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FV Motor Eberswalde

FV Motor Eberswalde

Liga: Sonstige Brandenburg | Fußballkreis: Osnabrück-Stadt

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Informationen

Gründungsdatum:
01.07.1909

Vorherige Vereine:
FC Preußen 09, ZSG Eberswalde Nord, ZSG Eintracht Eberswalde, BSG Stahl Eberswalde, BSG Motor Eberswalde, SV Motor Eberswalde

Vereinsfarben:
Schwarz-Weiß-Grün

Mitglieder:
ca. 250
Adresse:
Heegermühler Straße 69a
16225 Eberswalde
Tel.: 03334/235848
Fax: 03334/382365
Webseiten:


Fanseiten:
www.motor-eberswal.de

Die Chefs
Präsident/Vorsitzender: Wolf-Rüdiger Forth
Vorstand: Dr. Peter Heilmann, Kristian Stelse, Gerd Thiele, Ulf Kartzmarek, Dr. Meikel Vesper, Frank Schirrmeister, Edeltraut Ehlert, Lutz Landmann, Rüdiger Thunemann
Pressesprecher: Ulrich Gelmroth
Stadionsprecher: Ulf Spiekermann, Detlef Faust

Größte Erfolge:
20x Bezirksmeister (Bez.Ff/O) 1954-58, 1962, 1964-66, 1968, 1970, 1972, 1975, 1980, 1982-83, 1985-87, 1989-90.
6x Aufstieg in DDR-Liga 1958, 1962, 1972, 1975, 1980, 1983
1x (Verbandsliga)Landesmeister (BB) 1994
1x Landespokalfinalist 1995 (gegen Energie Cottbus 1:2, in Königs Wusterhausen)
Geschichte des Vereins:
Der Verein wurde am 1. Juli 1909 als Fußballclub Preussen 09 gegründet und nahm sofort am offiziellen Spielbetrieb teil. Bis zum ersten Weltkrieg gelang der Aufstieg von der dritten in die erste Kreisklasse. Nachdem der Spielbetrieb während des Krieges zum Erliegen kam, meldete sich die Mannschaft 1920 wieder für die zweite Kreisklasse. Es gelang der sofortige Aufstieg in die erste Kreisklasse. In der Saison 1922/23 verlor die Mannschaft lediglich ein Spiel, und stieg in die Kreisliga, die damals zweithöchste Spielklasse, auf. Die Klasse konnte in den Folgejahren gehalten werden. Nach Machtübernahme der Nazis wurden die Ligen neu strukturiert. Preußen 09 spielte nun in der Oberliga, der zweithöchsten Liga unter der Gauliga. 1936 stieg der Verein ab und spielte bis Kriegsbeginn in der Kreisliga. Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges brach der organisierte Spielbetrieb in Eberswalde weitgehend zusammen.
1946 musste der „reaktionäre“ Vereinsname abgelegt werden und die Spieler von Preußen 09 organisierten sich hauptsächlich in der am 1. September 1946 gegründeten Zentralen Sportgemeinschaft Eberswalde Nord. Eberswalde Nord nahm noch im gleichen Jahr den Spielbetrieb in der Landesliga Brandenburg auf. Im Oktober 1948 wurde der Verein in ZSG Eintracht Eberswalde umbenannt. 1949 folgte der Abstieg in die Landesklasse. Im selben Jahr bekam der Verein einen Trägerbetrieb zugeteilt. Gemäß der Einordnung des Betriebes in den Wirtschaftszweig Metallurgie hieß der Verein nun BSG Stahl Eberswalde. Nur kurze Zeit später wurde der Trägerbetrieb dem Ministerium für Maschinenbau unterstellt, so dass der Verein nun für die nächsten Jahre den Namen BSG Motor Eberswalde tragen sollte.

1952 kam es zur Auflösung der Länder und stattdessen zu einer Unterteilung der DDR in 15 Bezirke. Eberswalde gehörte dem Bezirk Frankfurt (Oder) an. Da die größte Konkurrenz aus Potsdam und der Lausitz nun in anderen Bezirken spielten, war Eberswalde plötzlich eine der Spitzenmannschaften der Bezirksliga. 1955 und 1956 gewann sie den Bezirksmeistertitel, scheiterte jedoch in den Aufstiegsrunden zur DDR-Liga. 1958 wurde eine Zwischenklasse zwischen DDR-Liga und Bezirksliga eingeführt, die sogenannte II. DDR-Liga. Durch einen weiteren Bezirksmeistertitel 1957 qualifizierte sich Eberswalde für diese neue Liga. In der ersten Saison konnte die Klasse gehalten werden, 1959 folgte hingegen der Abstieg. 1960 stieg Motor direkt wieder auf und schaffte 1961 den Klassenerhalt in der II. DDR-Liga. Am Ende der Saison 1962/63 wurde die II. DDR-Liga wieder aufgelöst und Motor befand sich trotz eines zweiten Platzes erneut in der Bezirksliga.

