oberaue 3
07745 Jena

Geschichte des Stadions:
Der ganze Stolz des Ernst-Abbe-Sportfelds unweit des Saale-Ufers, ist die 1997 errichtete hochmoderne 4000 Menschen Platz bietende Haupttribüne. Der Rest des Areals, auf welchem schon seit 1924 Fußball gespielt wird, besteht aus unüberdachten Stufen, welche auf der Gegengerade in Sitzplätze umgewandelt worden, so das man derzeit auf eine Kapazität von 12000 kommt. So zumindest der heutige Zustand. Früher stand an der Stelle der neuen Tribüne eine uralte Holztribüne, welche aufgrund von Sicherheitsbestimmungen abgerissen werden musste, und Traversen rundherum. In diesem Zustand wurde auch 1962 im Europapokalhalbfinale gegen Atletico Madrid ein Zuschauerrekord mit 27.500 Besuchern aufgestellt. Das kennzeichnende Flutlicht wurde übrigens 1974 installiert und 1994 Generalüberholt, die Anzeigetafel welche sich hinter dem Gästeblock befindet, ist seit 1978 im Stadion, welches nach dem Physiker Konstrukteur Ernst-Abbe benannt ist, und war seinerzeit die erste elektronische Anzeigetafel in der DDR.

Anfahrt mit dem Auto:
Das Ernst-Abbe-Sportfeld ist recht einfach zu finden, aus allen Richtungen kommend, nehme man einfach die Abfahrt Jena-Lobeda an der A4 und fahre die Stadtrodaer Straße einfach geradeaus Richtung Jena-Zentrum, nach 5km taucht das Stadion dann auf der linken Seite auf. Parkplätze stehen eigentlich im Stadionumfeld ausreichend zur Verfügung, sollten die Kapazitäten in unmittelbarer Nähe dennoch erschöpft sein, steht rund 1km weiter an der Stadtrodaerstraße ein weiterer Großparkplatz zur Verfügung

Stadionprogramm:
Das Programm "Anpfiff" kommt auf etwas über 30 Seiten farbig daher und kostet 1 Euro. Diese Investition ist übrigens jedem zu empfehlen, denn das Heft ist sogar außerordentlich gut! Bietet es doch neben dem Üblichem, ausführliche Statistiken, Historie Rückblicke sowie u.a. Interviews mit alten Spielen.
Saison Liga Platz Tore Punkte
 
1990/91 NOFV-Oberliga 6 41:36 28:24
1991/92 2. Bundesliga Süd 5 39:36 33:31
1992/93 2. Bundesliga 8 66:59 50:42
1993/94 2. Bundesliga 17 38:41 34:42
1994/95 Regionalliga Nordost 1 74:17 54:14
1995/96 2. Bundesliga 6 49:54 48
1996/97 2. Bundesliga 12 44:49 42
1997/98 2. Bundesliga 16 39:61 33
1998/99 Regionalliga Nordost 9 41:46 45
1999/00 Regionalliga Nordost 4 53:35 58
2000/01 Regionalliga Süd 18 39:57 29
2001/02 Oberliga Nordost Süd 3 79:24 71
2002/03 Oberliga Nordost Süd 2 87:22 82
2003/04 Oberliga Nordost Süd 2 67:18 68
2004/05 Oberliga Nordost Süd 1 108:23 87
2005/06 Regionalliga Nord 2 58:32 72
2006/07 2. Bundesliga 13 40:56 38
2007/08 2. Bundesliga 18 45:68 29
2008/09 3. Liga 16 41:59 41
2009/10 3. Liga 5 54:44 60
2010/11 3. Liga 15 43:62 44
2011/12 3. Liga 18 39:59 39
2012/13 Regionalliga Nordost 2 54:28 58
2013/14 Regionalliga Nordost 3 54:39 52