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FC Rot-Weiß Erfurt

FC Rot-Weiß Erfurt

Liga: 3. Liga | Fußballkreis: Erfurt

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Informationen

Gründungsdatum:
26.01.1966

Vorherige Vereine:
1895 Sportclub Erfurt, 1948 Erfurt - West, 1948 Fortuna Erfurt, 1949 BSG KWU Erfurt, 1950 BSG Turbine Erfurt , 1954 SC Turbine Erfurt

Vereinsfarben:
Rot-Weiß

Mitglieder:
2.387 (Stand 05.05.2012) 2.225 (Stand 24.03.2011)
Adresse:
Arnstädter Straße 55
99096 Erfurt
Webseiten:
www.rot-weiss-erfurt.de

Die Chefs
Präsident/Vorsitzender: Rolf Rombach
Stellvertreter: Detlef Goss
Manager: Stephan Beutel

Größte Erfolge:
Mitteldeutscher Meister 1909
Halbfinale der Endrunde um die deutsche Fußballmeisterschaft 1909
Meister der DDR 1954, 1955
FDGB Pokalfinalist 1950, 1980
Uefa-Pokal Teilnehmer 1991/92
Sieger Thüringenpokal 1994, 1998, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005 (Amateure), 2008, 2009
Geschichte des Vereins:
Der 1895, als 1.Thüringer Fußballverein gegründete Sportclub, etablierte sich zu Beginn des letzten Jahrhunderts, schnell als Spitzenteam in Erfurt und ganz Thüringen. Dabei wurden mehrere Gaumeistertitel und 1909 sogar die Mitteldeutsche Meisterschaft in die Blumenstadt geholt. Im gleichen Jahr stieß man sogar bis ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft vor, unterlag aber dem Karlsruher FC Phönix letztlich klar mit 1:9.

Nach dem 2.Weltkrieg fanden sich Landeshauptstädter dann genauso schnell in der Spitze der Teams aus der Ostzone wieder. So wurde man 1949 Thüringens Meister und scheiterte bei der im K.O. System ausgetragenen Zonenmeisterschaft erst im Finale mit 1:4 gegen die ZSG Halle. Nur ein Jahr später ging dann auch das Finale um den FDGB-Pokal verloren. Mit 0:4 war man der EHW Thale unterlegen. Normalerweise sind ja alle guten Dinge drei, aber nicht im Falle der Erfurter, denn das wegen Punktgleichheit nötig gewordene Entscheidungsspiel um die Meisterschaft der Oberliga ging 1951 gegen Chemie Leipzig mit 0:2 verloren. Trotz dieser dreimaligen Rückschläge ließ sich das Team jedoch nicht unterkriegen gewann 1954 und 1955 die Oberliga der DDR.
In den Folgejahren rutschen die Turbine - Kicker jedoch Immermehr ins Mittelfeld der höchsten Spielklasse der DDR, und stiegen erstmals 1959 sogar aus der Oberliga in die DDR - Liga ab. Es folgte zwar der direkte Wiederaufstieg, aber weil die Erfurter auch am Ende der Spieljahre ´64, ´66 und ´71 ab, und direkt wieder aufstiegen, galten sie bis Ende der Siebziger als Fahrstuhl-Mannschaft.

Der nächste Höhepunkt in der Chronik von Rot-Weiß kam dann 1980 als man nach 30 Jahren wieder im FDGB-Pokalfinale stand. Diesmal war der Gegner im Berliner Stadion der Weltjugend der ewige Rivale FC Carl - Zeiss Jena. Doch trotz Führung durch Romstedt, gelang den Saalestädtern noch der Ausgleich durch den späteren Rot-Weiß Trainer Jürgen Raab und in der Verlängerung der Sieg mit insgesamt 3:1. In der Folgedekade kamen die Mannen aus Erfurt zwar nicht mehr in Abstiegsnöte, doch zur absoluten Spitze reichte es auch nicht. Die beste Saison war 1990/91 als man in der letzten Saison der Oberliga Platz 3 belegte, und nur um Haaresbreite an der Qualifikation zur 1. Bundesliga scheiterte. So ging es in die 2.Liga und zum ersten Mal in der Geschichte überhaupt in den Uefa-Pokal. Auf europäischen Parkett schlugen sich die Blumenstädter noch wacker. So konnte in der ersten Runde der Nordniederländische Ehrendivisionär FC Groningen zweimal 1:0 besiegt werden. In Runde 2 war jedoch das europäische Spitzenteam von Ajax Amsterdam eine Nummer zu groß, wobei das 1:2 und 0:3 letztlich noch als achtbar gelten können. Auf nationaler Ebene ging es fortan bergab. Stellte der 2:1 Sieg im DfB-Pokal über Schalke 04 noch den letzten Höhepunkt dar, so stieg man in der Punkterunde abgeschlagen als letzter ab.