Dass der Fußball im Bezirk Frankfurt (Oder) nicht zu den stärksten gehörte, zeigte sich in den Folgejahren. Bis 1970 gewann Motor Eberswalde fünfmal teils souverän die Bezirksmeisterschaft, doch scheiterte jeweils in der Aufstiegsrunde zur DDR-Liga an den Bezirksmeistern aus Berlin, Cottbus und Potsdam.

In der Saison 1971/72 gelang nach erneuter Bezirksmeisterschaft schließlich der Aufstieg in die DDR-Liga. Die Saison 1972/73 beendete das Team mit einem Platz im Mittelfeld, stieg eine Saison später jedoch durch einen vorletzten Platz wieder in die Bezirksliga ab. Mit 50:2 Punkten war Eberswalde zu stark für die Bezirksliga und stieg direkt wieder in die DDR-Liga auf. Von 1976 bis 1978 konnte man dreimal in Folge durch eine fünften, vierten und dritten Platz souverän die Klasse halten. Ab der Saison 1978/79 begann die Berg- und Talfahrt zwischen Bezirksliga und Liga erneut. 1979 stieg Motor als Tabellenletzter ab, 1980 als Bezirksmeister wieder auf und 1981 als Vorletzter ab. Nach dem dreizehnten Bezirksmeistertitel 1982 scheiterte Motor in den Aufstiegsspielen, machte es 1983 jedoch besser und durfte somit ein weiteres Jahr Liga spielen. Da die Liga ab der Saison 1984/85 von fünf auf zwei Staffeln reduziert wurde, hätte das Team die Saison 1983/84 als Sechster beenden müssen, um die Klasse zu halten. Der lediglich elfte und damit vorletzte Platz führte die Mannschaft erneut in die Bezirksliga. In den folgenden fünf Spielzeiten gewann Motor noch vier Bezirksmeistertitel, scheiterte jedoch jeweils in den Aufstiegsrunden. Als erneuter Meister 1989/90 qualifizierte sich das Team für die letzte Ligasaison. Nach Auflösung der Fußballverbandes der DDR wurde diese bereits durch den neu gegründeten NOFV organisiert. Mit einem Punkt Vorsprung wurde der Abstieg vermieden und somit die Eingliederung in die neu geschaffene Oberliga Nordost, die damals dritthöchste Spielklasse, erreicht.

Als der Trägerbetrieb seine Unterstützung für den Verein einstellte, wurde aus der Betriebssportgemeinschaft (BSG) wieder ein Sportverein und der Verein nannte sich SV Motor Eberswalde. 1993 musste das Team nach einem 15. Platz den Gang in die Verbandsliga Brandenburg antreten. Durch den Gewinn der Brandenburgischen Landesmeisterschaft 1993/94 folgte der direkte Wiederaufstieg. 1995 wurde die Fußballsektion zur besseren Fördermöglichkeit aus dem Sportverein herausgelöst. Seitdem startet das Team unter dem Namen FV Motor Eberswalde.

Seit 1994/95 spielte Motor ununterbrochen in der Oberliga Nordost (Staffel Nord) und erreichte überwiegend Mittelfeldplätze. In der Saison 2006/07 stieg man als 16. (Tabellenletzter) in die Verbandsliga Brandenburg (zur Folgesaison umbenannt in Brandenburgliga) ab.

Freunde:
SV Blau Weiss Berlin

Rivalen:
1. FV Stahl Finow, LOK Eberswalde, FSV Bernau
Spielort:
Westendstadion
An der Heegermühler Straße
16225 Eberswalde
Tel.: 03334/382394

Eintrittspreise
Brandenburgliga: 4 Euro
(Kinder kommmen kostenlos ins Stadion)

Geschichte des Stadions:
Der damalige Trägerbetrieb VEB Eberswalde half seinem Verein Anfang der 50er Jahre einen geeigneten Platz für eine neue Spielstätte zu finden, denn das alte Vereinsgelände (Preußen-Platz) war im Krieg zerstört worden. Gegenüber des Kranbaus wurde ein geeigneter Ort gefunden. Früher war dort eine Gartenanlage des damaligen Werkbesitzers Ardelt und seit 1945 hatte dort eine Abteilung der Sowjetarmee Stellung bezogen und überwachte die Demontage des ehemaligen Rüstungsbetriebs der Ardelt-Werke. Nach dem Abzug der Sowjetarmee übergab der Kranbau der BSG das Gelände. Auf dem entstand bis 1951 ein Stadion mit Laufbahn und Zuschauerrängen. Somit hatte der Verein endlich wieder eine richtige Heimat gefunden.

Anfang der 60er Jahre entstanden auch ein Sozialgebäude mit modernen Kabinen und Duschanlagen. Außerdem wurde eine Kegelbahn gebaut. Ein neuer Nebenplatz aus Schotter wurde angelegt und für weitere Sportarten wurden Volleyballfelder und Wurfanlagen errichtet.

In den 70ern gab es die höchsten Zuschauerzahlen im Westendstadion zu verzeichnen. Bei den Lokalderbys gegen Stahl Finow kamen bis zu 8.000 Zuschauer und da das Stadion bei diesen Partien oft übervoll war, mussten bis zu 2.000 Zuschauer über die Zäune aufs Spielfeld schauen. Die Zuschauerzahlen lagen in den 70ern im Schnitt bei 3.000 bis 4.000.

Ende der 90er Jahre gab es endlich wieder Baumaßnahmen im Westendstadion zu vermelden. So wurden ein neuer Kunstrasen- und ein Rasenplatz geschaffen. Außerdem wurden Überdachungen der Zuschauerränge gebaut, unter denen ca. 700 Zuschauer Platz finden. Ein neuer Kabinentrakt wurde fertig gestellt und seit 2001 sind hauptsächlich nur noch die Fußballer auf dem Gelände anzutreffen, da die Leichtathleten ins modernisierte Fritz-Lesch-Stadion gezogen sind.

Anfahrt mit dem Auto:
aus Richtung Osten/A11:
Autobahn (A11) bis Abfahrt Finowfurt, von dort auf der Landstraße weiter in Richtung Eberswalde, ab der Stadtgrenze immer auf der Hauptstraße bleiben, bis der Sportkomplex mit Stadion und Schwimmhalle auf der rechten Seite zu sehen ist.

aus Richtung Bad Freienwalde/Wriezen:
Auf der B167 Richtung Eberswalde fahren, nach Eberswalde auf der B167 in Richtung Autobahn hineinfahren und immer auf der B167 bleiben, Eisenbahnbrücke überqueren und dann immer geradeaus, bis links die Schwimmhalle mit dem dahinter liegenden Stadion zu sehen ist, anliegende Parkplätze nutzen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Regionalexpress Linie 3 Schwedt/Stralsund - Wünsdorf-Waldstadt/Elsterwerda über Berlin Hauptbahnhof bis Eberwalde Hauptbahnhof

Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) Linie 60 Berlin-Lichtenberg - Frankfurt/Oder über Berlin-Hohenschönhausen bis Eberswalde Hauptbahnhof

Vom Bahnhof links über die Bahnhofsbrücke, ca. 800 m zu Fuß bis zum Stadion. Besser mit einem der Oberleitungsbusse (861 oder 862) Richtung Finow bis Haltestelle Kranbau fahren.

Stadionprogramm:
"Westender" (gratis zur Eintrittskarte), besteht aus sechs Seiten (kurzer Lagebericht, aktuelle Tabelle und Ansetzungen, Kader beider Mannschaften)
Essen & Trinken:
im Stadion:
Bockwurst oder Bratwurst, Bier, Schnaps, Cola, Kaffee, Glühwein (im Winter)
des Weiteren werden Süßigkeiten, Eis und weitere Leckereien verkauft
Saison Liga Platz Tore Punkte
 
1979/80 Bezirksliga Frankfurt Oder Staffel, 1 1 83:14 48:4
1980/81 DDR-Liga Staffel B 11 20:41 13:31
1981/82 Bezirksliga Frankfurt/Oder Staffel 1 1 68:17 41:11
1982/83 Bezirksliga Frankfurt/Oder Staffel 1 1 77:19 45:7
1983/84 DDR-Liga Staffel B 11 24:60 10:34
1984/85 Bezirksliga Frankfurt/Oder 1 94:26 51:9
1985/86 Bezirksliga Frankfurt/Oder 1 120:16 53:7
1986/87 Bezirksliga Frankfurt/Oder 1 106:18 58:2
1987/88 Bezirksliga Frankfurt/Oder 2 79:32 45:15
1988/89 Bezirksliga Frankfurt/Oder 1 100:30 55:5
1989/90 Bezirksliga Frankfurt/Oder 1 95:16 51:5
1990/91 NOFV-Liga Staffel A 14 31:51 21:39
1991/92 Oberliga Nordost Nord 5 54:42 41:27
1992/93 Oberliga Nordost Nord 15 40:68 21:43
1993/94 Verbandsliga Brandenburg 1 100:24 54:6
1994/95 Oberliga Nordost Nord 7 52:44 33:27
1995/96 Oberliga Nordost Nord 5 51:39 54
1996/97 Oberliga Nordost Nord 6 42:42 42
1997/98 Oberliga Nordost Nord 7 34:39 40
1998/99 Oberliga Nordost Nord 12 33:43 38
1999/00 Oberliga Nordost Nord 6 48:45 44
2000/01 Oberliga Nordost Nord 12 35:58 38
2001/02 Oberliga Nordost Nord 15 32:65 31
2002/03 Oberliga Nordost Nord 10 44:66 48
2003/04 Oberliga Nordost Nord 14 45:79 42
2004/05 Oberliga Nordost Nord 9 43:50 41
2005/06 Oberliga Nordost Nord 13 25:58 31
2006/07 Oberliga Nordost Nord 16 24:72 19
2007/08 Brandenburgliga 7 52:43 43
2008/09 Brandenburgliga 5 52:49 48
2009/10 Brandenburgliga 9 44:47 39
2010/11 Brandenburgliga 10 42:50 36