Trotz dem Einsetzen des totalen Spielerausverkaufs, hielt man sich im Jahr nach dem Abstieg aus der 2.Bundesliga in der Spitzengruppe der Oberliga Staffel Süd und qualifizierte sich 1994 auch für die neu gegründete Regionalliga. 1997 war dann wohl das schwerste Jahr der Rot - Weißen, der drohende finanzielle Ruin konnte erst in letzter Sekunde durch einen Vergleich mit den Gläubigern und dem Einsatz des Kranichfelder Unternehmers Klaus Neumann, der heute Ehrenpräsident ist, abgewendet werden.

Auch die letzte Reduzierung der Staffeln in der 3.Liga überstand das Team aus Erfurt, als man im Sommer 2000 in zwei Relegationsspielen denkbar knapp gegen den FC Schönberg 95 überlegen war. In der neuen Regionalliga Süd kam die Elf aus der Thüringer Landeshauptstadt dann gleich in der ersten Saison in arge Nöte, der eigentlich sportlich besiegelte Abstieg wurde nur durch den Lizenzentzug für den SSV 1846 Ulm verhindert. Trotz dass man noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen war, wurden die Rot - Weißen erstmals seit knapp 40 Jahren, durch den Abstieg von Carl Zeiß aus dieser Liga, wieder zur Nummer 1 in Thüringen. In den letzten zwei Jahren beruhigte sich die Situation wieder und die Erfurter setzten sich im oberen Tabellendrittel fest, auch wenn der angestrebte Aufstieg in die 2. Bundesliga als Ziel wohl verfehlt wird.

Zuschauerschnitt seit der 3.Liga:

2008/09 # 6.149
2009/10 # 5.534
2010/11 # 6.557
2011/12 # 5.828

Berühmte Spieler/Trainer von Rot-Weiß Erfurt waren:

Carl, Hans (Trainer der Meistermannschaft ´54,´55)
Heun, Jürgen (341 Oberligaspiele und 114 Tore, später Trainer der 2.Mannschaft; 17 A-Länderspiele)
Nordhaus, Helmut (Kapitän der Meistermannschaft ´54,´55; 3 A-Länderspiele)
Armin Romstedt (287 Oberligaspiele und 62 Tore, 1 A-Länderspiel)
Schröder, Hans Günter "Sakko" (261 Oberligaspiele und 46 Tore, heute Betreuer vom FC RWE)

Rivalen:
FC Carl-Zeiss Jena
Spielort:
Steigerwaldstadion
Arnstädter Straße 55
99096 Erfurt

Eintrittspreise
Auf der Hauptribüne kann man für 12 (ermäßigt 10) Euros Platz nehmen, Zugang zu den Stehplatzbereichen, bekommt man für ganze 9 (5)Euro.

Geschichte des Stadions:
Beim Steigerwaldstadion, das mittlerweile ein Fassungsvermögen von knapp 19.500 hat, handelt es sich um ein typisches Leichtathletikstadion, bei dem der Zuschauer von allen Plätzen nicht gerade nähe zum Platz verspürt. Erbaut wurde es übrigens 1927 und hieß zunächst "Daberstädter Schanze" ehe, das im Süden von Erfurt gelegene Stadion in Mitteldeutsche Kampfbahn umbenannt wurde. Die alte Holztribüne wurde dann im Jahre 1934 errichtet und leistete ihren Dienst wertvolle 58 Jahre, bis sie dann 1992 der neuen 4.000 Mann platz bietenden Zeltdachtribüne weichen musste. Der Rest des Stadions, welches 1950 nach dem Bulgaren Georgi Dimitroff umbenannt wurde, besteht aus Stufen, die nicht allzu steil ansteigen. Auf der Gegentribüne sind noch Sitzbänke installiert, die allerdings jeglichen Sitzkomfort vermissen lassen. Die Umbenennung nach dem nahe gelegenen Waldgebiet erfolgte übrigens 1990. Flutlicht gab es in Erfurt übrigens schon seit Mitte der 60iger Jahre, bis 1999 aufgrund einiger Auflagen die Lichtmasten renoviert wurden. Irgendjemand muss dabei aber gepfuscht haben, denn bereits vor dem ersten Spiel mit renovierten Masten, knickte einer der vier ab, und so mussten aus Sicherheitsgründen auch die anderen abmontiert werden. Weil jedoch die Schuldfrage nicht ohne weiteres geklärt werden konnten, und sich die Stadt zunächst nicht bereit erklärte den Wiederaufbau zu finanzieren, blieb es im Steigerwaldstadion knapp 3,5 Jahre dunkel, bis dann endlich im März 2003 mit einer frenetischen Einweihungsfeier vor über 8000 Fans im Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken das Flutlicht wieder leuchtete. 2010 erfolgte der Einbau einer Rasenheizung.

Anfahrt mit dem Auto:
Den Fußballtempel in der Landeshauptstadt findet man recht einfach, indem man auf der Bundesautobahn A4 die Abfahrt Erfurt-West abfährt und immer in Richtung Stadtmitte fährt, wo man dann zu seiner Rechten nach ca. 7km (von der Abfahrt) das Stadion sieht. Zum Parken steht grundsätzlich der Parkplatz der Thüringenhalle (am Nordeingang gelegen) zur Verfügung. Dessen Kapazität reicht bei gewöhnlichen Ligaspielen auch aus, kommt es zu einer Spitzenbegegnungen und dem damit verbunden höheren Zuschaueraufkommen wird es mit dem Abstellen des eigenen Fahrzeugs eng, denn die zur Verfügung stehenden Plätze in den Nebenstraßen sind begrenzt.

Stadionprogramm:
Für RWE-Express, muss man mittlerweile 1,50 Euro hinlegen, das ist zwar nicht billig, aber die knapp 30 farbigen Seiten bieten dann doch eine Menge interessanter Infos.
Essen & Trinken:
Erfurt besitzt als einer der letzten Vereine im Profi-Fußball Holzkohlerost, was die einzigartig leckeren bundesweit bekannten Bratwürste allemal verdient haben.

Essen:
Bratwurst
Brätel
Bratklöps
Popcorn

Trinken:
Cola, Sprite, Fanta
Radler (Sprite-Bier)
Diesel (Cola-Bier)
Wernesgrüner Bier
Köstritzer Bier
Glühwein (zur Winterzeit)
Saison Liga Platz Tore Punkte
 
1990/91 NOFV-Oberliga 3 30:26 31:21
1991/92 2. Bundesliga Süd 12 36:75 17:47
1992/93 Oberliga Nordost Süd 3 76:27 49:15
1993/94 Oberliga Nordost Süd 2 60:23 41:19
1994/95 Regionalliga Nordost 5 66:34 44:24
1995/96 Regionalliga Nordost 7 31:26 50
1996/97 Regionalliga Nordost 3 80:39 66
1997/98 Regionalliga Nordost 5 59:49 56
1998/99 Regionalliga Nordost 10 41:46 45
1999/00 Regionalliga Nordost 7 39:41 57
2000/01 Regionalliga Süd 15 40:47 39
2001/02 Regionalliga Süd 5 47:31 54
2002/03 Regionalliga Süd 9 44:44 50
2003/04 Regionalliga Süd 2 52:39 55
2004/05 2. Bundesliga 18 34:60 30
2005/06 Regionalliga Nord 14 40:48 42
2006/07 Regionalliga Nord 11 41:44 50
2007/08 Regionalliga Nord 7 70:46 56
2008/09 3. Liga 10 46:48 50
2009/10 3. Liga 9 41:41 53
2010/11 3. Liga 5 63:45 61
2011/12 3. Liga 5 54:41 59
2012/13 3. Liga 13 44:58 44
2013/14 3. Liga 10 53:49 50

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